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Sammlung zurückliegender Nachrichten

10 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd

RECKLINGHAUSEN – Am 9. Juni 2017 lädt die Evangelische Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd zu ihrem 10. Gemeindefest ein. Die Evangelische Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd ist eine ganz junge Gemeinde: Sie entstand am 1. Januar 2007 aus dem Zusammenschluss der drei ehemaligen Gemeinden Hochlarmark, Bruch und Philipp Nicolai.

Am 7. Januar 2007 ist dieses Ereignis mit einem festlichen Gottesdienst in der Lutherkirche und einem anschließendem Empfang gefeiert worden. In einer Symbolhandlung ist in diesem Gottesdienst von Jugendlichen aus den drei Ursprungsgemeinden ein dreifarbiges Seilkreuz gestaltet worden – frei nach dem biblischen Wort aus Prediger 4, 12b: „Eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“

Das Gemeindefest am 9. Juli 2017 beginnt mit dem Familiengottesdienst um 11 Uhr in der Philipp-Nicolai-Kirche, Philipp-Nicolai-Platz 5. Er wird von den Kindern des Philipp-Nicolai-Kindergartens, vom Jubilatechor und von Pfarrer Heinz-Jürgen Roch gestaltet.

Danach gibt es Live-Musik von „Charing Cross“, den „Rainbow-brothers-and-sisters“, eine diakonische Meile, Squaredance, Trommeln, Kinderspiele, ein Riesen-Jenga, eine Slush-Ice Maschine, ein Gemeinde-Café und noch viele Attraktionen, bevor das Fest dann gegen 17 Uhr mit einem Konzert von „Daybreak“ ausklingt.

Text: mst

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100-jähriges Jubiläum der Reformationskirche in Hochlarmark

RECKLINGHAUSEN Das bunte Programm vom 7.-13. November 2011 In der Reformationskirche in Hochlarmark beginnt am 7. November 2011. Anläßlich des 100-jährigen Bestehens des Kirchbaus feiert die Gemeinde mit Andachten, Vorträgen, Konzerten, einem Kinofilm, einer Zirkusvorstellung für Kinder und einem Festgottesdienst zum Abschluss am 13. November 2011.

Sie finden sämtliche Termine in unserem Kalender auf dieser Website.

 

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100 Jahre – 100 Tage

JUBILÄUM Christuskirche mit großem Festprogramm
100 Jahre – 100 Tage

Die Christuskirche in Recklinghausen feiert ihr 100-jähriges Bestehen. (Foto: Pfr. Eugen Soika)

RECKLINGHAUSEN – „100 Jahre – 100 Tage“ – Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Recklinghäuser Christuskirche haben sich die Verantwortlichen etwas Besonderes ausgedacht. Beginnend vom 9. Januar 2011 mit einem Eröffnungsgottesdienst mit Superintendent Peter Burkowski werden in den folgenden 100 Tagen zahlreiche Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums stattfinden. Den Abschluss bildet ein Festgottesdienst am 17. April mit dem Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß.

Neben besonderen Gottesdiensten und Vorträgen wird auch eine Ausstellung sowie Konzerte und Theater zu sehen sein. Zudem taucht ein Lichtprojekt die Christuskirche 100 Tage in ein besonderes Licht.

Unter dem Titel „Kirche, die ich meine“ werden verschiedene Gastprediger in einer besonderen Gottesdienstreihe zu hören sein. Den Anfang macht am 6. Februar die Recklinghäuser Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere. Ihr folgen der methodistische Pastor Marco Alferink, Bürgermeister Wolfgang Pantförder, Propst Jürgen Quante und Landrat Cay Süberkrüp. Ein zusätzliches Gottesdienstangebot gibt es 13. Februar. Anlässlich des Valentintages lädt die Gemeinde getraute Paare und andere Liebende in die Christuskirche ein. Ein musikalischer Gottesdienst mit der Altstadt-Kantorei und dem Chor der jüdischen Gemeinde findet am 27. Februar statt.

Zwei Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Reckling-hausen statt. Am 26. Januar berichtet Dr. Matthias Kordes, Leiter des Stadt-Archivs, über „Recklinghausen am Vorabend des I. Weltkrieges“. Eine Bibelarbeit zu Psalm 8 „Was ist der Mensch?“ hält der Bochumer Alttestamentler Prof. Dr. Jürgen Ebach am 3. März. Privatdozent Dr. Albrecht Geck beschreibt am 24. März am Beispiel der Christuskirche den national-protestantischen Kirchbau.

Auch kulturell hat die Gemeinde während dieser Zeit einiges im Angebot. So stellen Recklinghäuser Künstlerinnen und Künstler Werke zu Psalm 8 in der Kirche und im Gemeindezentrum aus. Die Ausstellung wird am 8. Februar eröffnet. Die Abschlussveranstaltung findet am 11. März statt. Dazwischen besteht die Möglichkeit, Workshops mit zwei der Künstlerinnen mitzumachen.

Drei große musikalische Werke werden während des Jubiläumszeitraum aufgeführt. Am 6. März wird innerhalb der Reihe „Orgel plus“ von den Recklinghäuser Organistinnen Brigitte Schwarz und Lucia Müller ein Orgelkonzert aufgeführt. Zwei Werke Claudio Monteverdis stehen am 27. März auf dem Programm des von Wolfgang Fromme geleiteten „Coro Latino“. Weitere Mitwirkende sind das Ensemble „Voce Seicento“ sowie Christoph Daub und Wolfgang Fabri (Violinen). Am 6. April erklingt die Sinfonie Nr. 2 in B-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy, aufgeführt von der Altstadt-Kantorei, dem Propsteichor und Solisten sowie der Neuen Philharmonie Westfalen.

Weitere Auskünfte sowie das Programm sind im Gemeindebüro der Kirchengemeinde Recklinghausen-Altstadt an der Limperstraße unter Telefonnummer 02361 206-203 erhältlich.

Text: uka



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100 Jahre evangelische Gemeinde in Marl

MARL – JUBILÄUM Festgottesdienst in der Pauluskirche - Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens lädt die Evangelische Stadt-Kirchengemeinde Marl zu einem Fest-Gottesdienst am Sonntag, den 6. April 2014 um 11. Uhr in die Pauluskirche an der Römerstraße ein. Die Predigt hält der Theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Albert Henz. Superintendentin Katrin Göckenjan wird den Gottesdienst mitgestalten.

Kleine Historie

Am 1. April 1914 wurde im Zuge des Bergbaus die erste evangelische Gemeinde auf dem heutigen Marler Stadtgebiet in Hüls gegründet – die „Keimzelle“ der heutigen Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde Marl. Am 10. Mai auch die evangelische Kirche eingeweiht worden, die ab 1954 Pauluskirche heißen sollte. 

Zu der neuen Kirchengemeinde Hüls gehörte ein schon 1913 eingerichteter Hilfspredigerbezirk für das damalige Marl, Dort wurde am 10. September 1914 ein Betsaal eingeweiht. Dieser Hilfspredigerbezirk wurde am 1. Januar 1920 zur selbstständigen Kirchengemeinde Marl. Zu diesem Zeitpunkt existierten also zwei Kirchengemeinden auf dem heutigen Stadtgebiet: eine in Marl, die andere in Hüls.

esm/uka

 
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100 Jahre evangelische Gemeinde in Marl

MARL – Die evangelische Gemeinde in Marl und die Pauluskirche an der Römerstraße feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Dieses doppelte Ereignis wurde jetzt mit einem Fest-Gottesdienst in der Pauluskirche begangen, in dem der Theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, Albert Henz, die Predigt hielt.
100 Jahre evangelische Gemeinde in Marl

Pfr.in R. Basse, Pfr. R. Wanke, Pfr.in B. Seydich, D. Goudefroy, Pfr. T. Damm, H. Fischer, R. Gerversmann, Sup. K. Göckenjan, Dechant T. Hüwe, Pfr.in K. Winzbeck, Vizepräses A. Henz, Pfr. U. Heubach, H. Floer.

Die Pauluskirche wüsste als „Mutterkirche“ sicherlich viel zu berichten, wenn sie erzählen könnte, so der Theologische Vizepräsident und beschrieb die geschichtliche Entwicklung dieser Jugendstilkirche mit der romantischen Faust-Orgel in Verbindung mit der Entwicklung der evangelischen Gemeinde in Marl. „In unserer Landeskirche steht Marl damals wie heute für viele innovative Ideen“, stellte Henz klar und nannte u.a. den interreligiösen Dialog mit dem Abrahamsfest oder das damalige Team-Pfarramt an der Auferstehungskirche. 

Mit seinen rund 24.300 Gemeindegliedern gehört Marl zu den größten Kirchengemeinden der westfälischen Landeskirche. Doch die Zahlen sind rückläufig. Die demografische Entwicklung ist auch in Marl in der Stadt wie in der Kirchengemeinde spürbar. „Die volkskirchliche Verbundenheit nimmt, wie überall in Deutschland, ab, die Austrittsbereitschaft und vor allem die Ferne zur Kirche dagegen zu“, erläuterte Albert Henz den spürbaren Wandel. „Die Sozialisationsinstanzen, vor allem die Familien, vermitteln den christlichen Glauben weniger.“

Noch sei Marl eine große Gemeinde mit einer stattlichen Zahl an Gemeindegliedern, Pfarrstellen und Gebäuden. Aber auch hier wird es Veränderungen geben und die gefassten Beschlüsse zur Gebäudesituation mit der Konzentration auf drei Zentren bestätigten das. „Das ist schmerzlich für die, denen die anderen Kirchen Heimat und Geborgenheit geschenkt haben, die sich in ihnen und für sie engagiert haben. Dieser Einschnitt wird mit dem Kopf verstanden, im Herzen aber tut er weh. Und: ein Ende dieses Verkleinerungsprozesses ist nicht absehbar“, so der Theologische Vizepräsident. 

Mit dem Bild der zukünftigen Stadt aus dem Hebräerbrief beschrieb Albert Henz den vorliegenden Weg. „Wir sind unterwegs zu einem lohnenden Ziel, müssen Neues und Abschiede gestalten. Je mehr man festhält, desto weniger ist man in der Lage, den Weg in die Zukunft zu gehen.“ Henz verwies auf die positiven Erfahrungen, die in der jüngsten Vergangenheit in Marl gemacht worden sind. Nach schwierigen finanziellen Zeiten habe die Kirchengemeinde Maßnahmen der Veränderung ergriffen und sei inzwischen gut aufgestellt. 

„Wir wissen nicht genau, wie die Gestalt unserer Kirche in der Zukunft aussehen wird. Aber sie wird sich weiter verändern. Und unsere Gesellschaft wird auch religiös noch bunter und vielfältiger werden.“ Im Blick auf die Zukunft der Kirche machen dem Theologischen Vizepräsidenten die jungen Menschen Mut: „Nicht wenige junge Menschen haben sehr genaue Vorstellungen davon, wie sie ihren Glauben in Gemeinschaft leben wollen. Wir sollten sie stärker hören und ihnen Raum geben.“

Henz warnte vor einer Überbewertung schwieriger Phasen. Die habe es in der Geschichte des Christentums immer gegeben. Beheimatung sei zukünftig vor allem in Glauben, weniger in Steinen finden. Das Evangelium müsse unter den heutigen Bedingungen kommuniziert werden. 

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Chorgemeinschaft Hamm/Hüls/Sinsen und dem polnischen Partnerchor „Gloria“ aus Skoczów bei Krakau sowie den gemeinsamen Posaunenchören aus Brassert und Drewer gestaltet.

Text und Fotos: uka

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1000 Jahre Recklinghausen - Historisches zur Gustav-Adolf-Kirche und zur Christuskirche in Recklinghausen von Prof. Dr. Albrecht Geck (Recklinghausen/Osnabrück)

RECKLINGHAUSEN Wer erfahren möchte, warum die Gustav-Adolf-Kirche ausserhalb der alten Stadtmauern in Recklinghausen liegt, welches Selbstverständnis der Protestanten mit der Namensgebung der Kirche verband oder welche Überlegungen beim Bau der Christuskirche eine Rolle spielten, findet interessante Hintergrundinformationen in zwei Texten von Prof. Dr. Albrecht Geck (Recklinghausen/Osnabrück), der das Institut für Kirchliche Zeitgeschichte im Haus des Evangelischen Kirchenkreises (IKZG) leitet.
1000 Jahre Recklinghausen - Historisches zur Gustav-Adolf-Kirche und zur Christuskirche in Recklinghausen von Prof. Dr. Albrecht Geck (Recklinghausen/Osnabrück)

Die Broschüre mit dem Titel "1000 Jahre Stadtgeschichte(n) Ricoldinchuson - Recklinghausen"

Beide Texte sind in der jüngst publizierten Broschüre zum 1000-jährigen Bestehen der Stadt Recklinghausen abgedruckt, die von Dr. Matthias Kordes (Leiter des Stadtarchivs), Georg Möllers (Beigeordneter der Stadt Recklinghausen), Jürgen Pohl (Leiter der VHS Recklinghausen) durch den Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. im Auftrag der Stadt herausgegeben wurde.
In kompakten, instruktiven Darstellungen mit überwiegend farbigen Abbildungen werden wichtige Traditionen, Ereignisse und prägende Persönlichkeiten vorgestellt. Streift man mit den Texten durch die Recklinghäuser Altstadt, erschließen sich an zahlreichen Orten historische Hintergründe, die das heutige Stadtbild prägen. Neben historischen Fragen, wie die älteste Erwähnung des Namens "Ricoldinchuson" in einer Kaiserurkunde Heinrichs II. im Jahre 1017 aussah, kommen ebenso aktuelle Fragen nicht zu kurz, z.B. wie die Stadt sich durch den Strukturwandel im Ruhrgebiet bewegt hat oder in welcher Weise "Recklinghausen leuchtet" die Stadt in ein neues Licht rückte. Die Broschüre mit dem Titel "1000 Jahre Stadtgeschichte(n) Ricoldinchuson - Recklinghausen" umfasst 114 Seiten.

Kontakt: 
Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen e.V. - Geschäftsstelle Stadtarchiv -
Herr Anton Winter
Tel. 02361-501902

Text/Foto: hh

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Helden im Alltag M.Wiese 12.11.17

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Helden im Alltag M.Wiese 12.11.17

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Bernd Schaefer OER 26.11.2017

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Ostersonntag 2018 Muellender Audio

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Karfreitag 2018 Schaefer

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Ostermontag 2018 Ulrich Kamien Audio

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Vestischer Appell

DGB, Katholische und Evangelische Kirche im Kreisgebiet, 19.12.2013 (pdf)

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14. Abrahamsfest in Marl - Thema: „Medien in digitalen Zeiten – Wissen und Gewissen.

MARL In den derzeit weltpolitisch kritischen Zeiten setzt das 14. Abrahamsfest Marl ein konkretes Zeichen und ein sichtbares Beispiel für gut nachbarschaftliche und friedliche Kooperation zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen. Seit 14 Jahren ist ein Vertrauenskapital gewachsen; es ist die Basis für das Projekt und tut lokal und regional gut.
14. Abrahamsfest in Marl - Thema: „Medien in digitalen Zeiten – Wissen und Gewissen.

Poster zum Abrahamsfest 2014

Das Programm reicht von Ende September bis Anfang 2015.

Vom Samstag, 20. September bis Dienstag, 9. Dezember 2014 findet das 14. Abrahamsfest in Marl und Recklinghausen statt. Wie alle Abrahamsfeste seit 2001 ist auch dieses 14. Abrahamsfest gut für „Begegnungen in der Stadt“, „Frieden in der Stadt“, „Stadt ohne Rassismus“.

Die Veranstalter laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu zahlreichen Begegnungs-, Aktions- und Bildungsveranstaltungen ein (s. Presse, Flyer, Plakate oder www.abrahamsfest-marl.de). Die Schirmherrschaft hat Frau Aydan Özoguz, MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Zum Programm:

1.) Kinder besuchen sich in ihren Stadtteilen im Rahmen ihres Gemeinde-Unterrichts.

2.) Jugendliche aus zahlreichen Schulen in Marl beteiligen sich in Projekten und Aktionen, z.B. im Hans Böckler Berufskolleg zum Thema „Handy-Mobbing, wenn es heißt „Du Opfer“, für eine Video-Produktion und parallel dazu zum Thema „Flüchtlinge“ für ein Radio-Projekt.

 

Beliebt in den Marler Schulen aller Schulformen sind Kreative Workshops zu Abrahamsgeschichten (mit einer gemeinsamen Theateraufführung am 25.1.2015).

Das Abrahamhaus macht wieder Station in Marl; Grundschulklassen erleben dort Judentum, Christentum und Islam „zum Anfassen“.

Die beiden Gesamtschulen besuchen mit den 10ern die Synagoge in Recklinghausen (am 11.11. vormittags).

Ehrenamtliche Jugendliche in Kinder-und Jugendeinrichtungen erfahren interkulturelle/interreligiöse Trainings, auch im Umgang mit den „sozialen Medien“

 „Pizza backen und Filme gucken“ heißt es im monatlichen Jugend-Filmclub an wechselnden Orten in Jugendheimen/Jugendkulturzentren in Marl und Recklinghausen, Freitags/Sonntags „Nachmittags um fünf“. Zum ersten Mal: Freitag, 24. Oktober 2014, 17 Uhr im Ernst Reuter Haus, Sperberweg 5, Marl-Hamm.

 

Das 14. Abrahamsfest hat wieder einen doppelte Auftakt:

  • Auftakt mit Erwachsenen: am Samstag, 20. September um 20. 15 Uhr zum Sabbatende in der Synagoge in Recklinghausen mit wunderbarem Chorgesang aus den drei Religionen und mit Friedens-/Weisheitsworten. Anschließend gemütliches Zusammensein in der Synagoge Recklinghausen.
  • Auftakt mit Familien:, mit Klein und Groß am Samstag, dem 27. September von  15 – 17 Uhr in der Fatih-Moschee mit spritzigen Kurzfilmen und dem Film-Experten Thomas Damm, mit RAP vom feinsten durch Jugendliche um Dave Cybis vom Ernst Reuter Haus.


Erwachsene und ältere Jugendliche werden eingeladen zu drei Debatten über das Thema des 14. Abrahamsfestes „Medien in digitalen Zeiten – Wissen und Gewissen“:

  • Debatte I lädt am Freitag, 21. November um 14.30 Uhr ins Medienhaus Bauer in Marl ein, zur Herstellung der Zeitungen und zum Gespräch mit RedakteurInnen über „Moderne Medien in digitalen Zeiten – Wissen und Gewissen“.(Voranmeldung erforderlich)
  • Debatte II im und mit dem Grimme-Institut am Mittwoch, 26. November 18 – 21 Uhr: „Auf der Flucht! Mediale Dramatisierung und die Bilder in unseren Köpfen“ mit medialen Beispielen und Gesprächen.
  • Debatte III am Samstag, dem 29. November, 11.00 – 12.30 Uhr in einem zur Zeit leeren Geschäft im „Marler Stern“: Norbert Hilden lädt zu einer Performance mit Musik, Texten und Bildern ein zur Frage: „Aliens, Zombies, Ungläubige und Rechtgläubige - und Abraham?“.

Eine inzwischen bewährte Kooperationsveranstaltung mit der VHS „die insel“ und der Goethe-Gesellschaft richtet sich an Menschen, die mehr über Abraham als den Namensgeber des jährlichen Abrahamsfestes Marl wissen wollen: Am Dienstg, 23.September, 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Kulturen an der Pauluskirche, Römerstr. 59, Marl-Hüls spricht der christliche Theologe Dr. Steffen Leibold (Bochum) zu „Abraham – aus christlicher Sicht. Interreligiosität in der Bibel. Eine Perspektive für heute?“.

Alle Generationen sind eingeladen zum - inzwischen „legendären“ -  Gastmahl als Abschluss des Abrahamsfestes im Rathaus-Saal am Dienstag, 9. Dezember, 18 – 21 Uhr: Gespräche beim gemeinsamen Essen am Buffet, interkulturelle Aufführungen aus den drei Abrahams-Religionen sowie eine gemeinsame Aktion am Anfang und am Ende. Auch die Schirmherrin aus Berlin wird erwartet.

Veranstalter: die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl zusammen mit den Kirchen und Moscheen in Marl, der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, dem Integrationsrat und der Stadt Marl. Dazu kommen 50 örtliche und regionale Kooperationspartner.

Gefördert wird das 14. Abrahamsfest von der Stadt Marl, dem Land NRW, dem Bistum Münster, der Ev. Kirche von Westfalen, GEW Marl, Sparkasse Vest, Volksbank Marl-RE und dem Interkulturellen Rat in Deutschland (Darmstadt). Alle Veranstaltungen sind ohne Eintrittsgebühren.

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Die Veranstaltungen in Kürze:
 

14. Abrahamsfest in Marl – vom 20.September bis 9.Dezember 2014

 

Thema: Medien in digitalen Zeiten – Wissen und Gewissen

Veranstalter: Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl in Zusammenarbeit mit den Kirchen und Moscheen in Marl, mit der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, dem Integrationsrat Marl und der Stadt Marl

Förderer: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (beantragt), Stadt Marl, Bistum Essen, Ev. Kirche von Westfalen, DITIB, KCID –Koordinierungsrat des Christlich-Islamischen Dialogs in Deutschland, Interkultureller Rat in Deutschland, GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Marl/Dorsten/Haltern, Sparkasse Vest Recklinghausen, Volksbank Marl-Recklinghausen.

Kontakt: i-Punkt Marl, Tel. 02365 – 99 43 10
www. abrahamsfest-marl.de
Schirmherrin: Frau Aydan Özoğuz, MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

 

Der Auftakt :

# Samstag, 20.Sept. 2014, ab 20.15 Uhr, in der Synagoge Recklinghausen, Am Polizeipräsidium, „Gesänge und Worte“. Mitwirkende: das Jüdische Vokalensemble, der ökumenische Projektchor, die Ilahi-Gruppe. Kooperationsveranstaltung mit dem Interkulturellen Rat in Deutschland (Sitz: Darmstadt)

# Familien-Nachmittag in der Fatih-Moschee: SA, 27. Sept. , 15 – 17 Uhr: Kuchen und Erfrischungen: 3 Kurz-Filme, Gespräch mit dem Filmpädagogen Thomas Damm (Marl), intercent-RAP Auftritt

 

Der Abschluss:

Gastmahl zum Abrahamsfest: DI, 9.Dez, 18 – 21 Uhr im Rathaus Marl, interkulturelle Darbietungen, gemeinsames Essen am Buffet


Dazwischen und danach im Herbst und Winter:

I.) Zu Besuch: Kinder aus Kirchen und Moscheen – wechselseitig. Termine nach Vereinbarung

St. Josef/Yunus Emre-Moschee

ESM-Bezirk: Westen/Yunus Emre Moschee

ESM-Bezirk Osten/Fatih-Moschee


II.) In Aktion: Jugendliche, Schulen, Jugendzentren:

1.) Jugendliche treffen sich monatlich „Nachmittags um Fünf: Pizza backen und Filme gucken“. Zum ersten Mal: FR 24. Okt. 2014, 17.00 – 19.00 Uhr im Ernst-Reuter Haus, Sperberweg 5, 45772 Marl-Hamm.

2.) Radio-Projekt: Thema „Flüchtlinge“, Ort: Hans Böckler Berufskolleg Marl, 3. – 7. Nov. 2014

3.) Video-Projekt: Thema: Online-Mobbing „Du Opfer“, Ort: Hans Böckler Berufskolleg Marl, 10. – 14. Nov. 2014.

4) DI, 11. Nov 2014, 10 – 12 Uhr, Martin Luther King Schule und Willy Brandt-Gesamtschule (Jg. 9/10) besuchen die Synagoge in Recklinghausen

5) SO, 25. Januar 2015, 14 – 16 Uhr im Theater Marl: „Mensch!Abraham!Heute“: Schulen und Jugendheime führen ihre Ergebnissen aus den Kreativen Workshops zu Abrahamsgeschichten auf.

6.) Europäisches Haus des Friedens, Kampstr. 21, 45768 Marl: Im AbrahamHaus begreifen Kinder aus 6 Grundschulen „Judentum, Christentum, Islam - zum Anfassen“, Termine noch offen

7) Ehrenamtliche Jugendliche und JugendmitarbeiterInnen, im interkulturellen Training, mit Einsatz digitaler Medien. Termine nach Vereinbarung

 

III) Begegnungen: Erwachsene

1) Dienstag, 23. Sept 2014, 19.30 Uhr, Ort: Pauluskirche: Gemeindehaus der Kulturen Marl , Dr. Steffen Leibold, Bochum: „Abraham – aus christlicher Sicht. Interreligiosität in der Bibel. Eine Perspektive für heute?“. Kooperations-Reihe mit VHS „die insel“ Marl:

2.) Debatte I: FR, 21. Nov 2014, 14.30 Uhr: Besuch im Medienhaus Bauer und Diskussion mit Redaktion. Voranmeldung erwünscht (i-Punkt u.a.)

3.) Debatte II: Mittwoch, 26. Nov. 2014, 19.00 – 21.00 Uhr  Grimme-Institut Marl: “Auf der  Flucht! Mediale Dramatisierung und die Bilder in unseren Köpfen“ Ein Gesprächsabend. Kooperationsveranstaltung mit dem Grimme-Institut Marl.

4.) Debatte III: Samstag, 29. Nov. 2014, 11.00 – 12.30 Uhr, Einkaufszentrum Marler STERN: Norbert Hilden: „ Aliens, Zombies, Ungläubige, Rechtgläubige – und Abraham?“. Eine Performance mit Bildern, Texten und Musik.

5.) Fatih-Moschee, Bachackerweg 197, Marl: Projekt für Dokumentation: „Unser Leben“ . Jüngere fragen Ältere/Ältere erzählen Jüngeren.



        
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15 Jahre Engagement für kirchliches Kino

RECKLINGHAUSEN Rund 200 Zuschauer feierten mit einem Glas Wein anlassgerecht das 15jährige Jubiläum der ökumenischen Filmreihe "Kirche und Kino" im "Cineworld" zusammen mit den Initiator*innen
15 Jahre Engagement für kirchliches Kino

Ehemalige und aktuelle Mitglieder des Arbeitskreises Kirche und Kino im Gespräch: (v.l.n.r.) Ralf Dinand, Marc Gutzeit, Joachim van Eickels, Liesel Kohte, Julia Borries, Michael Kleinschmidt und Kai-Uwe Theweßen.

Entstanden aus der Kooperation zwischen Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen, dem Katholischen Kreisdekanat, dem Cineworld und dem Institut für Kino und Filmkultur (IKF) zeigt die Reihe monatlich Filme, die berühren, bewegen und nachdenklich machen. So erfolgreich, dass daraus das alljährlich im März stattfindende Kirchliche Filmfestival Recklinghausen entstanden ist.

Mit „Der Wein und der Wind“ gab es dieses Mal eher unterhaltsame Kost – doch, wie Superintendentin Kathrin Göckenjan bei ihrem Grußwort feststellte, passe er hervorragend in die goldene Oktoberzeit und zum „Dank für die Ernte“ in diesem Monat. Mit Julia Borries ist nun die letzte evangelische Neubesetzung im Arbeitskreis vollzogen worden. Ehemalige evangelische Mitglieder wie Ralf Dinand, Liesel Kohte und Thomas Damm, einer der Mitinitiatoren der Reihe, sind dem Projekt noch treu verbunden.

Einen besonderen Charakter erhalten die Filmvorführungen von „Kirche und Kino“ durch die Einführungen und Erläuterungen des Medienpädagogen Michael Kleinschmidt. Zudem sind die Zuschauer am Ende des Films eingeladen zu diskutieren und zu (hinter-)fragen. „Ich behaupte, das Recklinghäuser Publikum weiß mehr über Film und Kino als anderswo – dank der Arbeit von Michael Kleinschmidt“, so Joachim van Eickels, katholischer Vertreter im Arbeitskreis in seinem Grußwort.

Für die Filmauswahl wird regelmäßig diskutiert und beraten. Alle Mitglieder des Arbeitskreises bringen Filme ein und gemeinsam wird dann eine Auswahl getroffen. Und auch wenn es dabei schon mal heiß hergehen kann: Propst Jürgen Quante verwies auf die gute gelebte Ökumene in diesem Projekt und wünschte dem Arbeitskreis noch viele weitere erfolgreiche Jahre: „Weiter so!"  JB

Weitere Informationen zur Reihe: http://kirchenkreis-re.de/infos/kuk

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17. Abrahamsfest startet am 17. September

17. Abrahamsfest
Thema „Umbrüche – Aufbrüche“: 17. ABRAHAMSFEST mit umfangreichem Programm MARL/RECKLINGHAUSEN – Mit einem Konzert in der Synagoge in Recklinghausen startet das 17. Abrahamsfest. Unter dem Leitthema „Umbrüche – Aufbrüche“ findet wieder eine Vielzahl an Veranstaltungen statt. Schirmherrin/Schirmfrau ist Christel Neudeck aus Troisdorf bei Bonn. Sie selber wird am 11. Oktober um 19.30 Uhr in St. Pius in Marl-Brassert sprechen zum Thema „Unser leben in Umbrüchen und Aufbrüchen – Rupert und Christel Neudeck durch-dick-und-dünn“. Dazu gibt es ein kulturelles Begleitprogramm. Den Auftakt des 17. Abrahamsfestes bildet ein Konzert am Sonntag, den 17. September 2017 um 17 Uhr in der Synagoge in Recklinghausen, Am Polizeipräsidium 1, das von verschiedenen Chören gestaltet wird: dem Vokalensemble der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, dem Bochum St. Kyrill und Method-Chor, dem Ökumenischen Projektchor Marl und dem Islamischen Ilahi-Projektchor aus Moscheen in Marl. Anschließend besteht am koscheren Buffet die Möglichkeit zu Gesprächen. Am 8. Oktober wird um 15 Uhr zu einem Familiennachmittag in der Fatih-Moschee am Bachackerweg 197 in Marl-Hamm mit Kurzfilmen, Bühnenauftritten und essen und trinken eingeladen. „Aufbrüche – Komparative Theologie. Impulse für den Dialog der Religionen“ ist das Thema am Dienstag, den 19. September 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Kulturen an der Römerstraße in Marl-Hüls. Prof. Dr. Klaus von Stosch von der Universität Paderborn wird an dem Abend einen Weg zum interreligiösen Dialog aufzeigen, der von gegenseitigem Respekt geprägt ist und bei dem die andere Religion wie auch die eigene jeweils wertgeschätzt und nicht relativiert wird. Der Eintritt ist frei. Auch für Jugendliche gibt es wieder verschiedene Programmpunkte wie der beliebte Treff zu Pizza und Filmen freitags um fünf: am 15. September um 17 Uhr beim Verein Friedensweg e.V., Wiesenstr. 22 in Marl-Drewer, am 21. Oktober (Samstag) in der Kuba-Moschee, Sickingstr. 40 in Marl-Hüls und am 3. November im Ernst-Reuter-Haus am Sperberweg 5 in Marl-Hamm. Vom 7. bis 9. November finden im Abrahamshaus an der Karl-Liebknecht-Str. 10 in Marl-Drewer unter der Überschrift „Wie Juden, Christen, Muslime leben und feiern“ kreative Rollenspiele mit 6 Schulen statt. Veranstalter des Abrahamsfestes ist die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl (CIAG) in Kooperation mit den Kirchen und Moscheen in Marl, der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, dem Integrationsrat Marl und der Stadt Marl. Dazu kommen weitere 60 lokale, regionale und bundesweite Kooperationspartner. HD/esm - CIAG Marl

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17. Newcomer-Rockfestival 2011: Samstag, den 5.11.2011 im Bürgerhaus Süd

Auch dieses Jahr laden der Ev. Kirchenkreis Fachbereich Bildung in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie zum Newcomer Festival ein. Am Samstag den 05.11.2011 ist es wieder soweit: Das 17. Newcomer Rockfestival 2011 findet am Samstag im Bürgerhaus Recklinghausen-Süd, Körnerplatz 2, statt.
17. Newcomer-Rockfestival 2011: Samstag, den 5.11.2011 im Bürgerhaus Süd

Plakat zum Newcomer Rockfestival '11

 

Einlass 14.00 Uhr, Beginn 14.30 Uhr

Nach einer intensiven Vorauswahl der teilnehmenden Rockbands - Höchstalter 25 Jahre,  werden die Sieger von  einer „Fachjury“ die sich aus kompetenten „Musikschaffenden“ zusammensetzt ermittelt. Unter die Lupe genommen werden unter anderem die Texte der Nachwuchsbands, ihre musikalischen Fähigkeiten, sowie die Präsenz auf der Bühne.

Weiterhin  befinden sich auf der Rückseite der Eintrittskarte die Namen aller teilnehmenden Bands, die es, je nach Gefallen anzukreuzen gilt, so dass am Ende auch ein Publikumspreis vergeben wird.

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20 Jahre und kein bisschen leise - Jubiläumskonzert von „Swinging Brass“ in der Johanneskirche

OER-ERKENSCHWICK – Freunde moderner Bläsermusik sollten sich den 24. Oktober 2015 vormerken. Dann gibt die Formation „Swinging Brass“ ihr Jubiläumskonzert anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens in der Johanneskirche in Oer-Erkenschwick am Dietrich-Bonhoeffer-Platz. Die von Uwe Schmidt vor 20 Jahren gegründete Kombination aus Bläsern und Bandbegleitung erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Viele Gründungsmitglieder wirken immer noch mit.
20 Jahre und kein bisschen leise - Jubiläumskonzert von „Swinging Brass“ in der Johanneskirche

20 Jahre besteht die Band "Swinging Brass".

Beim Jubiläumskonzert erwartet die Besucherinnen und Besucher ein musikalischer Querschnitt aus den letzten 20 Jahren. Zu hören ist ein bunter Mix aus verschiedenen Stilen und Themen. Es werden Klassiker des Swing, Gospels in Bigband-Arrangements und ruhige Pop-Arrangements zu kirchlichen Liedern geboten. Kräftig und voll durch arrangierte Kirchenmusik sowie einige Soloeinlagen geben dem Programm runden das Programm ab und geben ihm eine große Vielfalt.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

uka

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Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, Vorstandsvors. d. Diakonischen Werks in Hessen u. Nasau

Dr. Wolfgang Gern, Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, Vorstandsvors. d. Diakonischen Werks in Hessen u. Nasau
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Liste der Gottesdienste am Weltgebetstag im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen mit zus. Details (excel)

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Liste der Gottesdienste am Weltgebetstag im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen 2011 (pdf)

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Aufruf zu einer Protestkundgebung/Solidaritätsveranstaltung am 2. Mai 2012 in Herten (pdf)

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Superintendentin Katrin Göckenjan

Foto: uka, Kreisynode Sommer 2015
Superintendentin Katrin Göckenjan
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Theol. Vizepräsident Albert Henz

Bild: uka, Sommersynode 2015
Theol. Vizepräsident Albert Henz
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Pfr. Bernd Tiggemann

Foto: uka, Sommersynode 2015
Pfr. Bernd Tiggemann
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Pfr. Burkhard Müller

Foto: uka, Sommersynode 2015
Pfr. Burkhard Müller
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„... da wird auch dein Herz sein.“

KIRCHENTAG als Fest des Glaubens und Zeitansage - Das Herz von rund 118.000 Dauerteilnehmerinnen und -teilnehmern war in der Zeit vom 1. bis 5. Juni dieses Jahres auf jeden Fall in Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt an der Elbe bot bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen eine tolle Kulisse für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag, der unter dem Motto „... da wird auch dein Herz sein.“ stand.

Voll war es in Dresden und die Elbmetropole zeigte sich als hervorragende Gastgeberin. So viele Menschen wie dieses Mal gab es zuletzt beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg 1995. So war es nicht verwunderlich, dass häufig das Schild „Raum überfüllt“ an den vielen Veranstaltungsorten zu sehen war. Durch die überschaubare Messe fanden viele Veranstaltungen in Kirchen, Gemeindezentren und kulturellen Orten statt. An den offenen Bühnen am Altmarkt, am Königsufer oder an der Flutrinne war zum Glück immer genügend Platz.

Eng wurde es in der kleinen, aber feinen Messe, besonders dann, wenn große Namen sich ihr Stelldichein auf dem Kirchentag gaben. So traten zahlreiche Politikerinnen und Politiker vom Bundespräsidenten über die Kanzlerin bis zum Verteidigungsminister sowie einige Ministerpräsidenten und andere hochrangige Politiker auf dem Kirchentag auf. Neben den zur Zeit drängenden Themen der Globalisierung, des Atomausstiegs, der Auslandeinsätze der Bundeswehr oder der Integrationsdebatte meldeten sich aber auch die Politiker in Bibelarbeiten zu Wort und machten dabei deutlich, dass Glaube und gesellschaftliches Leben nicht voneinander zu trennen sind.

Überfüllt, wie sollte es auch anders sein, war wieder einmal die Bibelarbeit von Prof. Dr. Margot Käßmann mit 6.500 Teilnehmerinnen und -teilnehmern, die in der Energie-Verbund-Arena als größte Halle stattfand. Trotzdem konnten noch tausend Menschen vor der Tür den Ausführungen der beliebten Theologin lauschen. Aber auch für große Musikveranstaltungen wie der Auftritt der „Wise Guys“ war das Rudolf-Harbig-Stadtion mit seinen 22.000 zur Verfügung stehenden Plätzen zu klein. Mehr als zehntausend Menschen verfolgten das Konzert vor dem Stadion auf einer Video-Leinwand.

Ein weiteres musikalisches Highlight war sicherlich auch wieder die „Nacht der Lieder“ zugunsten der Arbeit der Christoffel-Blindenmission, die auf der MDR-Bühne auf dem Altmarkt stattfand. Im Schatten der Kreuzkirche traten Clemens Bittlinger, Gerhard Schöne und Heinz-Rudolf Kunze mit ihren Bands vor mehr als 20.000 Menschen auf.

Den Tagesausklang bildete jeweils ein Nachtgebet auf der MDR-Bühne am Altmarkt, den Pfarrerin Mechthild Werner aus Karlsruhe und Fritz Baltruweit mit seiner Studiogruppe liturgisch und musikalisch gestalteten. Beim Zuspruch zur Nacht wechselten sich Margot Käßmann, Bischof Ralf Meister aus Hannover und der sächsische Landesbischof Jochen Bohl ab.

Die Dresdener Verkehrsbetriebe kamen mit dem Menschenandrang überraschend gut zurecht. Natürlich gab es auch immer wieder überfüllte Bahnen und Busse. Insgesamt aber lief der Verkehr und freundliche Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter gaben den suchenden Kirchentagsbesucherinnen und -besuchern hilfreiche Hinweise.

Natürlich spielten auch die aktuellen Infektionen mit den EHEC-Bakterien beim Kirchentag eine Rolle. Handzettel gaben den Besucherinnen und Besuchern Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln und Hygiene. Zudem wurden Gurken, Tomaten und Salat aus dem Verpflegungsangebot gestrichen.

Mit ca. 500 Menschen war der Kirchenkreis Recklinghausen zum Dresdener Kirchentag aufgebrochen. Dabei waren auch einige wieder auf dem Kirchentag aktiv. So gab es auf dem „Markt der Möglichkeiten“ einen „Kirchplatz Zukunft Westfalen“ mit einem Stand von „Kirche & Kino“ des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen, auf dem Erwachsenenbildungsreferent Ralf Dinand, dem Filmpädagogen und Pfarrer Thomas Damm und Michael Kleinschmidt vom Institut für Kino und Filmkultur für das 3. Kirchliche Filmfestival warben, dass vom 16. bis 18. März 2012 im Cineworld Recklinghausen stattfinden wird..

Pfarrer i.R. Hartmut Dreier warb mit Mitgliedern der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl für das seit zehn Jahren dort stattfindende Abrahamsfest. Auch das Martin-Luther-Forum Gladbeck war dort mit einem Stand auf der westfälischen Meile vertreten. Der Dattelner Hanf e.V. stellte wieder verschiedene Produkte aus Hanf vor. Hans-Jürgen Hörner war mit seinem Stand zu „Zukunft einkaufen“ im Zentrum Globalisierung und Umwelt in der Technischen Universität vertreten.

Die Klezmer-Formation „Naschuwa“ um Pfarrer Thomas Damm aus Marl spielte an verschiedenen Orten. Neben einem Kurzauftritt auf der Kulturmeile an der Prager Straße gaben die vier Musiker noch zwei weitere Konzerte. Das Theater-Ensemble des HOT boje in Marl führte im Großen Haus des Staatsschauspiels das Stück „Les Miserables – Die Elenden“ von Cornelia Wagner mit musikalischen Elementen nach dem Roman von Victor Hugo auf.


Der speziell für den Kirchentag zusammengestellte Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick hatte zwei Auftritte. Neben dem Singen in einer psychiatrischen Klinik trat der Chor auch im Zentrum Globalisierung und Umwelt in der Technischen Universität auf. Dort trafen die Erkenschwicker auch einen alten Bekannten wieder. Pastor Phenias Lwakatare, in den 90er Jahren für sechs Jahre tansanischer Austauschpastor im Kirchenkreis Recklinghausen war auch dort. Er ist z.Z. mit einer Delegation im Kirchenkreis Paderborn zu Gast.

Nach einem sonnigen Abschluss-Gottesdienst mit 120.000 Menschen am Elbufer verabschiedet sich der Evangelische Kirchentag elbabwärts nach Hamburg, wo vom 1. bis 5. Mai 2013 der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag stattfinden wird. Bis dahin ist dann die Vereinigung der evangelischen Kirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern zur Nordkirche vollzogen, die dann Gastgeberin des Kirchentages sein wird.

Text: uka/Bild1:uka, Bild:2 Pfarrer Frank Rüter, Ev. Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick

 

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„... und plötzlich heißt du Mama“

RECKLINGHAUSEN – VERWÖHNABEND für Frauen - Unter dem Thema „... und plötzlich heißt du Mama“ lädt das Recklinghäuser „Frühstückstreffen für Frauen“ zu einem Verwöhnabend für Frauen am Freitag, den 19. April von 19 bis 22 Uhr in das Residenz-Hotel an der Josef-Wulff-Straße in Recklinghausen ein. Eingeladen sind junge und jung gebliebene, noch werdende oder schon mittendrin steckende Mütter.
„... und plötzlich heißt du Mama“

Kinderwagen-Silhouette

Elena Schulte, Georgia Mix und Constanze Gerstetter bieten ein buntes Programm aus Texten, Bildern und Musik mit guten Gedanken und wertvollen Anstößen. Mutmachend und einfühlsam gehen sie auf die Herausforderungen und Sehnsüchte ein, die die Lebensphase mit Kindern mit sich bringt. Der Abend wird abgerundet von schöner Musik und leckeren Snacks.  

Der Abend wird von einem ehrenamtlichen Team von Frauen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden in Recklinghausen vorbereitet und organisiert. Der Kostenbeitrag einschl. Imbiss beträgt 12 €. Anmeldungen sind möglich bei Annette Kallhoff (Tel. 02361 16303 ab 15 Uhr), Annegret Nandelstädt (Tel. 02361 498011) oder per E-Mail an die Adresse fff-recklinghausen@gmx.de .

uka  

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„100 Jahre Evangelische Kirche in Marl“ - Vortrag von Prof. Dr. Albrecht Geck

MARL – Anlässlich des 100-jährigen Bestehens lädt die Evangelische Stadt-Kirchengemeinde Marl unter dem Titel „100 Jahre Evangelische Kirche in Marl – Paulus, Pohlig und Auguste Viktoria“ zu einem Vortrag zur Baugeschichte der Pauluskirche am Dienstag, den 6. Mai 2014 in das Gemeindehaus an der Römerstraße.
„100 Jahre Evangelische Kirche in Marl“ - Vortrag von Prof. Dr. Albrecht Geck

Prof. Dr. Albrecht Geck

Referent ist Prof. Dr. Albrecht Geck, Leiter des Instituts für Kirchliche Zeitgeschichte des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen. Der Eintritt ist frei. 

Text: uka/Bild: hh

 

 
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„Bitte frei machen!“

RECKLINGHAUSEN - KONZERT Neues Soloprogramm von Clemens Bittlinger– „Bitte frei machen!“ – Unter diesem Titel lädt die Evangelische Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd im Rahmen der „Nacht der offenen Kirchen“ am Pfingstsonntag (27. Mai) zu einem Konzert mit dem Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger in die Reformationskirche nach Hochlarmark ein. „Bitte frei machen!“ – diesen Spruch kennt man vom Arzt, kurz vor der Röntgenaufnahme heißt es da: „Bitte frei machen!“. Und so greifen die neuen Songs und Texte von Clemens Bittlinger diese "hochdoktorale Aufforderung" mit einem gewissen Augenzwinkern auf, um einen schärferen und tieferen Blick hinter die Kulissen unseres Alltags und unserer Gesellschaft zu werfen:
„Bitte frei machen!“

Gibt ein Konzert in der Reformationskirche in Hochlarmark: Clemens Bittlinger (Foto: Ulrich Kamien)

Es geht um Freiheit und um die vielen Dinge, die unser Leben eng machen und uns "gefangen“ halten. Dabei werden die geschliffenen Sprachbilder und die humorvoll-nachdenkliche Präsentation Bittlingers in einem reizvollen Wechsel mit seinen Kompositionen und dem meisterhaften Spiel seiner erstklassigen Musiker stehen. 

Erlebt man die spannende Atmosphäre seiner Auftritte, die humorvolle Einbeziehung des Publikums und die markanten Kernaussagen fern aller Belehrung– so versteht man, was diesen Sänger Wochenende für Wochenende für viele so hörenswert macht. Seine Songs sind persönlich, ehrlich, seine Fragen provokativ und unbequem. Nicht zuletzt sein Engagement als musikalischer Botschafter der Christoffel-Blindenmission lässt bei seinen Konzerten jene vertrauensvolle Atmosphäre entstehen, innerhalb derer Clemens Bittlinger eine vorsichtige und persönliche Antwort wagt, die für ihn aus einem engagierten Christsein resultiert.

Längst haben seine Lieder in zum Teil millionenfacher Auflage den Weg ins allgemeine Liedgut der Kirchengemeinden gefunden. Mit über 3.000 Konzerten in den vergangenen 30 Jahren, 22 Tonträgern (Gold 2009) und mehreren Buchveröffentlichungen zählt dieser preisgekrönte Singer-Songwriter zu den erfolgreichsten Interpreten seines Genres. Er ist seit Jahren regelmäßiger Gast auf Kirchentagen und füllt dort die großen Hallen, lädt dabei zum gemeinsamen Singen in der Mittagszeit ein oder gestaltet Abendveranstaltungen u.a. mit Pater Anselm Grün.

Nach den Erfolgsalben „Fingerspitzengefühle“ und „HabSeligkeiten“ wird der Pfarrer und Liedermacher nun mit der CD „Bitte frei machen!“ 15 brandneue Songs im Gepäck haben und diese, in Begleitung seiner herausragenden musikalischen Freunde, nun auch wieder bundesweit live präsentieren. Clemens Bittlinger wird mit David Kandert (Percussion) und Adax Dörsam (Gitarre) auftreten. Adax Dörsam ist bekannt u.a. durch das Arrangement und die CD-Einspielung von Rolf Zuckowskis „Ich bin stark“. Er rockte bereits mit Ken Hensley (Uriah Heep) und ist Mitglied in der Band von Xavier Naidoo, mit der er bei MTV unplugged musizierte. Darüber hinaus schrieb Dörsam etliche Filmmusiken für die ARD-Sender sowie für arte.

Das Konzert mit Clemens Bittlinger und seiner Combo beginnt am 27. Mai um 20 Uhr in der Reformationskirche an der Pestalozzistraße in Recklinghausen-Süd. Einlass ist ab 19 Uhr, ab 18 Uhr gibt es Getränke und Grillwurst. Der Eintritt beträgt 10 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Schüler und Studenten. Karten im Vorverkauf sind im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Recklinghausen –Süd, Bochumer Str. 165 zu den Öffnungszeiten sowie bei Lotto Kalisch an der Karlstraße 22 oder Westfalenstraße 66 und im Internet unter www.kirchengemeinde-recklinghausen-sued.de erhältlich.




Text: Kerstin Köller, Ev. Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd// KK/uka  

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„Bitte frei machen!“

KIRCHENNACHT in RECKLINGHAUSEN-SÜD – Clemens Bittlinger zu Gast in der Reformationskirche -
„Bitte frei machen!“

Clemens Bittlinger spielte bei der Nacht der offenen Kirchen in der Reformationskirche. Im Bildhintergrund Adax Dörsam (links) und David Kandert.

Einen besonderen Gast hatte sich die Evangelischen Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd zur Nacht der offenen Kirchen eingeladen. Der bekannte Musiker Clemens Bittlinger war mit seiner Combo am Abend des Pfingstsonntags zu Gast in der Reformationskirche in Hochlarmark. Der Auftritt hatte sich auch über die Grenzen des Kirchenkreises herumgesprochen, so dass Pfarrer Martin Janus auch Besucherinnen und Besucher aus der Umgebung in der gut besetzten Reformationskirche begrüßen konnte. 

„Bitte frei machen!“ heißt das neue Programm des beliebten Pfarrers und Liedermachers. „Wir spielen heute ein Konzert zum Lieblingsthema unseres Bundespräsidenten: Freiheit“, eröffnete Clemens Bittlinger den Abend. Dabei nahm er die Besucherinnen und Besucher gleich mit, lud bei zahlreichen Liedern zum Mitsingen ein. Und die ca. 100 Gäste machten mit und ließen sich hinein nehmen in die Lieder und Gedanken dieses exzellenten Musikers und seiner Combo. 

Clemens Bittlinger war nicht allein in die Reformationskirche gekommen. Begleitet wurde er von Adax Dörsam, einem der gefragtesten Gitaristen Deutschlands und David Kandert an den Percussions. Diese hochkarätige Begleitung mit sprachlich geschliffenen Texten sorgte für einen atmosphärisch dichten Abend. Nicht zuletzt die virtuosen Gitarrensolos von Adax Dörsam waren immer wieder ein musikalischer Hochgenuss.

„Wie ist die Stimmung?“, fragte Bittlinger zwischendrin die Anwesenden in der Reformati-onskirche, stimmte die Saiten seiner Gitarre durch und meinte dann: „Gut.“ In seinen Liedern ließ er auch aktuelle Themen nicht aus. „Aus der Nähe stellt sich manches anders dar“, stellte Clemens Bittlinger in seinen tiefgründigen Texten dar. So griff er u.a. die Frage des Sonntagsschutzes auf. „Bei den 10 Geboten heißt es im 3. Gebot: Bitte frei lassen.“

Neben zahlreichen neuen Stücken gab es natürlich auch Bekanntes zu hören, wo die Besucherinnen und Besucher gleich einstimmten. Sie zeigten sich zufrieden über einen gelungenen Abend, der noch lange nachklingen wird.
 

Text und Foto: uka

 

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„Blockaden – warum wir manchmal gegen unsere besten Absichten handeln“

RECKLINGHAUSEN - FRAUENFRÜHSTÜCK Karin Ackermann-Stoletzki zu Gast - „Blockaden – warum wir manchmal gegen unsere besten Absichten handeln“ heißt das Thema des Frühstückstreffen für Frauen, das am Samstag, den 14. September von 9 Uhr bis ca. 12 Uhr im Residenz-Hotel an der Josef-Wulff-Straße in Recklinghausen stattfindet. Seit mehr als fünfzehn Jahren treffen sich Frauen bei einem guten Frühstück in netter Atmosphäre, umrahmt von Musik, in dessen Mittelpunkt immer ein Vortrag zu einem interessanten Thema steht.

Viele kennen diese Erfahrung, wieder nicht das getan zu haben, was man wollte und als richtig eingeschätzt hat. Die Referentin Karin Ackermann-Stoletzki, Sozialpädagogin und Verfasserin zahlreicher Sach- und Kinderbücher ist in der Beratung und Seelsorge tätig. 

Das „Frühstückstreffen für Frauen“ ist eine überkonfessionelle Veranstaltung über Glaubens- und Lebensfragen von Frauen für Frauen. Es wird von einem ehrenamtlichen Team von Frauen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden in Recklinghausen vorbereitet und organisiert. Eine Kinderbetreuung wird angeboten. Der Kostenbeitrag für diesen Vormittag einschl. Frühstück liegt bei 10 Euro. Anmeldungen nehmen die beiden Koordinatorinnen Annette Kallhoff (Telefon 02361 16303 ab 15 Uhr) und Annegret Nandelstädt (Telefon 02361 498011) oder per E-Mail unter der Adresse fff-recklinghausen@gmx.de bis spätestens 10. September entgegen. 
uka



 

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„Da wohnt ein Sehnen tief in uns“

KIRCHENKREIS – KREISBLÄSERTAG 2014 in Oer-Erkenschwick - 35 Bläserinnen und Bläser aus den verschiedenen Posaunenchören des Kirchenkreises konnte Landesposaunenwart Daniel Salinga zum diesjährigen Kreisbläsertag in Oer-Erkenschwick begrüßen. Der für den Kreis Recklinghausen verantwortliche Obmann Tilman Stoye, Leiter des Posaunenchores Recklinghausen-Ost, freute sich über die große Anzahl.
„Da wohnt ein Sehnen tief in uns“

Landesposaunenwart Daniel Salinga arbeitete bei der Kreisbläserprobe viele Feinheiten an der ausgesuchten Bläserliteratur heraus.

Einen ganzen Tag widmeten sich die Bläserinnen und Bläser mit dem Landesposaunenwart Bläserliteratur verschiedener Epochen und Stilrichtungen. Salinga verstand es, die Instrumentalisten immer wieder neu zu motivieren und entsprechende Feinheiten herauszuarbeiten. Man merkte allen die Freude an, in einer so großen Gemeinschaft zu musizieren. Am Ende des Tages konnten sich die erarbeiteten Werke in ihrer Klangfülle hören lassen.

Natürlich diente der Tag auch zum intensiven Austausch untereinander. Denn wann hat man schon mal die Möglichkeit, über die eigenen Posaunenchorgrenzen hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Pausen und das gemeinsame Mittagessen wurden für einen regen Austausch der Aktiven untereinander genutzt.

Die am Probentag erarbeiteten Stücke wurden tags drauf im Sonntagsgottesdienst in der Johanneskirche vorgetragen. Klangvolle Vortragstücke, gefühlvolle Choräle sowie ein Vorspiel mit verschiedenen Sätzen zum Lied „Da wohnt ein Sehnen tief in uns …“ waren im gut besuchten Gottesdienst zu hören.

Pfarrerin Helene Kerkhoff ging in ihrer Predigt auf die einzelnen Aussagen des Liedes der amerikanischen Kantorin Anne Quigley ein. Der Theologe und Sozialarbeiter Eugen Eckert hat das Lied ins Deutsche übersetzt. Die in dem Lied erkennbare Sehnsucht nach Gott sei keine oberflächliche Angelegenheit, sondern „betrifft uns existenziell“, machte Pfarrerin Kerkhoff deutlich. Menschen seien auf der Suche nach Gottes Nähe. Sie sprach die melancholische Grundstimmung der Melodie an, die in den Strophen in verschiedene Bitten mündet.

Bei der Bitte um Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit bedarf es einer gewissen Beherztheit, um mutig für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten, erläuterte Helene Kerkhoff. An anderer Stelle des Liedes werden die Grenzen des eigenen Lebens angesprochen. „Wir brauchen Hilfe und Begleitung im Leben und im Tod“, so Kerkhoff. „Im Gebet strecken wir uns mit unserer Sehnsucht Gott entgegen und hoffen darauf, dass er handelt.“

Zum Abschluss bedankte sich Landesposaunenwart Daniel Salinga bei den Bläserinnen und Bläsern für ihr Mitwirken und lud sie und die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher zum nächsten Kreisbläsertag im Kirchenkreis Recklinghausen im Frühjahr 2015, am 21. und 22. März in die Dreifaltigkeitskirche nach Marl-Brassert ein. Anlass ist das dann 60-jährige Bestehen des dortigen Posaunenchores. Es lohnt sich also, den Termin bereits vorzumerken.

Bild/Text: uka

 

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„Damit ihr Hoffnung habt“

KIRCHENTAG Zweiter Ökumenischer Kirchentag in München
„Damit ihr Hoffnung habt“

Webbanner zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München

KIRCHENKREIS – „Damit ihr Hoffnung habt“ lautet das Motto für den 2. Ökumenischen Kirchentag, der vom 12. bis 16. Mai 2010 in München stattfindet. Weit über 100.000 Dauerteilnehmende nehmen an diesem Großereignis teil. In mehr als 3000 Veranstaltungen diskutieren Menschen aus Deutschland und Europa gemeinsam über die Rolle der Christen in der Welt und in der Gesellschaft. Dabei kommen in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops auch aktuelle Fragen aus Politik und Gesellschaft, zu sozialen und ethischen Themen zur Sprache.

Neben all dem sind Kirchentage auch immer ein Fest des Glaubens mit Gottesdiensten, Bibelarbeiten, Meditationen und gemeinsamem Gebet. Ebenso wird ein umfangreiches kulturelles Programm angeboten mit Konzerten aller Musikrichtungen, mit Theater, Ausstellungen, Literatur und Kleinkunst.

Auch der 2. Ökumenische Kirchentag in München hat wieder jede Menge großer Namen im Programm. Neben den „Wise Guys“ am Donnerstagabend, die mittlerweile zur Stammbesetzung von Kirchentagen gehören und auch den offiziellen Kirchentagssong geschrieben haben, treten am Freitag die Österreicherin Christina Stürmer und am Samstagabend Nena mit ihren Bands auf der Theresienwiese auf. Viel Prominenz, kirchliche wie politische, geben sich in München ihr Stelldichein. So wird u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Kirchentag zu Gast sein und auch Dr. Margot Käßmann wird auf verschiedenen Veranstaltungen sprechen

Aus dem Kirchenkreis Recklinghausen sind wieder viele Menschen zum Kirchentag nach München aufgebrochen, einige Gruppen arbeiten sogar aktiv mit. Hans-Jürgen Hörner informiert am Stand von „Zukunft einkaufen“ über umweltgerechte Beschaffung. Die Klezmer-Formation „Naschuwa“ um Pfarrer Thomas Damm hat wieder einige musikalische Auftritte. Und der Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick wirkt mit zwei anderen Chören aus Münster beim Abschluss-Gottesdienst mit, der am Sonntag im Fernsehen übertragen wird.
uka

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„Damit wir klug werden“ ist die diesjährige Losung des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages

KIRCHENKREIS Vom 3. bis 7. Juni 2015 lädt Stuttgart zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag ein. Mehr als 100.000 Menschen aus ganz Deutschland und aller Welt werden zu dem Großereignis erwartet. Auch aus dem Kirchenkreis Recklinghausen nehmen wieder zahlreiche Gruppen aktiv oder als Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kirchentag in Stuttgart teil. Die beiden Kirchentagsbeauftragten des Ev. Kirchenkreises Recklinghausen, Ralf Dinand (Erwachsenenbildung) und Pfr. Christian Zimmer (Evangelische Stadtgemeinde Marl), gehen davon aus, dass die Resonanz auch in diesem Jahr wieder groß sein wird und man für den Kirchenkreis und seine Gemeinden mit insgesamt rund 300 Personen rechnen kann.

Beim Kirchentag kommen viele tausend Menschen zusammen, um ein Fest des Glaubens zu feiern und über die Fragen der Zeit nachzudenken. Seit 1949 finden Deutsche Evangelische Kirchentage statt. Sie dauern immer fünf Tage.

Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist dabei weder eine rein deutsche noch eine rein evangelische Veranstaltung. Er bringt Menschen aus aller Welt und aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen zusammen. Gerade junge Menschen unter 30 bestimmten die besondere Atmosphäre der christlichen Großveranstaltung.

Die Veranstaltungen des Kirchentages sind so vielfältig wie das religiöse und gesellschaftliche Leben. Fünf Tage und Nächte mit vollem Programm in über 2.000 geistlichen, kulturellen und politisch-gesellschaftlichen Veranstaltungen.

Kirchentage haben in  Ost und West immer wieder Einfluss auf Entwicklungen in Kirche und Staat genommen. So gingen Friedens- und Ökologiediskussionen ebenso von Kirchentagen aus wie die Idee eines „Konzils für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“.

Wer schon einmal einen Kirchentag erlebt hat, kennt die unbeschwerte und heitere Atmosphäre, die die gastgebende Stadt bei diesem Großereignis erfüllt. 

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„Das Wort kommt nicht leer zurück“ - Beauftragung von Michael Börth und Roland Wiff als Prädikanten

OER-ERKENSCHWICK – Michael Börth und Roland Wiff sind neue Prädikanten in der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick. Die Beauftragung nahm in einem feierlichen Gottesdienst in der Johanneskirche die Superintendentin des Ev. Kirchenkreises Reck-linghausen, Katrin Göckenjan, vor.
„Das Wort kommt nicht leer zurück“ - Beauftragung von Michael Börth und Roland Wiff als Prädikanten

Die Pfarrer Rüdiger Funke und Bernd Schäfer (2. u. 3. v.l.) freuten sich über die Beauftragung von Michael Börth (links) und Roland Wiff (2.v.r.) als Prädikanten, die durch Superintendentin Katrin Göckenjan erfolgte.

„Wir beauftragen heute zwei Menschen, um in der Kirche und an anderen Orten von Gott zu reden, vom Glauben an Jesus Christus“, sagte die Superintendentin in ihrer Ansprache. Christinnen und Christen hätten keine hohlen Worte auszurichten und keine leeren Versprechungen zu geben. Das Wort Gottes gehe durch unsere Gedanken und unseren Mund. „Wir sagen es weiter. Es erreicht die Menschen. Sie nehmen es mit, reichern es mit ihren Gedanken und Erfahrungen an und sagen auf ihre Weise etwas davon weiter“, beschrieb Katrin Göckenjan den Auftrag.

Und das Schöne sei: „In unserer Kirche haben an diesem Auftrag viele Menschen teil.“ Da sind die Pfarrerinnen und Pfarrer, die sich einem Studium unterziehen und sich dann hauptamtlich dieser Berufung widmen. Und die Gemeindeglieder, die vielleicht einen guten Gedanken aus dem Gottesdienst weiter sagen, der Nachbarin, dem Kollegen oder der Freundin in deren jeweiligen Situationen. Dann gibt es noch Gemeindeglieder, die in besonderer Weise nach einer einjährigen Ausbildung für den ehrenamtlichen Dienst der Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung beauftragt sind. 

Die Beauftragten werden zu ihrem Dienst auf Schrift und Bekenntnis verpflichtet. Sie sind bei ihrem Dienst an das kirchliche Recht und an die Ordnung der Gemeinde gebunden. Das Presbyterium ordnet den Dienst der Prädikanten. Die Superintendentin führt die Dienstaufsicht. Prädikantinnen und Prädikanten sind verpflichtet, an den Fortbildungsveranstaltungen der Landeskirche teilzunehmen. 

Dass nun zwei weitere Menschen neben dem Pfarrteam mit einer Pfarrerin und drei Pfarrern sowie den bisherigen Prädikanten Gottesdienste gestalten, ist aus Sicht von Superintendentin Göckenjan ein beneidenswerter Reichtum, gerade auch vor dem Hintergrund, dass es schwierig ist, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren. Auf mittlere Sicht werde sich die Zahl der Pfarrerinnen und Pfarrer verringern. „Deshalb ist es gut, schon jetzt dafür zu sorgen, dass lebendige Gottesdienste von vielen unterschiedlichen Menschen gemeinsam gestaltet werden“, so die Superintendentin. 

Dass viele in Kirche und Gemeinde ihren Dienst tun, sei ein Geschenk und ein Reichtum, der je nach Möglichkeit, Dienstumfang und Begabung weiter entwickelt werden sollte. Göckenjan wünschte beiden, dass viele Menschen durch ihren ehrenamtlichen Dienst am Wort Gottes eine Kraft zum Leben entdecken. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie spüren: das Wort kommt nicht leer zurück.“ 

Die beiden neuen Prädikanten hatten sich den Gottesdienst aufgeteilt. Während Roland Wiff den liturgischen Teil übernahm, hielt Michael Börth die Predigt, in der es um Information, Kommunikation und Verständigung ging. „Gott ist ganz nah dran am eigenen Leben“, machte Michael Börth deutlich. Diese unmittelbare Nähe führt dazu, dass ich mit Gott direkt in Kontakt treten kann. „Beten lohnt sich“, ist er sich sicher. „Gott ist uns immer nah, so nah, wie wir es aushalten können.“ 

Im Anschluss an den Gottesdienst, der musikalisch von der ökumenischen Chorgemeinschaft gestaltet wurde, gab es noch einen kleinen Empfang im Gemeindezentrum. Beide freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen sich eine gute gemeinsame Zeit. 

Bild/Tex: uka

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„Davon ich singen und sagen will“

PFARRKONFERENZ Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow zum ‚Jahr der Kirchenmusik’ - Zum ‚Jahr der Kirchenmusik’ konnte Superintendent Peter Burkwoski Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow als Referenten auf der kreiskirchlichen Pfarrkonferenz begrüßen, die in der Friedenskirche in Datteln stattfand. Von Bülow ist der für die Kirchenmusik zuständige Dezernent im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen und kommt aus dem Kirchenkreis Recklinghausen.
„Davon ich singen und sagen will“

Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow

„Von Bach bis Beats. Musik ist nicht nur aus unserer Kirche, sondern auch aus unserem Leben nicht wegzudenken. Im ‚Jahr der Kirchenmusik 2012’ feiern wir das in der Evangelischen Kirche von Westfalen unter dem Motto ‚Gottesklang’. Überall steht die Musik im Mittelpunkt, an vielen Stellen wird theologisch über ihre Bedeutung nachgedacht“, hob Dr. Vicco von Bülow die Bedeutsamkeit der Musik hervor. „Musik spricht uns emotional an. Sie tut uns Menschen gut und stiftet Beziehungen.“ Singen mache glücklich, das sei wissenschaftlich nachgewiesen. Musik habe auch eine therapeutische Kraft. Sie kann Gefühle in Töne fassen.  

Musik war der Herzschlag der Reformation. Ohne Musik wäre die Reformation nicht denkbar gewesen. Sie lädt zum Glauben ein und hat einen entscheidenden Anteil an der Verkündigung der biblischen Botschaft. „Kirchenmusik hat Ausstrahlungskraft nach außen und wirbt für die Kirche“, so Landeskirchenrat von Bülow. „Sie entfaltet kulturelle Prägekraft in die Gesellschaft hinein.“ Kirchenmusik eröffne neue Zugänge zu den Inhalten des Glaubens.

Von Bülow sprach sich für eine sorgfältige Ausbildung im Bereich der Kirchenmusik aus. In der westfälischen Kirche arbeiten ca. 110 hauptamtliche und ca. 1.000 nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker. Was die Hauptamtlichkeit betrifft, liegt der Kirchenkreis Recklinghausen unter dem landeskirchlichen Durchschnitt, die westfälische Kirche auf dem viertletzten Platz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sinnvoll und wünschenswert wäre eine hauptamtliche Stelle im Kirchenkreis je 25.000 Gemeindeglieder.

Obwohl Westfalen mehr in der Klassik beheimatet sei, plädierte Dr. Vicco von Bülow für eine breite Stilistik innerhalb der Kirchenmusik. Gerade auch neueres geistliches Liedgut, angefangen von Taizé-Gesängen bis hin zu Gospels und Spirituals, sollten Einzug in die Gottesdienste finden. „Wir brauchen Lieder, die den Sound unseres Alltags in die Kirche hinein bringen.“ Von Bülow sprach sich für eine gut funktionierende Zweigleisigkeit von traditionellem und modernem Liedgut aus.


Veranstaltungen zum ‚Jahr der Kirchenmusik’

Zum ‚Jahr der Kirchenmusik’ finden eine große Anzahl von Veranstaltungen statt. Begonnen hat das Jahr mit der Aufführung des Pop-Oratoriums „Die 10 Gebote“ mit 2.600 Sängerinnen und Sängern in Düsseldorf. Auch die ‚Nacht der offenen Kirchen’ an Pfingsten hatte einen starken kirchenmusikalischen Akzent. Als weitere Großveranstaltung ist der Gospelkirchentag in Dortmund Anfang Juni mit rund 6.000 Mitwirkenden in 150 Chören und ca. 80.000 Besucherinnen und Besuchern zu nennen.

Im Rahmen des EKD-weiten Projekts „366 + 1, Kirche klingt 2012“ findet an jedem Tag dieses Jahres – beginnend am 1. Januar 2012 in Augsburg, endend am 31. Dezember 2012 in Zittau – eine kirchenmusikalische Veranstaltung in einer evangelischen Kirche statt. Die Aufführungsorte gehen durch alle Landeskirchen in ganz Deutschland, im Frühjahr durch den südlichen Bereich, im Sommer entlang der Nord- und Ostseeküste, um den Reformationstag in Mitteldeutschland, zu Weihnachten im Erzgebirge und in Sachsen. Dass an 366 Tagen 367 Konzerte erklingen, hängt mit Ostern zusammen: in der Osternacht erklingt das besondere Konzert +1, das die Osterbotschaft in die Welt trägt. In der westfälischen Kirche war die Konzertreihe im April zu Gast. Fast jeder Kirchenkreis war daran beteiligt. Am Ostersonntag war der Auftakt in Meschede, der Abschluss fand Ende April in Bielefeld statt.

Am 14. September sind Pfarrerinnen und Pfarrer, die Gitarre spielen zum 1. Pfarrerklampfentag in Herford mit dem Gitarristen Werner Hucks eingeladen. In Soest findet am 30. September der Westfälische Kirchenmusiktag für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker mit verschiedenen Workshops und einem Abendmahlsgottesdienst zum Abschluss statt.

Text und Foto: uka

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„Gemeinsam die Zukunft meistern“ - Solidaritätsgottesdienst in der Marler Pauluskirche

MARL – Wie in verschiedenen Industriebranchen die Zukunft solidarisch gemeinsam gemeistert werden kann, fragt der diesjährige Solidaritätsgottesdienst (nicht nur für Bergleute) am Sonntag, den 26. Januar 2014, um 10 Uhr in der Marler Pauluskirche an der Römerstraße.
„Gemeinsam die Zukunft meistern“ - Solidaritätsgottesdienst in der Marler Pauluskirche

Plakat zum Solidaritätsgottesdienst 2014

Die diesjährige Gastrednerin ist Edeltraud Glänzer, stellvertretende Vorsitzende der IG BCE. Beteiligt sind Vertrauensleute des Bergwerks Auguste Victoria, Evangelische Stadt Kirchengemeinde Marl, Vertrauensleute der Gemeinschaftsbetriebe Marl, Vertrauensleute von Opel Bochum, die Fatih Moschee, Kuba Moschee, das Katholische Dekanat Marl, die IG BCE, Vertrauensleute der Vestischen Straßenbahnen GmbH, das Industrie- und Sozialpfarramt des Kirchenkreises. Musikalisch wird der Gottesdienst u.a. von der Bergkapelle „Auguste Victoria“ begleitet.

Wie bereits in vielen Solidaritätsgottesdiensten zuvor, werden die Besucherinnen und Besucher auch diesmal wieder zu einer Mitmach-Aktion eingeladen.

uka/hh

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„Der Mann, bei dem Honecker wohnte“

LESUNG Uwe Holmer zu Gast in Recklinghausen - Die Evangelische Allianz Recklinghausen lädt am Freitag, den 25. November 2011 um 19.30 Uhr zu einer Lesung mit Pfarrer Uwe Holmer ins Haus des Kirchenkreises an der Limperstraße in Recklinghausen ein.

In seinem Buch „Der Mann, bei dem Honecker wohnte“ beschreibt Holmer u.a. die Zeit, in denen das Ehepaar Honecker bei ihm und seiner Familie im Pfarrhaus wohnte. Nach dem Sturz Honeckers erhält er eine Anfrage, ob er die Honeckers vorübergehend bei sich aufnehmen könnte. Mit seiner Familie beherbergt er den ehemaligen SED-Generalsekretär für zehn Wochen im Pfarrhaus, was ihnen Angriffe von innen und außen brachte. Holmer berichtet in seiner Autobiografie über seine Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR, über das Leben mit 40 Jahren Planwirtschaft und Stasi-Bespitzelung. 

Uwe Holmer war zunächst Pastor in Ludwigslust (Mecklenburg). Danach leitete er die Bibelschule Falkenberg, die Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal und die Reha-Klinik für Sucht-kranke in Serrahn (Kreis Güstrow), wo er heute mit seiner Frau lebt. 

Text: uka


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„Die Bewegung bewahrt die Theologie vor ihrer Reduktion auf Moral“

INTERVIEW mit Professor Dr. Siegfried Macht

KIRCHENKREIS – Gut besucht war der Workshop „Singen, Bewegung und Tanz in Kinder- und Familiengottesdiensten“, den Prof. Dr. Siegfried Macht aus Bayreuth im Haus des Kirchenkreise leitete. Eingeladen waren Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, Mitarbeitende in Kindertagesstätten und Grundschulen sowie Mitarbeitende in Kindergottesdiensten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernten an diesem Nachmittag neue Kinderlieder, Tänze und Bewegungsspiele zu den bekanntesten biblischen Geschichten und zu den großen Festen des Kirchenjahres.

Die kreiskirchliche Beauftragte für den Kindergottesdienst, Pfarrerin Kathrin Alshuth, nutzte die Gelegenheit zu einem Interview mit Prof. Dr. Macht.

Kathrin Alshuth: Herr Macht, Sie sind der einzige Kirchenmusikpädagogikprofessor in Deutschland. Wie wird man das?

Siegfried Macht: Das ist eine lange Geschichte. Von Haus aus bin ich Hauptschullehrer für Musik und Religion und habe daneben schon Fachbücher zu musischen Konzeptionen von Religionsunterricht publiziert. Dann folgte eine Zeit als Dozent in der Fortbildung, erst von Musik- und Religionslehrerinnen und -lehrern, später auch von Vikarinnen und Vikaren (erst für die hannoversche Landeskirche, dann für die württembergische). Parallel dazu ein Dissertationsstudium mit einer abschließenden Doktorarbeit zum Thema „Lied und Tanz in Bibel und Kirchengeschichte“ – quasi eine kleine Theologie der Leiblichkeit bis hin zu praktischen Anregungen für Schule und Gemeinde.
Mein Anliegen, nicht nur Schul- und Kirchenmusikerinnen und -musiker, sondern auch Religionslehrerinnen und -lehrer sowie Pfarrerinnen und Pfarrer in der Aus- und Fortbildung von den Chancen des Tanzes zu überzeugen hat sich dann bald herumgesprochen. Dabei ging es mir nicht nur um die Arbeit mit Kindern, sondern um eine Öffnung der sinnlichen Erfahrungen über die Jugendarbeit hinaus bis zur Erwachsenenbildung und zum Gottesdienst. Mit diesem Schwerpunkt war ich viel als Gastreferent unterwegs. Unter anderem auch in der Bayreuther Kirchenmusikhochschule. Als dort 2002 eine Professur für den Bereich Kirchen-Musik-Pädagogik eingerichtet wurde, erinnerte man sich an mich und ich hatte das Glück, die Stelle zu erhalten.

Kathrin Alshuth: Wie sind Sie zum Tanz gekommen?

Siegfried Macht: Nicht von vornherein. Wie wohl viele Männer gerade in Deutschland war ich kein „geborener Tänzer“. Als Jugendlicher spielte ich lediglich etliche Instrumente in einer Folklore-Band. Ein Grundkurs Tanzen war damals alles. Auch das Musikstudium brachte nur wenig Auseinandersetzung mit Musik und Bewegung. Erste Lehrmeister waren diverse Folklore-Tanzgruppen. Aber der eigentliche Impuls zum Tanz ging seltsamerweise von der Theologie aus. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass die Theologie das Reden von der Bewegung braucht, wenn sie nicht zur Moralpredigt verflachen will. Ohne Bewegungsbilder fehlt ihren eigentlichen Inhalten der Kern. Ein Beispiel ist die Rede von der Buße. Als Befreiung kann ich sie nur begreifen, wenn ich sie als „Umkehr“ (zum Leben) erlebe – sonst bleibt die Assoziation „büßen“. Aber es geht nicht um einen rächenden Gott und nicht um einen griesgrämig verzichtenden Menschen, es geht um die Hinwendung zur wirklichen Fülle (was natürlich die Abwendung von einer scheinbaren Fülle oft einschließt). Und denken Sie an den Tanz um das „Goldene Kalb“ – da war nicht der Tanz falsch, sondern die Mitte. Stellen Sie sich stattdessen die „10 Gebote“ als Beweggrund (schon wieder eine unverzichtbare Bewegungsvokabel!) vor: Da hätte Mose den Tanz gelobt! Frei nach Luther möchte ich sagen: Was dich bewegt, das ist dein Gott.

Kathrin Alshuth: Tanz und Theologie der Leiblichkeit, das sind Begriffe, die wir eher mit Frauen und mit feministischer Theologie verbinden.

Siegfried Macht: Das ist auch lange so gewesen. Inzwischen wächst aber der Anteil der Männer in entsprechenden Seminaren.

Kathrin Alshuth: Wie arbeiten Sie? Wie entstehen Ihre Lieder und Tänze?

Siegfried Macht: Unterschiedlich. Zunächst habe ich traditionelle Lieder und Tänze gesammelt, in denen biblische Texte ausgestaltet wurden. Dann habe ich begonnen, solche Verknüpfungen nicht nur zu „entdecken“, sondern auch zu „erfinden“ indem ich starken bildhaften Bewegungen das unterlegt habe, was sie mir „bedeuteten“. So entstanden neue Liedtexte zu fast vergessenen Volkstänzen: Zwei Reihen bewegen sich aufeinander zu und entfernen sich. Dann beginnt die Gruppe, sich von oben her aufzulösen und läuft durch die Gasse. Da denke ich sofort an die Wasser des Schilfmeeres, die sich voneinander entfernen und wieder schließen, vorher aber das Volk Israel hindurch fliehen lassen.
Manchmal schreibe ich aber auch etwas komplett Neues, gerade da, wo noch Lücken sind: Etwa, wenn im Kirchenjahr einzelne Feste mit viel traditionellen Liedspielen, Tänzen und sinnvollen Bräuchen ausgestaltet werden können und an anderen Stationen das Seriöse und das Populäre nicht zusammenfinden wollen.
Text: ka, Bild: uk

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„Die Finanzmärkte sind nur der Katalysator, die Finanzmärkte sind nicht schuld.“

So lautete das Fazit von Dr. Jürgen Born, Wirtschaftswissenschaftler am Institut für Kirche und Gesellschaft (Schwerte/Villigst) zur Krise Griechenlands in der EU. Um aus der Krise herauszukommen, müsse sich Griechenland neu erfinden. Andernfalls drohe es, im Chaos zu versinken, vermutete Dr. Born auf der jüngsten Pfarrkonferenz im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen, wo er den historischen Hergang der negativen Entwicklungen in Griechenland nachzeichnete.
„Die Finanzmärkte sind nur der Katalysator, die Finanzmärkte sind nicht schuld.“

Dr. Jürgen Born (Villigst) informierte auf der Pfarrkonferenz in Recklinghausen

Der Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsunion (EWU) sei 2001 aus politischen Gründen erfolgt. „Griechenland trat bei, ohne ökonomisch fit zu sein“. Der Schuldenstand und das Zinsniveau lagen für den griechischen Staat im Vergleich mit anderen Beitrittsländern sehr hoch. Zudem habe man „geschönte Statistiken“ geliefert. „Der Beitritt Griechenlands war nicht besonders sinnvoll“, folgerte Dr. Born. Nach dem Beitritt habe Griechenland von historisch niedrigen Zinsen profitiert, seinen öffentlichen Sektor und die Sozialleistungen ausbauen können. Es sei zu einem starken Anstieg der Importe gekommen.

Ausgeblieben seien Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Förderung innovativer Produkte, Unternehmen und Auslandsinvestitionen. Der Arbeitsmarkt und das Steuersystem seien nicht angepasst worden. Auch der „Umbau des ineffizienten und korrupten öffentlichen Sektors“ sei unterblieben, unterstrich Dr. Born. Im Jahr 2008 verzeichnete Griechenland sowohl den höchsten materiellen Wohlstand als auch den höchsten Schuldenstand. Dieser konnte nun nicht mehr wie zuvor durch Inflation einer eigenen Währung abgebaut werden, denn man war an die gemeinsame Währung des Euros gebunden. Steigende Lohnkosten ohne Produktivitätszuwächse hätten zudem die Position der griechischen Exportposition geschwächt.

Anhand von einschneidenden Jahreszahlen zeichnete Dr. Born die immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Randbedingungen für Griechenland nach, die die gesamte Weltwirtschaft betrafen:

  • 2000 platzte die sog. Internet-Blase, 
  • im Jahr darauf kam es zum Anschlag auf die sog. Twin-Towers in New York (9/11), 
  • ab 2007 wurden die USA von der Immobilienkrise erfasst, 
  • 2008 setzte die Bankenkrise ein, die mit dem Zusammenbruch der Lehman-Bank einen Höhepunkt erreichte. 
  • Im Jahr 2009 wurde aus der Bankenkrise eine Weltwirtschaftskrise, die mit globalem Vertrauens- und Vermögensverlust einhergegangen sei. Mit Konjunkturprogrammen stemmten sich immer mehr Staaten gegen die Krise und „erhöhten damit ihre Staatsschulden“, so Dr. Born. 
  • Die Europäische Schuldenkrise zeichnete sich im Gefolge im Jahr 2010 ab: Im Süden der Eurostaaten wurden hohe Staatsschulden angehäuft und das Zinsniveau für Staatstitel zog an. „Spekulanten setzten auf den Staatsbankrott Griechenlands“, beschrieb Dr. Born die tragische Entwicklung des Landes, das unter dem Druck der hohen Verschuldung immer handlungsunfähiger wurde. 

    Griechenland habe vermutlich nur eine Chance, wenn ein nachhaltiger Schuldenschnitt sowie ein radikaler Umbau des öffentlichen Sektors und der Wirtschaft erfolge, erklärte Dr. Born den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Pfarrkonferenz.


    Text/Bild: hh
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„Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“

SCHULREFERAT bietet Ausstellung zum Mauerbau - Im Schulreferat des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen im Haus des Kirchenkreises an der Limperstraße (E-Mail: holm.schueler@kk-ekvw.de) kann die Ausstellung „Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“ kostenfrei für drei Wochen ausgeliehen werden. Sie wurde anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August 1961 erstellt.
„Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“

Schulreferent Holm Schüler macht auf die Ausstellung „Die Mauer. Eine Grenze durch Deutschland“ aufmerksam.

Zu den auf festen Hintergrund aufgezogenen 20 DIN-A1 Ausstellungstafeln wird im Internet umfangreiches Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufen I und II bereitgestellt. Neben der geschichtlichen Aufarbeitung thematisiert sie auch die durch Berichterstattung und Medien mögliche Manipulation.

Die Mediothek des Kirchenkreises (Tel. 02361 206-103) bietet Ihnen zudem zahlreiche DVD’s zum Thema der Ausstellung an. Besonders interessant und geeignet für Schülerinnen und Schüler sind die Filme:
1.    Zeitreisen. Die DDR im Unterricht. 11 Filme und Begleitmaterial
2.    Revolte am Ostseestrand. Die wahre Geschichte der Glatzkopfbande.
3.    Für Mick Jagger in den Knast.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://stiftung-aufarbeitung.de/DieMauer/schule.php

Text: HSch, Foto: uka

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„Eins der letzten Abenteuer“ - Telefonseelsorge startet neuen Ausbildungskurs

KIRCHENKREIS – „Die Ausbildung und die Mitarbeit sind eine Reise nach Innen“, sagt Dr. Christoph Herrmann. „Eins der letzten Abenteuer“. Seit zehn Jahren gehört er zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Telefonseelsorge in Recklinghausen. Das Team sucht jetzt Verstärkung. VON JÜRGEN WOLTER
„Eins der letzten Abenteuer“ - Telefonseelsorge startet neuen Ausbildungskurs

Das Team der Telefonseelsorge braucht Verstärkung, (v.l.:) Rainer Bylitza, Sabine Schmidt-Jünemann, Pfarrerin Gunhild Vestner und Dr. Christoph Herrmann. Foto: Jürgen Wolter

Im August dieses Jahres beginnt eine neue Ausbildungsrunde. Über fünfzehn Monate werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter in drei Phasen geschult: Zunächst geht es um Selbsterfahrung, dann steht die Gesprächsführung im Mittelpunkt, zuletzt erfolgt die Phase der Einführung in die Praxis. Die Ausbildung, die nach den Sommerferien jeweils dienstags in der Zeit von 17.30 bis 20.00 Uhr stattfindet, umfasst insgesamt 250 Stunden. Sie wird betreut von der Leiterin der Telefonseelsorge Recklinghausen, Pfarrerin Gunhild Vestner und der Diplom Pädagogin und Supervisorin Christa Bischoff.

Zunehmend sind es psychische Probleme, die im Mittelpunkt der Anrufe stehen, die bei der Telefonseelsorge eingehen. Aber auch mit Partnerschaftsproblemen, Familienkonflikten, Krankheitsthemen und Einsamkeit sehen sich die Mitarbeiter – zurzeit sind es in  Recklinghausen insgesamt 73 – häufig konfrontiert.

„So schwierig die Gespräche auch manchmal sind, empfinde ich die Arbeit bei der Telefonseelsorge dennoch als Bereicherung“, sagt Rainer Bylitza, der seit dreieinhalb Jahren ehrenamtlich mitarbeitet. „Ich lerne sehr viel und kann viele Erfahrungen, die ich in den Gesprächen mache, auch in meinem beruflichen und privaten Umfeld nutzen.“

Seit sechs Monaten kooperiert die Telefonseelsorge in Recklinghausen eng mit den Nachbarstellen, in dem Verbund werden Anrufe dorthin geleitet, wo gerade eine Leitung frei ist. „Damit vermeiden wir Warteschleifen für die Anrufer“, sagt Gunhild Vestner. „Allerdings ist die Zahl der Anrufe seitdem deutlich gestiegen.“ In den letzten sechs Monaten haben 11.207 Anrufer die Telefonseelsorge kontaktiert, das ist ein Anstieg um 30 Prozent.

Eine Aufstockung des Teams ist also dringend erforderlich. Neben dem Ausbildungskurs, der im August 2014 beginnt, ist ein zweiter bereits für Anfang 2015 geplant, der dann in den Abendstunden stattfindet. „Bewerben können sich Interessenten im Alter von Anfang 20 bis Mitte 60“, sagt Gunhild Vestner. Bestimmte Bildungsvoraussetzungen müssen nicht erfüllt werden, allerdings sind Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen wichtige Grundvoraussetzungen, ebenso die Fähigkeit, sich mit eigenen Gefühlen und Erfahrungen auseinander zu setzen. Die späteren Mitarbeiter müssen bereit sein, im Monat drei Tagschichten von je drei Stunden sowie einmal in sechs Wochen eine Nachtschicht von 22.30 bis 7 Uhr zu übernehmen. Die Telefone der Telefonseelsorge sind rund um die Uhr besetzt.

Interessenten an einer Ausbildung können sich mit Pfarrerin Gunhild Vestner unter der Telefonnummer 02361/27898 oder per Mail an ts@telefonseelsorge-re.de in Verbindung setzen.

Text und Foto: Jürgen Wolter, Zur Freiheit 30a, 45772 Marl

 
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„Ernten und säen“ blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr

KIRCHENKREIS Jahresbericht 2014 der Kirchlichen Gemeinschaftsstiftung ist erschienen - Auf ein erfolgreiches Jahr blickt „Ernten und säen“ zurück, die Kirchliche Gemeinschaftsstiftung im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen. Das Stiftungsvermögen stieg in 2014 gegenüber dem Vorjahr um rund 126.500 Euro auf 1.245.000 Euro. Drei neue Stiftungsfonds und viele weitere Zustiftungen trugen zu diesem erfreulichen Wachstum bei. Die Zahl der Zustiftungen mit eigenem Förderzweck („Unterstiftungen“) ist auf 20 gestiegen.
„Ernten und säen“ blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr

Titelbild des Jahresberichts 2014 von "Ernten und säen"

Bereits zum Jahresbeginn konnte sich „Ernten und säen“ über zwei neue Stiftungsgründungen freuen. Nach längerem Vorlauf verwirklichte der Eine Welt-Kreis der Evangelischen Kirchengemeinde Herten-Disteln die Gründung des Stiftungsfonds „Eine-Welt-Projekte Disteln“. Die Erträge des Stiftungsvermögens von zunächst 15.000 Euro stehen nun für die Hilfsprojekte des Arbeitskreises zur Verfügung.

Beim Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Waltrop wurde im Januar 2014 die Stiftung „Kinder- und Jugendarbeit in Waltrop“ gegründet, um diesen Arbeitsbereich und besonders auch die hauptamtliche Stelle auf Dauer zu erhalten. Im Vorfeld hatte die Gemeinde mit gutem Erfolg um „Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter“ geworben, um das Startkapital aufzubringen, es betrug schließlich 15.000 Euro - und wuchs bis zum Jahresende durch weitere Zustiftungen auf rund 36.000 Euro!

Schließlich wurde im Sommer 2014 mit 10.000 Euro der Stiftungsfonds „Partnerschaftsarbeit Tansania“ von einem Ehepaar aus Waltrop gegründet. Damit wird die Schulpartnerschaft der Gesamtschule Waltrop mit der Secondary School Rubale in Tansania gefördert.

Bei einer Zustiftung ab 5.000 Euro kann unter dem Dach von „Ernten und säen“ ein spezielles Projekt aus dem breiten Spektrum kirchlicher und diakonischer Arbeit benannt werden, das dann aus den Erträgen gefördert wird. Auch der Name kann von den Stiftenden selbst gewählt werden. Über Einzelheiten informiert die Stiftung gern persönlich und ausführlich.  Ansprechpartner im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen ist Pfarrer Günter Johnsdorf.

Die Anlage des Stiftungsvermögens erfolgt übrigens im Rahmen der Sammelanlage des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen in Zusammenarbeit mit der KD-Bank für Kirche und Diakonie. Diese setzt einen konsequenten Ethik- und Nachhaltigkeitsfilter ein. 2014 wurde ein Ertrag von immerhin 2,25 % erzielt.

Seit 2008 konnten so bereits Erträge von insgesamt 106.700 Euro für die verschiedenen Förderzwecke zur Verfügung gestellt werden. In 2014 betrugen die Erträge aus dem allgemeinen Stiftungsvermögen 10.250 Euro, diese wurden unter dem Jahresthema „Familienfördernde und –stützende Projekte“ vergeben. Hinzu kamen die Erträge der Stiftungsfonds mit speziellem Förderzweck in Höhe von 12.430 Euro.

Weitere Einzelheiten enthält der noch druckfrische Jahresbericht 2014, der unter folgendem Link zum Jahresbericht 2014 eingesehen werden kann. Gedruckte Exemplare liegen im Haus des Kirchenkreises und in vielen Gemeindehäusern aus oder können bei Pfarrer Günter Johnsdorf (Tel. 02361 - 206 241 - eMail Guenter.Johnsdorf@kk-ekvw.de) kostenlos angefordert werden.

 

 

 
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„Ernten und säen“ blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2013

RECKLINGHAUSEN Auf das bisher erfolgreichste Jahr seit ihrem Bestehen blickt die Kirchliche Gemeinschaftsstiftung im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen zurück. Das Stiftungsvermögen stieg in 2013 gegenüber dem Vorjahr um rund 60 % auf 1.116.000 Euro. Für dieses beachtliche Wachstum waren eine Erbschaft von 300.000 Euro und zwei Vermächtnisse von zusammen 40.500 Euro von besonderer Bedeutung - neben vielen anderen Zustiftungen.
„Ernten und säen“ blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2013

Mitglieder des Eine Welt-Kreises Herten-Disteln mit den Pfarrern Günter Johnsdorf (Kirchenkreis) und Holger Höppner (Disteln) vor der Weltkugel in der Friedenskirche

Auch die Zahl der Zustiftungen mit eigenem Förderzweck („Unterstiftungen“) ist deutlich gestiegen. Aus der genannten Erbschaft wurde zu Jahresbeginn die „Stiftung Theodor-Fliedner-Haus“ für das gleichnamige Altenwohn- und Pflegeheim in Herten-Westerholt ausgestattet. Im April gründete das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Recklinghausen-Altstadt die „Stiftung Christuskirche“ – sie soll den Bestand des Gebäudes sowie die gemeindliche und diakonische Arbeit dort für die Zukunft absichern.

Die Stiftung konnte sich außerdem um den Jahreswechsel 2013/14 herum über drei weitere neue Zustiftungen freuen. Nach längerem Vorlauf kündigte der Eine Welt-Kreis der Evangelischen Kirchengemeinde Herten-Disteln am 4. Advent im Gottesdienst der Friedenskirche die Gründung des Stiftungsfonds „Eine Welt-Projekte Disteln“ an (s. Foto). Beim Neujahrsempfang der Evangelischen Kirchengemeinde Waltrop wurde Anfang 2014 die Stiftung „Kinder- und Jugendarbeit in Waltrop“ gegründet, um diesen Arbeitsbereich und besonders auch die hauptamtliche Stelle dort auf Dauer zu erhalten. Im Vorfeld hatte die Gemeinde mit einigem Erfolg um „Gründungsstifterinnen und Gründungsstifter“ geworben, um das nötige Startkapital aufzubringen. Für ein Waltroper Ehepaar war dies Anlass, eine eigene Namensstiftung mit gleicher Zielrichtung (Förderung der gemeindlichen Kinderarbeit) einzurichten.

Denn bei einer Zustiftung ab 5.000 Euro kann unter dem Dach von „ernten und säen“ ein eigenes Projekt aus dem breiten Spektrum kirchlicher und diakonischer Arbeit benannt werden, das aus den Erträgen gefördert wird. Auch der Name kann von den Stiftenden selbst gewählt werden. Über Einzelheiten informiert die Stiftung gern persönlich und ausführlich. Ansprechpartner im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen ist Pfarrer Günter Johnsdorf (Tel. 02361 206 241).

Foto: Ernst zur Nieden


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„Es macht Spaß, hier zu arbeiten“

KIRCHENKREIS – TELEFONSEELSORGE startet neuen Ausbildungskurs - Nach den Sommerferien beginnt die Telefonseelsorge mit einem neuen Ausbildungskurs, bei dem noch einige Plätze frei sind. Dazu werden insbesondere männliche Interessenten gesucht. „Wir möchten besonders Männer ermutigen, sich für die Ausbildung zu bewerben.
„Es macht Spaß, hier zu arbeiten“

Freuen sich besonders auf männliche Interessenten für den neuen Ausbildungskurs: Pfarrerin Gunhild Vestner und Pfarrer Ulrich Knudsen.

Die Erfahrungen und Kompetenzen von Männern sind wichtig in der Arbeit der Telefonseelsorge“, betont die Leiterin der Telefonseelsorge Recklinghausen, Pfarrerin Gunhild Vestner, die gemeinsam mit Pfarrer Ulrich Knudsen aus Gelsenkirchen, der die dortige Beratungsstelle für Ehe- und Lebensberatung leitet, den kommenden Ausbildungskurs leiten wird. Beide haben auch eine Ausbildung als Supervisorin bzw. Supervisor. 

Die Beraterinnen und Berater werden in einer Ausbildungsgruppe mit ca. zwölf Personen in-tensiv auf ihre Arbeit am Telefon vorbereitet. Die Ausbildung erstreckt sich über fünfzehn Monate und umfasst 250 Stunden. Gesucht werden Menschen mit entsprechendem Einfühlungsvermögen, die sich leicht in andere hineinversetzen können, einer guten Selbstwahrnehmung, Belastbarkeit und Interesse an psychosozialen Themen. 

Die eigene Selbstwahrnehmung verbunden mit der Arbeit an der eigenen Person wird auch während der Ausbildungsphase entsprechend geschult. Zudem gibt es eine Einführung in die personenzentrierte und ressourcenorientierte Gesprächsführung und die Erarbeitung von Grundwissen zu psychosozialen Problemfeldern. „Die Erfahrungen in diesem Bereich sind auch in anderen Kontexten gut nutzbar“, erläutert Ulrich Knudsen. Begleitet wird die Ausbildung wie auch die weitere Arbeit am Telefon in Supervisionsgruppen. 

„Es handelt sich um eine qualifizierte Ausbildung, die auch zertifiziert wird“, macht Gunhild Vestner den hohen Standard der Ausbildung deutlich. „Die Ausbildung bereichert einen selbst und führt zu einer Erweiterung der eigenen Fähigkeiten“, weiß Ulrich Knudsen, der selber vor Jahren die Ausbildung bei der Telefonseelsorge in Recklinghausen durchlaufen hat. Hilfreich sei auch, dass nach Abschluss der Ausbildung ein Praxisfeld vorhanden sei. Die Mitarbeit in der Telefonseelsorge umfasst die Beratungsarbeit am Telefon und die Teilnahme an Weiterbildungsgruppen. 

„Wir bieten viel, wir verlangen aber auch viel“, sagt Gunhild Vestner. Nach der Ausbildung wird noch eine mindestens zweijährige Mitarbeit in der Telefonseelsorge erwartet. Dabei bestimmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst, wann sie entsprechende Dienste über-nehmen. Erwartet werden drei Tagschichten a drei Stunden im Monat und alle sechs Wochen eine Nachtschicht von 22.30 Uhr bis 7.00 Uhr. „Wir sind sieben Tage in der Woche 24 Stunden erreichbar“, freut sich Gunhild Vestner über die gute Erreichbarkeit.

Die Ausbildung zur ehrenamtlichen Beraterin oder zum ehrenamtlichen Berater ist kostenfrei. Nach der Ausbildung erfolgt eine fortlaufende Qualifizierung durch Fortbildung und Supervision in festen Gruppen sowie Fachvorträge und Fachtagungen zu psychosozialen Themen. 

Der Ausbildungskurs findet wöchentlich immer mittwochs von 17.30 bis 20.00 Uhr in Recklinghausen statt. Nach der Anmeldung erfolgt ein erstes Informationsgespräch zur Klärung der Erwartungen. Danach findet am 15. Juni ein Informations- und Auswahltag statt, bei dem die Interessierten in die Arbeit der Telefonseelsorge hineinschnuppern können. Weitere Informationen an einer Ausbildung als ehrenamtliche Beraterin oder ehrenamtlicher Berater in der Telefonseelsorge finden Sie im Internet unter www.telefonseelsorge.re .
 

Bild/Text: uka




 

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„Es war einmal eine sehr hässliche Blume, die noch nie in den Spiegel geguckt hat. Sie dachte, sie wäre eine wunderschöne Blume, weil im Blumental alle Blumen schön waren ...“.

RECKLINGHAUSEN So beginnt eine Erzählung von dem Schüler Lasse aus einer Inklusionsklasse 6. Mit diesem Beispiel begann am 28. Mai die Referentin Beate Leßmann ihre Veranstaltung des Schulreferates „Jedes Kind wertschätzen durch individuelle Lernwege“. Die Referentin und Buchautorin ist inzwischen eine im ganzen Bundesgebiet geschätzte und anerkannte Pädagogin.
„Es war einmal eine sehr hässliche Blume, die noch nie in den Spiegel geguckt hat. Sie dachte, sie wäre eine wunderschöne Blume, weil im Blumental alle Blumen schön waren ...“.

Beate Leßmann (Foto: Holm Schüler)

Das Prinzip von Beate Leßmann ist, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 im Deutschunterricht eigenmotiviert und frei schreiben zu lassen. Einige Kinder verfassen Berichte oder Sachtexte, andere Krimis, Abenteuer- oder Fantasiegeschichten. Die Schreibanlässe werden nicht künstlich erzeugt, sondern ergeben sich aus dem Lebensumfeld der Schüler, aus Erlebnissen, Konflikten und Begegnungen. Leßmann : “Nach kurzer Zeit sind alle literarische Gattungen, die im Unterricht vorkommen sollen, von den Kindern selbst verfasst worden“.  

Bei der Beantwortung der Frage „Warum habt ihr gelacht bei der Geschichte?“ suchen die Schüler nach dem „Geheimnis der Geschichte“ und benennen – nicht aufgesetzt, sondern motiviert und neugierig- die Besonderheiten der verschiedenen Gattungen.

In Schreibkonferenzen verbessern die Autoren ihre Texte mit Hilfe und dem Rat anderer Schüler: „In deinem Text schreibst du zu oft `und dann´“. Falsch geschriebene Ausdrücke kommen in die Wörterklinik. Mit der Schreibkartei wird das korrekte Schreiben mehrfach geübt und der Lernerfolg selbständig festgestellt. Schulreferent Holm Schüler stellte am Ende der Veranstaltung fest: “So sollte Unterricht in der Schule sein: Die Schüler sind hoch motiviert, bestimmen weitgehend ihr eigenes Lerntempo und werden durch Lehrer, Mitschüler und Lernerfolg wertgeschätzt.“ Ohne besondere Werbeanstrengungen kamen mehr als 250 Lehrerinnen und Lehrer zu zwei Veranstaltungen und waren voll des Lobes für das Konzept und die unterrichtspraktischen Zugänge der Referentin. Beate Leßmann hat lange Zeit in Recklinghausen gelebt, war Lehrerin an der Grundschule Hohenzollernstraße und Fachleiterin für Evangelische Religionslehre. Durch gemeinsame Veröffentlichungen und Fortbildungsveranstaltungen ist sie mit dem Schulreferat verbunden. 

Text: hs

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„Familien heute – Impulse zu Fragen der Familie“

KIRCHENKREIS – FRAUENTAG im Familienzentrum - Mit der aktuellen Hauptvorlage der Lippischen und Westfälischen Lan-deskirche „Familien heute“ beschäftigt sich der diesjährige Frauentag des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen am Freitag, den 19. April, ab 15.30 Uhr im Evangelischen Familienzentrum an der Hohenzollernstr. 72 in Recklinghausen, zu dem der Frauenbeirat des Kirchenkreises herzlich einlädt.
„Familien heute – Impulse zu Fragen der Familie“

Titelbild der diesjährigen Hauptvorlage

Als Ort wurde bewusst ein Familienzentrum gewählt, denn in diesen Zentren kommt erfahrungsgemäß alles zusammen, was Familie heute ausmacht. Darum ist auch die Arbeit des Familienzentrums ein eigener Programmpunkt an diesem Nachmittag.

„Familien heute – Impulse zu Fragen der Familie“ heißt die neue Hauptvorlage der Lippischen und Westfälischen Landeskirche. Die Gemeinden sollen sich ein gutes Jahr mit diesem Thema beschäftigen und danach fragen, wie sich Familie heute darstellt und vorkommt und wie darauf in der Arbeit in den Gemeinden eingegangen werden kann. „Familien heute“, das ist ein Thema, das alle angeht, denn alle sind Teil einer Familie, wie diese auch immer aussieht.

Am Frauentag 2013 wird diesem Thema nachgegangen und unter verschiedenen Gesichtspunkten behandelt und bedacht. So wird nach den „Heiligen Familien“ in der Bibel geschaut, sich mit der Bandbreite von Familienformen heute beschäftigt und Familienbilder in den Medien überdacht. Natürlich wird auch gemeinsam gesungen, gegessen und getrunken und man kommt miteinander ins Gespräch. Der Frauentag endet mit einem liturgischen Abschluss um 20.15 Uhr.

Anmeldungen nimmt Sabine Gosch im Evangelischen Gemeindebüro Langenbochum entgegen (Tel. 02366 505623, montags 14-17- Uhr, mittwochs und freitags 9-12 Uhr) oder Sie schreiben eine Mail an renateleichsenring@web.de.


uka
 

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„Five live“- Konzert in Marl

MARL – Freunden moderner Kirchenmusik sei das „Five live“-Sacro-Rock-Konzert am 13. Juni in der St. Pius-Kirche in Marl an der Matthias-Claudius-Straße/Ecke Schachtstraße empfohlen.

Aus Anlass des 25-jährigen Bandjubiläums von „maranatha“, die über die Grenzen Marls bekannt ist, spielen an dem Abend noch die „Areopag-Band“ aus Recklinghausen vom gleichnamigen Jugendcafé und „St. Januaris“ aus Sprockhövel auf. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Erlös des Konzertes ist seit vielen Jahren für die „Kleine Oase“ in Datteln bestimmt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. 

uka

www.facebook.com/maranatha.marl | www.sacrorock.de | www.stpius-marl.de

 

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„Frau Anita“ vom Kirchenkreis verabschiedet

KIRCHENKREIS 20 Jahre prägte Anita Goldbeck das Gesicht der Flüchtlingsarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen. Am „Welttag der humanitären Hilfe“, auf die nach UN-Angaben weltweit etwa 60 Millionen Flüchtlinge angewiesen sind, verabschiedet der Evangelische Kirchenkreis Recklinghausen seine langjährige Flüchtlingsreferentin, Anita Goldbeck, mit einem Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche.
„Frau Anita“ vom Kirchenkreis verabschiedet

Anita Goldbeck

Sie geht nach 20 Jahren Tätigkeit im Kirchenkreis nun in die passive Altersteilzeit. „Frau Anita“, wie sie viele Hilfsbedürftige nannten, wurde immer dann gerufen, wenn Menschen mit ihrem Schicksal von Flucht und Vertreibung oder drohender Abschiebung und manchmal lebensbedrohlichen Konsequenzen nicht mehr allein fertig wurden. Wenn komplizierte, oftmals Nerven aufreibende Verhandlungen mit Ämtern und Behörden zu führen waren, stand sie Flüchtlingen kundig mit Rat und Tat sowie hohem diplomatischem Geschick klug und engagiert zur Seite.

Anita Goldbeck hat dabei nie nur die einzelnen betroffenen Menschen im Blick, sondern stets auch den politischen Kontext weltweiter Flüchtlingsströme aus den Not- und Kriegsgebieten. Die Erfahrungen mit dem Protest gegen die diskriminierende Einführung von Lebensmittelkarten für Flüchtlinge, die Konflikte um das Kirchenasyl im Kirchenkreis, das Arbeitsverbot oder das Bleiberecht haben sie und ihre Arbeit über die Jahre geprägt. Zahlreiche Kooperationspartner und Freunde aus den so entstandenen Netzwerken verabschiedeten sie nun aus ihrem Amt im Flüchtlingsreferat des Kirchenkreises.

Superintendent Peter Burkowski dankte Anita Goldbeck für ihr überzeugendes Engagement in der Flüchtlingsarbeit: „Frau Goldbeck kann Menschen gewinnen. Sie hat Menschen in den Kirchengemeinden überzeugt, für Flüchtlinge, Erwachsene und Kinder einzustehen. Sie hat mit vielen zusammengearbeitet. Sie hat aber auch Menschen in verantwortlichen Positionen überzeugt, die Möglichkeiten des Gesetzes auszuschöpfen oder darüber hinaus zu gehen.“

Aus ihrer eigenen Lebensgeschichte kennt Anita Goldbeck das Leben aus der Flüchtlingsperspektive, denn ihre Eltern flohen mit ihr kurz vor dem Bau der Mauer im August 1961 in den deutschen Westen in ein Aufnahmelager. Als gelernte Kinderpflegerin und Erzieherin hat sie schon immer gern mit Menschen gearbeitet. 1972 begann sie beim Diakonischen Werk in der Aussiedlerarbeit, wo sie sich nicht nur um Sprachkurse, sondern auch um Kinder und Jugendliche kümmerte. 

Anita Goldbeck bleibt weiterhin Mitglied der Härtefallkommission des Landes NRW und wird im Kirchenkreis für eine Übergangsphase in der Flüchtlingsarbeit beratend zur Seite stehen.

Text/Bild: hh

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„Fürchte dich nicht!“

KREISSYNODALVORSTAND in Oer-Erkenschwick eingeführt - Mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche in Oer-Erkenschwick hat Superintendent Peter Burkowski die neuen Mitglieder des Kreissynodalvorstandes des Kirchenkreises Recklinghausen in ihr Amt eingeführt und die Ausscheidenden verabschiedet. Der Kreissynodalvorstand leitet die Geschäfte des Kirchenkreises im Auftrag der Kreissynode.
„Fürchte dich nicht!“

Superintendent Peter Burkowski, Mechthild Wiedtemann, Verwaltungsleiterin Conny Hölig, Pfarrer Ulrich Walter, Hannelore Klippel, Jürgen Behrendt, Dr. Ulrike Preuß, Pfarrer Frank Rüter und Werner Bartels (v.l.)

Zwischen den Tagungen nimmt er deren Aufgaben und Rechte wahr und entscheidet über die Belange des Kirchenkreises. Der Kreissynodalvorstand, auch kurz KSV genannt, besteht aus der Superintendentin oder dem Superintendenten, der Assessorin oder dem Assessor, der oder dem Scriba und den Synodalältesten. Sie alle werden aus der Mitte der Kreissynode heraus für acht Jahre gewählt.

Als Assessor wurde Pfarrer Frank Rüter aus Oer-Erkenschwick eingeführt, der nach dem Ausscheiden von Superintendent Burkowski die Amtsgeschäfte in der Übergangszeit bis zur Einführung einer neuen Superintendentin oder eines neuen Superintendenten führen wird. Burkowski wechselt ab Oktober als Vorstand an die Spitze der Führungsakademie für Kirche und Diakonie nach Berlin. Neu im Kreissynodalvorstand ist Pfarrer Ulrich Walter aus Marl, der die Aufgaben des Schriftführers (Scriba) übernimmt. Als Synodalälteste arbeiten weiter Dr. Ulrike Preuß (Marl) und Hannelore Klippel (Recklinghausen-Süd) mit, die bereits seit sechzehn Jahren Mitglied des Kreissynodalvorstandes ist. Neu eingeführt wurden Werner Bartels (Herten), Jürgen Behrendt (Oer-Erkenschwick) und Mechthild Wiedtemann (Haltern).

Die ausgeschiedenen Mitglieder gehörten dem Kreissynodalvorstand über viele Jahre an. Für den Zeitraum von 13 Jahren war Ruth Dirks (Herten) dabei., Wilhelm Vordermark für acht Jahre. Mit sage und schreibe 24 Jahren gehörte Henning von Kopp-Colomb (Haltern) dem Kreissynodalvorstand am längsten an. Elf Jahre fungierte Pfarrerin Susanne Schildknecht als Scriba. Burkowski dankte allen für die jahrelange treue und intensive Mitarbeit, für die investierte Zeit und Kraft. „Es war eine schwierige, aber auch eine gute Zeit. Vertrauen ist gewachsen. Wir konnten uns aufeinander verlassen“, so der Superintendent. 

In seiner Predigt machte Peter Burkowski Mut zur Sprachfähigkeit des Glaubens. „Menschen suchen nach Sinn, nach Antworten und Orientierung“, sagte der Superintendent. „Verstehen die Menschen uns in der Art und Weise, wie wir über Gott sprechen?“ Der Unsicherheit in der heutigen Zeit in Kirche und Gesellschaft stellte er das biblische „Fürchte dich nicht!“ entgegen. „Schau genau hin! Es ist immer noch etwas da. Entdecke die Möglichkeiten und Chancen, die uns gegeben sind.“ Nach Ansicht Burkowskis gibt es viele Möglichkeiten, von der biblischen Botschaft zu reden und dazu einzuladen, dass der Glaube hilft, damit Menschen gut leben und getröstet sterben können. 

Text und Foto:  uka

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„Gemeinsam die Zukunft meistern“ - Branchenübergreifendes Bündnis fordert Perspektiven

MARL – „Arbeit muss den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden“, zitierte Edeltraud Glänzer, stellvertretende Vorsitzende der IG BCE (Hannover) und Mitglied des Rates der EKD, den gemeinsamen Aufruf der beiden christlichen Kirchen zu den anstehenden Betriebsratswahlen.
„Gemeinsam die Zukunft meistern“ - Branchenübergreifendes Bündnis fordert Perspektiven

Die Gastpredigerin Edeltraut Glänzer (stellvertr. Vors. IGBCE, Hannover)

Sie hielt zum diesjährigen Solidaritätsgottesdienst  die Gastpredigt in der Pauluskirche in Marl, der von der Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde, dem katholischen Dekanat, Vertretern der Marler Moscheegemeinden, dem Industrie- und Sozialpfarramt im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen und Beschäftigten aus verschiedenen Branchen gestaltet wurde. 

Entschieden sprach sich Glänzer gegen die Ausdehnung von Leiharbeit aus, die sich vor allem negativ auf junge Beschäftigte auswirkten: „Wir können uns nicht damit abfinden, dass zusätzlicher Personalbedarf überwiegend bzw. nur noch durch Leiharbeit abgedeckt wird, dass Arbeitsverhältnisse willkürlich und unberechtigt befristet werden. ... Wie sollen Menschen ihr Leben gestalten, Familien gründen etc., wenn Unsicherheit ihren Alltag beherrscht?“, fragte sie. Mit dem Blick auf das Motto des Solidaritätsgottesdienstes „Gemeinsam die Zukunft meistern“ gehe es darum, sich gemeinsam für „gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit, mehr Bildung, um gute industriepolitische Bedingungen für unsere Branchen und um eine vernünftige Energiewende“ zu engagieren. Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl, betonte die Notwendigkeit weiterer Strukturhilfen für die Stadt, wenn das Bergwerk Auguste Viktoria in Marl wie geplant 2015 seine Produktion einstelle. 

Betriebsräte und Vertrauensleute aus verschiedenen Branchen unterstrichen diese Forderungen durch Berichte aus ihren Betrieben. Im Einzelnen nahmen Stellung: Anke Strübel-Hummelt, (Betriebsrätin, Evonik), Dirk Grützner (Leiter des Vertrauenskörpers, Opel Bochum), Thomas Prinz, (Betriebsrat, RAG), Christian Zarnick, (VL-Sprecher, Vestische Straßenbahnen), Jan Mrosek, (Vors. JAV, HVG).

Aktion zum Solidaritätsgottesdienst 2014 

Die Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes wurden mit einer gemeinsamen Aktion zu ‚Kooperation und Solidarität‘ einbezogen. Schritt für Schritt bauten Gruppen - verbunden über ein großes Fadengeflecht - die Buchstaben des Wortes „Zukunft“ vor der Besucherschaft auf.

Musikalisch wurde der Gottesdienst neben der Orgel von der Bergkapelle „Auguste Victoria“ und dem MGV Viktoria begleitet.

Text: hh/Bild: privat

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„Gesegnet in den Sommer starten“

RECKLINGHAUSEN "Unter dem Motto „Gesegnet in den Sommer starten“ wollen wir am letzten Sonntag vor den Sommerferien innehalten und wieder neu darüber staunen, mit wie vielfältigen Möglichkeiten Gott uns segnet – und wie vielfältig wir auch einander zum Segen werden können. Im Gottesdienst besteht die Möglichkeit, diesen Segen konkret und persönlich zu erfahren", schreibt Pfarrer Michael Sturm aus der evangelischen Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd.

Bei schönem Wetter findet der Gottesdienst draußen in der Arena neben der Kirche statt und anschließend sind alle herzlich zu einem fröhlich Grillen eingeladen.

Der Gottesdienst wird nicht zur gewohnten Zeit (11 Uhr) stattfinden, sondern um 17 Uhr. Um 11 Uhr wird es daher keinen Gottesdienst in der Philipp-Nicolai-Kirche geben.

Anreiseskizze

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„Gesundheit ist etwas, das genossen und nicht verbraucht werden sollte!“

KLAUSURTAGUNG Gesunderhaltung im Arbeitsalltag - Jährlich bearbeiten die Kindergartenleiterinnen des Verbundes für Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen mit ihrer Geschäftsführerin Gudrun Seime aktuelle pädagogische oder – wie dieses Jahr – ein aktuelles Thema, dass der Gesunderhaltung der Fachkräfte dient und damit dem Mangel an Fachkräften z.B. durch Langzeiterkrankung vorbeugt und Erzieherinnen möglichst bis zur Rente berufstätig sein lässt.
„Gesundheit ist etwas, das genossen und nicht verbraucht werden sollte!“

Maija Becker-Kontio, Gudrun Seime und Dr. Hans-Jürgen Bosma (v.l.) (Foto: privat)

Die diesjährige Klausurtagung in „Haus Villigst“ in Schwerte hatte das Thema „Arbeitsgesundheit“ in den Fokus genommen. Unter der Leitung von Maija Becker-Kontio, Projektmanagerin zur Firmengesundheit wurde ein Tagungskonzept mit unterschiedlichen Fachleuten umgesetzt. Gesundes Essen gehörte ebenso zum Programm wie theoretische und praktische Inputs, eine Vernissage mit einer bildlichen Darstellung der Befindlichkeit, eine Entspannungsreise und Workshops. 

In dem Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Bosma, Psychiater, erfuhren die Leitungen mehr über das sogenannte „Burn-out-Syndrom“, dass vor allem in pflegenden und sozialpädagogischen Berufen sehr zugenommen hat. „Diese Menschen leiden an totaler Erschöpfung und brauchen oft Jahre, um wieder arbeitsfähig zu werden, manche schaffen es gar nicht“ so die Erfahrung von Dr. Bosma. Auslöser können psychische und physische Verausgabungen sein, die auf schwierige Arbeitsbedingungen zurückzuführen sind. Die Teilnehmerinnen erfuhren, dass alle Menschen mit einem Schutz-Gen gegen Burn-out geboren werden, aber nicht alle es behalten können. Menschen, die idealistisch, perfektionistisch, eigensinnig und kämpferisch sind, sind gefährdeter als Menschen, die ein gutes Selbstwertgefühl haben, optimistisch und lösungsorientiert denken und Netzwerknutzer sind.

Mit der Achtsamkeitstrainerin Tanja Hesse wurde theoretisch und praktisch eigene Achtsamkeit vermittelt, z.B: eine Minute Pause machen bevor die Dienstbesprechung für alle beginnt. Selbst eine Minute kann dazu beitragen, sich auf ein neues Thema stressfrei einzulassen – Christinnen und Christen denken da schnell an das Geläut der Kirchturmglocken, das auch zum Innehalten einlädt. Der zweite Tag wurde gestaltet von der Gesundheitstrainerin Angelika Klepping, die Kommunikation in den Mittelpunkt stellte, die vorhandenen Ressourcen des Personals in den Blick nahm und Hilfen für gelingende Gespräche bot.

Die eigene Gesundheit und Gesunderhaltung des gesamten Kita Teams erhielten einen neuen Stellenwert. „Dieses Mal waren wir, die Beschäftigten, im Mittelpunkt der Fortbildung und nicht die Kinder“ resümierte eine Leiterin, „das erlebe ich als Wertschätzung.“ Eine andere sagte: „Die Idee mit der freien Minute wende ich gleich bei der nächsten Mitarbeitendenbesprechung an.“

Das Umdenken hat begonnen. Um in diesem komplexen Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtung gesund zu bleiben, ist es notwendig, mehr auf die eigene Gesundheit zu achten, mit sich selbst achtsam zu sein. Erzieherinnenstühle in den Kindergruppen sind eine Möglichkeit, die den Rücken und die Gelenke schonen, der Pausenraum eine Chance, der Alltagshektik und dem Geräuschpegel für eine kurze Zeit zu entfliehen. Der Trägerverbund investiert bereits in diese Vorsorge und wird weitere gesunderhaltende Maßnahmen aufgreifen. Gesunde und zufriedene Mitarbeitende leisten gute Arbeit und fördern das Wohlergehen der Kinder und Eltern. Ein Anfang ist gemacht. Die Fortführung dieses Themas ist für die nächste Klausurtagung 2013 geplant.

Text: gs 






 

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„Gott und das Geld“ - Empfang des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen

KIRCHENKREIS – Gott dienen und gleichzeitig dem Mammon, das geht nicht, sagt die Bibel. „Doch, es geht“, sagt Dr. Ekkehard Thiesler. „Es kommt darauf an, welche strategischen Ziele man verfolgt. Geld hat eine dienende Funktion.“ Der Vorstandsvorsitzende der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) war zu Gast beim diesjährigen Empfang des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen am Buß- und Bettag.
„Gott und das Geld“ - Empfang des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen

Im Gespräch: (v.l.) Dr. Ekkehard Thiesler, Katrin Göckenjan, Bernd Becker.

„Gott und das Geld“ lautete das Thema nicht nur aus aktuellem Anlass. Im Zwiegespräch mit dem Direktor des Evangelischen Presseverbandes für Westfalen und Lippe, Pfarrer Bernd Becker, skizzierte Dr. Ekkehard Thiesler, wie eine Bank unter Berücksichtigung moralisch-ethischer Grundsätze wirtschaften kann und sollte.

In Übersetzungen aus dem Griechischen oder Hebräischen bedeute „Buße“ auch Umdenken oder Neudenken, hatte Superintendentin Katrin Göckenjan bei der Begrüßung der rund 120 Gäste im Recklinghäuser Bildungszentrum des Handels gesagt. Neu bedenken müsse die evangelische Kirche auch ihren Umgang mit dem Thema Geld. Dem stimmte Dr. Ekkehard Thiesler zu: „In dem Punkt ist Kirche noch zu sehr Behörde“, sagte er in Recklinghausen. Kirche müsse ein offenes Verhältnis zum Geld entwickeln.

Die KD-Bank setzt strenge Ethik-Filter bei der Auswahl ihrer Investitionen an. „Wir investieren nicht in Rüstungsbetriebe, in Unternehmen, die mit Kinderarbeit oder Pornografie Geld verdienen“, so Thiesler. Die KD-Bank biete keine Steuersparmodelle an und setze ihren Mitarbeitern und sich selbst keine Absatzziele. Sie ist eine Genossenschaftsbank mit christlichen Wurzeln und Werten. Ihr Auftrag lautet nicht, Gewinne zu maximieren, sondern Mitglieder und Kunden zu fördern.

Bankgeschäfte haben spätestens seit der Finanz- und Bankenkrise mit einem schlechten Image zu kämpfen, zeitweise habe seine Bank sogar Probleme gehabt, Auszubildende zu finden, so Dr. Ekkehard Thiesler. Geld lasse sich aber auch so einsetzen, dass damit Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft gemildert würden. Die KD-Bank habe unter anderem 150 Krankenhäuser, 860 Bildungseinrichtungen und 450 Altenheime finanziert. „Natürlich gibt es immer Grauzonen“, so Ekkehard Thiesler in Recklinghausen. „Aber wir versuchen etwas heller zu fahren“, fasste der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank die Strategie seines Hauses zusammen.

Trotzdem ist auch die Bank für Kirche und Diakonie nach der Finanz- und Bankenkrise strengen Regularien unterworfen: Zwei Millionen Euro mussten in den Banken-Sicherungsfond eingezahlt werden, weitere zwei bis sechs Millionen wird auch die KD-Bank für die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank zahlen müssen. „Die Regulation kostet uns Geld, aber sie war richtig, denn der Glaube, der Markt werde alles allein regeln, hat sich als falsch erwiesen. Veränderungen sind nur möglich, wenn der Staat die Richtung vorgibt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank.

Die Vergabe von Mikrokrediten, die niedrigen Zinsen und die Möglichkeiten, Stiftungen zu gründen, standen im Mittelpunkt der anschließenden Publikumsfragen. „Stiftungen lohnen sich schon allein wegen des guten Zwecks“, sagte Ekkehard Thiesler. Eine Stiftung, die sich im Kirchenkreis Recklinghausen besonders lohnt, ist die kirchliche Gemeinschaftsstiftung „ernten und säen“, die bisher bereits über 10.000 Euro an Fördergeldern ausschütten konnte. Dr. Ulrike Preuß als Vorsitzende des Stiftungsrates stellte die Stiftungsziele kurz vor und verteilte anschließend Schecks an geförderte Einrichtungen aus dem Kirchenkreis.

 

Text und Foto: Jürgen Wolter, Zur Freiheit 30a, 45772 Marl

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„Gott und das Geld“ - Empfang des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen

KIRCHENKREIS – Gott dienen und gleichzeitig dem Mammon, das geht nicht, sagt die Bibel. „Doch, es geht“, sagt Dr. Ekkehard Thiesler. „Es kommt darauf an, welche strategischen Ziele man verfolgt. Geld hat eine dienende Funktion.“ Der Vorstandsvorsitzende der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) war zu Gast beim diesjährigen Empfang des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen am Buß- und Bettag.
„Gott und das Geld“ - Empfang des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen

Im Gespräch: (v.l.) Dr. Ekkehard Thiesler, Katrin Göckenjan, Bernd Becker.

„Gott und das Geld“ lautete das Thema nicht nur aus aktuellem Anlass. Im Zwiegespräch mit dem Direktor des Evangelischen Presseverbandes für Westfalen und Lippe, Pfarrer Bernd Becker, skizzierte Dr. Ekkehard Thies-ler, wie eine Bank unter Berücksichtigung moralisch-ethischer Grundsätze wirtschaften kann und sollte.

In Übersetzungen aus dem Griechischen oder Hebräischen bedeute „Buße“ auch Umdenken oder Neudenken, hatte Superintendentin Katrin Göckenjan bei der Begrüßung der rund 120 Gäste im Recklinghäuser Bildungszentrum des Handels gesagt. Neu bedenken müsse die evangelische Kirche auch ih-ren Umgang mit dem Thema Geld. Dem stimmte Dr. Ekkehard Thiesler zu: „In dem Punkt ist Kirche noch zu sehr Behörde“, sagte er in Recklinghau-sen. Kirche müsse ein offenes Verhältnis zum Geld entwickeln.

Die KD-Bank setzt strenge Ethik-Filter bei der Auswahl ihrer Investitionen an. „Wir investieren nicht in Rüstungsbetriebe, in Unternehmen, die mit Kinderarbeit oder Pornografie Geld verdienen“, so Thiesler. Die KD-Bank biete keine Steuersparmodelle an und setze ihren Mitarbeitern und sich selbst keine Absatzziele. Sie ist eine Genossenschaftsbank mit christlichen Wurzeln und Werten. Ihr Auftrag lautet nicht, Gewinne zu maximieren, sondern Mitglieder und Kunden zu fördern.

Bankgeschäfte haben spätestens seit der Finanz- und Bankenkrise mit einem schlechten Image zu kämpfen, zeitweise habe seine Bank sogar Probleme gehabt, Auszubildende zu finden, so Dr. Ekkehard Thiesler. Geld lasse sich aber auch so einsetzen, dass damit Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft gemildert würden. Die KD-Bank habe unter anderem 150 Krankenhäuser, 860 Bildungseinrichtungen und 450 Altenheime finanziert. „Natürlich gibt es immer Grauzonen“, so Ekkehard Thiesler in Recklinghausen. „Aber wir versuchen etwas heller zu fahren“, fasste der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank die Strategie seines Hauses zusammen. 

Trotzdem ist auch die Bank für Kirche und Diakonie nach der Finanz- und Bankenkrise strengen Regularien unterworfen: Zwei Millionen Euro mussten in den Banken-Sicherungsfond eingezahlt werden, weitere zwei bis sechs Millionen wird auch die KD-Bank für die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank zahlen müssen. „Die Regulation kostet uns Geld, aber sie war richtig, denn der Glaube, der Markt werde alles allein regeln, hat sich als falsch erwiesen. Veränderungen sind nur möglich, wenn der Staat die Richtung vorgibt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank.

Die Vergabe von Mikrokrediten, die niedrigen Zinsen und die Möglichkeiten, Stiftungen zu gründen, standen im Mittelpunkt der anschließenden Publikumsfragen. „Stiftungen lohnen sich schon allein wegen des guten Zwecks“, sagte Ekkehard Thiesler. Eine Stiftung, die sich im Kirchenkreis Recklinghausen besonders lohnt, ist die kirchliche Gemeinschaftsstiftung „ernten und säen“, die bisher bereits über 10.000 Euro an Fördergeldern ausschütten konnte. Dr. Ulrike Preuß als Vorsitzende des Stiftungsrates stellte die Stiftungsziele kurz vor und verteilte anschließend Schecks an geförderte Einrichtungen aus dem Kirchenkreis.

 

Text und Foto: Jürgen Wolter, Zur Freiheit 30a, 45772 Marl

 
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„Gottes Geist erweitert Horizonte“

PFINGSTEN in OER-ERKENSCHWICK – Waldgottesdienst bei „Mutter Wehner“ in der Haard - Voll war es auf der Wiese bei der ehemaligen Gaststätte „Mutter Wehner“ in der Haard. Rund 250 Besucherinnen und Besucher aus den evangelischen und katholischen Gemeinden aus Oer-Erkenschwick und Umgebung hatten sich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände eingefunden, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern.
„Gottes Geist erweitert Horizonte“

Die Pfarrer Rüdiger Funke (links) und Reinhard Vehring freuten sich über so viele Gottesdienstbesucherinnen und -besucher beim Wald-Gottesdienst in der Haard.

Die Pfarrer Rüdiger Funke von evangelischer Seite und Reinhard Vehring von katholischer Seite freuten sich über diesen überaus guten Besuch. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde und der ökumenischen Chorgemeinschaft unter Leitung von Kirchenmusiker Michael Schulze mit ca. 50 Sängerinnen und Sängern. 

Unter dem Thema „Gottes Geist erweitert Horizonte“ stellten Menschen aus der evangelischen und aus den katholischen Gemeinden verschiedene Partnerschaften und Projekte vor, die von den Gemeinden unterstützt und gepflegt werden. Von evangelischer Seite wurden die Partnerschaft mit dem Magharibi-District in Tanzania und Tula in Russland sowie das Engagement in der Rumänienhilfe zugunsten eines evangelischen Altenheims in Schweischer in Siebenbürgen vorgestellt. 

Die katholische Gemeinde St. Marien unterstützt seit 15 Jahren ein Heim für Straßenkinder in Paraguay, die Gemeinde Peter und Paul unterhält eine Partnerschaft nach Peru und St. Josef unterstützt die Leprahilfe in Ostafrika. „Diese verschiedenen Partnerschaften und Kontakte zeigen etwas von der Vielfalt der Gemeinde Gottes hier vor Ort und weltweit“, sind sich Funke und Vehring sicher.
 

Text und Foto:  uka







 

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„Gottes Wort bleibt in Ewigkeit“

HALTERN AM SEE Festgottesdienst mit Superintendent und Landesposaunenwart - Zum 100-jährigen Bestehen der Erlöserkirche in Haltern am See hatte die Evangelischen Kirchengemeinde zu einem Festgottesdienst eingeladen. Aus diesem Anlass trafen sich Bläserinnen und Bläser aus dem Kirchenkreis Recklinghausen unter Leitung von Landesposaunenwart Daniel Salinga bereits am Samstag zu einem Kreisbläsertag an der Erlöserkirche, um die Stücke für den Gottesdienst vorzubereiten. Der vielköpfige Bläserchor gestaltete den Festgottesdienst am Sonntag musikalisch.
„Gottes Wort bleibt in Ewigkeit“

Bläserinnen und Bläser des Kirchenkreises unter Leitung von Landesposaunenwart Daniel Salinga gestalteten den Festgottesdienst musikalisch

Pfarrer Karl Henschel konnte in der gut besuchten Erlöserkirche Superintendent Peter Burkowski als Festprediger begrüßen. Burkowski wies in seiner Ansprache auf den Mut der Gemeindeglieder vor 100 Jahren hin, eine solche Kirche zu bauen. Die alte Kirche war zu klein geworden und durch das Voranschreiten des Kohlebergbaus wurde ein weiteres Wachstum an Gemeindegliedern erwartet.  

Der Superintendent zitierte aus einem Bericht von Pfarrer Fiedler aus dem Jahr 1913: „Die neue Kirche, in hervorragend günstiger Lage erbaut, in frühgotischem Stil gehalten, ist mit ihrem hohen schlanken Turm weit und breit sichtbar. Das hohe Kreuzgewölbe im Innern mit den weiten Hallen macht einen imposanten Eindruck. Die Akustik ist vorzüglich.“ Man sei mit der fertig gestellten Kirche zufrieden gewesen, so klingt es aus den Beschreibungen.

Schon damals gab es ein gutes Verhältnis zwischen den beiden großen Konfessionen in Haltern am See. Zahlreiche ‚katholische Honoratioren’ nahmen an der Einweihung der Erlöserkirche teil und der katholische Pfarrer Hellweg wünschte sich in seinem Grußwort, „dass der inzwischen herrschende konfessionelle Friede in Haltern weiter bestehen bleiben möge“. Das ökumenische Miteinander sei weiter gewachsen und kräftig geworden, so der Superintendent.

„Die Menschen, damals wie heute, sollten aufmerksam werden auf diese evangelische Kirche – von außen weit sichtbar: ein Turm als Symbol dafür, dass Gottes Wort in dieser Welt noch existiert; ein Zeichen dafür, dass diese Welt nicht sich selbst überlassen ist und dass die Menschen geborgen sind bei dem, der am Kreuz gestorben ist und die Tiefen des Lebens kennt“, erläuterte Peter Burkowski.

„Gottes Wort bleibt in Ewigkeit“ – so steht am oberen Rand des Taufsteins in der Erlöserkirche zu lesen. „Wenn diese Welt sich auch ändert, wenn die Regierungen und die Weltwirtschaft diese Welt auch durcheinander schütteln, dann erinnert Euch an die Taufe, an Gottes Liebe, die bleibt in allem Wandel dieser Welt. Und wenn Dein Leben aus den Fugen gerät, wenn Du die Orientierung verlierst, beruflich, gesundheitlich, in Deiner Beziehung, dann erinnere Dich an das Wort auf dem Taufstein: ‚Gottes Wort bleibt in Ewigkeit’“, sagte der Superintendent.

„Erlöserkirche Haltern – eine Kirche erinnert an Jesus Christus, den Grund unseres Glaubens, der unser Leben reich macht und der uns bis heute Vertrauen gibt; Vertrauen in eine Zukunft mit Gott, sogar über den Tod hinaus.“ Die Menschen vor 100 Jahren haben zutiefst überzeugt auf das vertraut, was sie glaubten. „Vielleicht wussten unsere Vorfahren noch viel besser als wir heute, dass es zum Gottvertrauen keine Alternative gibt.“

Die Erlöserkirche erinnere auch heute daran, dass der Glaube nicht beliebig und austauschbar ist. „Glaube ist auch Bekenntnis und öffentlich. Wir zeigen auch, was wir glauben. Wir Christinnen und Christen haben einen Standpunkt und eine unerschütterliche Hoffnung“, schloss Burkowski seine Predigt.

Auch ehemalige Pfarrerinnen und Pfarrer, unter ihnen Elke Hadler (Pfarrerin in Dortmund-Lanstrop), Bernd Becker (Superintendent im Kirchenkreis Hagen) oder Jens Nieper (Oberkirchenrat bei der Evangelischen Kirche in Deutschland in Hannover) waren zum Festgottesdienst gekommen. Nach dem Gottesdienst waren alle Gäste noch zu einem Kirch-Café vor der Erlöserkirche eingeladen. Dort bestand die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch.

Bild/Text: uka

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„Gut genug!“

FASTENAKTION 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz - „Gut genug! – 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz“ lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion „7 Wochen ohne“ der Evangelischen Kirche. Seit nunmehr 29 Jah-ren lädt die Aktion ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst zu erleben und zu gestalten. Das kann dazu führen, dass bisherige Gewohnheiten durchbrochen werden, die ständige Alltagsroutine hinterfragt wird, dass man sein Leben, seinen Alltag möglicherweise verändert oder wieder neu entdeckt, worauf es ankommt. Und Fasten kann bedeuten, zu hören, was Gott zu sagen hat.
 „Gut genug!“

Logo „7 Wochen ohne!“

„Gut genug! – 7 Wochen ohne falschen Ehrgeiz“. Ehrgeiz an sich ist ja nichts Schlechtes. Doch will die diesjährige Aktion vor falschem Ehrgeiz warnen, die Spirale der Ansprüche hinterfragen und den Blick für die eigenen Grenzen und Horizonte schulen. Kaum ist ein Ziel erreicht, arbeitet man schon auf das nächste hin. Nicht „jeden Tag ein bisschen besser“ werden, steht auf dem Programm. Stattdessen heißt es: „Du bist gut genug.“ 

Etwa 2 Millionen Menschen machen jedes Jahr bei der Fastenaktion mit. Auch zur diesjährigen Aktion gibt es einen Fastenkalender für jeden Tag, ein Begleitheft mit Texten zum Motto der Aktion und weitere Angebote und Informationen im Internet unter www.7wochenohne.evangelisch.de. Auch im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen hat sich eine Fastengruppe angemeldet, die im Gemeindezentrum Pevelingstraße in Datteln den Thema der Fastenaktion nachgeht. 

Die Passionszeit ist auch immer eine Zeit des Verzichts. Und der kann individuell sehr unterschiedlich aussehen. Die einen verzichten während dieser Zeit auf Alkohol, auf Zigaretten oder auf Süßigkeiten. Andere reduzieren ihren Fernsehkonsum auf die tägliche Nachrichten-sendung. Wieder andere nehmen sich vor, weniger Auto zu fahren oder mehr Zeit für persönliche Kontakte zu haben, statt nur SMS zu versenden. 

Darüber hinaus bietet die Passionszeit die Chance, ein Stück bewusster des Leidens und Sterbens Jesu Christi und seiner Auferstehung zu gedenken. Viele Gemeinden bieten in dieser Zeit auch verschiedene Formen von Passionsandachten an, die zu den unterschiedlichsten Zeiten stattfinden. Die entsprechenden Angebote stehen in den Gemeindebriefen, im Regionalteil von „Unsere Kirche“ bei den Gottesdiensten und in der Tagespresse.

Text:  uka

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„Herzflimmern“ - Jugendtag des Kirchenkreises Recklinghausen

KIRCHENKREIS – Unter dem Motto „Herzflimmern“ am Samstag, 28. Juni 2014, findet der Jugendtag des Kirchenkreises Recklinghausen im Gemeindezentrum „Arche“ auf dem Quellberg, Nordseestr.104, 45665 Recklinghausen, statt. Eingeladen sind alle Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr, besonders aber alle Jugendlichen, die ehrenamtlich in ihren Gemeinden arbeiten oder überlegen in die ehrenamtliche Arbeit einzusteigen.
„Herzflimmern“ - Jugendtag des Kirchenkreises Recklinghausen

Plakat Jugendtag Recklinghausen 2014

In der Zeit von 12.00 bis 17.30 Uhr gibt es ein vielseitiges Programm mit interessanten Angeboten. Nach einer Phase der Eröffnung gibt es zwei Workshop-Phasen, unterbrochen von einer Mittagspause. Der Jugendtag schließt dann mit einem Jugend-Gottesdienst, der um 16.30 Uhr beginnt. „Es geht auch anders als am Sonntagmorgen“, macht Pfarrer Ingo Janzen, Koordinator für die Jugendarbeit im Kirchenkreis, auf den etwas anderen Gottesdienst aufmerksam. 

 

Folgende Workshops werden in zwei Phasen angeboten:

  • Mit Herz und Hand – Kreativ 
  • Vorhang auf – Theater
  • Dein Herz schlägt – Tanz
  • Ein Herz für Technik – Veranstaltungstechnik
  • Straight to the heart – (biblische) Geschichten, die zu Herzen gehen
  • Aus vollem Herzen – Gesang 
  • Immer im Blick – Fotostory
  • Herzflimmern was nun – Erste Hilfe

 

Die Kosten betragen 2 Euro incl. Verpflegung und Getränke. 

uka

 
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„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“

KIRCHENKREIS – WELTGEBETSTAG mit umfangreichem Gottesdienstangebot - „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ – unter diesem Leitmotiv laden Frauen aller Konfessionen zum diesjährigen Weltgebetstag am Freitag, den 1.. März 2013 zu zahlreichen Gottesdiensten ein. Jeweils am ersten Freitag im März feiern Frauen in ca. 170 Ländern der Erde einen ökumenischen Gottesdienst. Die Liturgie des Gottesdienstes verfassen jeweils Frauen eines Landes.
„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“

Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen, Anne-Lise Hammann Jeannot, © WGT e.V.

Frauen aus Frankreich haben für dieses Jahr die Gottesdienstordnung erarbeitet und zusammengestellt und dazu Lieder, Texte und Gebete ausgesucht.

Das diesjährige Weltgebetstagsmotto greift die Frage des Fremdseins auf. Einige der Frauen des französischen Weltgebetstagskommitees stammen aus anderen Teilen Europas oder aus Afrika. Die Gottesdienstliturgie vermittelt einen Einblick in das Leben von Frauen, die aus einem anderen Land stammen und in Frankreich aufgenommen wurden, zeigt die Nöte und Schwierigkeiten, aber auch, wie das Leben in einer neuen Umgebung mit anderen Lebensbe-dingungen gelingen kann.

In der Bibel ist die Frage der Gastfreundschaft immer auch eine Glaubensfrage. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan“, heißt es im 25. Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Die weltweite Verbundenheit im Gebet und das praktische Handeln sind Zeichen der Hoffnung nach dem Motto „informiert beten – betend handeln“. Durch die Kollekte werden in Frankreich und Deutschland Projekte für Frauen mit Migrationshintergrund gefördert.

In den einzelnen Städten des Kirchenkreises Recklinghausen haben Frauen aus den evangeli-schen, katholischen Gemeinden und Freikirchen den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet und sich dafür kreative Gestaltungselemente überlegt. Zahlreiche Gottesdienste finden im Kirchenkreis am 1. März statt, die meisten am Nachmittag, manche auch in den Abendstunden. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken oder Abendimbiss besteht im Anschluss an den Got-tesdienst die Möglichkeit der Begegnung und des Austausches. Die Gottesdienste in Ihrer Stadt finden Sie unter den Gottesdiensthinweisen und in der Tagespresse.
 

Text: uka

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„In dieser Kirche habe ich schwimmen gelernt“

STUDIENFAHRT Schulreferat besuchte russische Metropolen
„In dieser Kirche habe ich schwimmen gelernt“

Der Pfarrer der Evangelischen Gemeinde St. Petersburg, Matthias Zierold, freut sich über die Gäste aus dem Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen.

KIRCHENKREIS – „In dieser Kirche habe ich schwimmen gelernt.“ Die 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Studienreise des Schulreferates des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen staunten in St. Petersburg nicht schlecht über diese Bemerkung einer russischen Dame vor der St. Petri Kirche. Nach der Oktoberrevolution wurde die größte lutherische Kirche Russlands mit 3.000 Sitzplätzen 1937 vom stalinistischen Terror endgültig entweiht, Pastor Paul Reichert und sein Sohn ermordet und die Gemeinde aufgelöst. Nachdem das Kirchengebäude über 20 Jahre als Lagerraum diente, ließ es Staats- und Parteichef Nikita Chrustschow 1962 zum Schwimmbad und Leistungszentrum mit Sprungturm, Duschen und Zuschauertribüne umbauen.

Heute ist die Stadtkirche wieder das lebendige Zentrum der 250 Gemeindeglieder, von denen viele mit ihrem Pfarrer Matthias Zierold ein aktives Gemeindeleben gestalten und in verschiedenen diakonischen Projekten engagiert sind. Dem Gebäude ist jedoch seine bewegte Vergangenheit anzusehen. Aus statischen Gründen konnte das Schwimmbecken nicht entfernt werden ohne die Kirche zu gefährden. Jetzt ist die Kirche ca. zehn Meter niedriger, da erst auf dem Beckenrand der neue Boden eingezogen werden konnte. Zudem bildet die ehemalige Zuschauertribüne nun die Empore. Im Raum unter dem Beckenboden bewunderten die Besucher aus unserem Kirchenkreis Kunstobjekte und Wandmalereien des bekannten amerikanischen Künstlers Matt Lamb. „Das sind unsere Katakomben“ erklärt Zierold nachdenklich, „sie erinnern an die Zeit der Verfolgung unserer Kirche“.

Auf dem Weg zum Bus überquert die Besuchergruppe direkt vor der Kirche den Newski-Prospekt, eine sehr belebte Straße mit luxuriösen Geschäften, amerikanischen Fast-Food-Ketten, teuren Autos und vielen gut gekleideten vorwiegend jungen Leuten. Nicht nur das Christentum, auch ein gewisser Wohlstand ist in diese wunderschöne Stadt zurückgekehrt.


Schulreferat Russlandreise 2009
Pfarrer Matthias Zierold erläutert den Besuchern mit Hinweis auf die Zuschauerränge, dass die evangelische St. Petri-Kirche bis 1992 als Schwimmbad genutzt wurde.

Mit dem Schiff ging die nächsten vier Tage die Reise nach Moskau weiter. Nach der Stadtbesichtigung, Fahrten durch die prachtvollen Metrostationen und einem Besuch des Kremls und des neuen Jungfrauenklosters kam der Pfarrer der Moskauer evangelischen Gemeinde, Fridtjow Amling, zu einem Gespräch auf das in der ehemaligen DDR gebaute Fluss-Kreuzfahrtschiff. Anschaulich führte er in die Orthodoxie ein, beschrieb die zarten ökumenischen Bemühungen zwischen der Russisch-orthodoxen und der Evangelischen Kirche und zeigte sich verwundert über die fast ausschließlich negative Berichterstattung der deutschen Presse über Russland. Die sozialen und politischen Bemühungen dieses riesigen Landes sollten seiner Meinung nach auch im Westen zur Kenntnis genommen und entsprechen gewürdigt werden.

Der Identitätsfindungsprozess des russischen Volkes ist am „Roten Platz“ augenscheinlich: Das zumeist von Touristen besuchte Lenin-Mausoleum liegt direkt dem, wegen der hohen Preise weitgehend von Russen verlassenem, Luxuskaufhaus GUM gegenüber. Ob Lenin das wohl zu Lebzeiten für möglich gehalten hätte? Die meisten Moskauer dagegen trifft man andächtig in der kürzlich aufgebauten orthodoxen Kirche gegenüber der Kremlmauer wieder.

So hatte vielleicht auch der Geburtstagskanon „Viel Glück und viel Segen“, den die Gruppe einer Teilnehmerin um Mitternacht auf dem „Roten Platz“ sang, symbolischen Charakter.

Text und Fotos: HSch
 

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„Kinder wertschätzen“ - Beate Leßmann erläuterte ihr Modell

KIRCHENKREIS „Es blühte eine kleine Rose, die hatte eine Hose, also war keine richtige Rose, und fiel in Kindes Schose, die schöne Rose, mit der niedlichen Hose, bald waren Blätter lose und das Kind packte sie in eine Dose, und daraus wurde wieder eine Rose, und fand sich wieder in Kindes Schose“ schreibt ein Kind im sechsten Jahrgang im Deutschunterricht von Beate Leßmann.
„Kinder wertschätzen“ - Beate Leßmann erläuterte ihr Modell

Beate Leßmann im Ev. Kirchenkreis Recklinghausen

Es ist erstaunlich, welche Fantasie und religiöse Eingebung durch diesen  Text hindurch schimmern. 150 Lehrerinnen Und Lehrern verdeutlichte Beate Leßmann auf einer Veranstaltung des Schulreferates im Haus des Kirchenkreises ihr Konzept: „Jeder Schüler darf im Unterricht schreiben, was ihm wichtig ist. Schülerinnen und Schüler setzen sich so schreibend mit grundlegenden Fragen des Lebens auseinander – jeder gemäß der individuellen Voraussetzungen. Dabei spüren die Schreiber und Schreiberinnen, wie wertvoll die eigenen Gedanken sind. Sie erleben, was sie mit ihren eigenen Texten bei ihren Zuhörern bewirken können. Die Gruppe wird zum wichtigen Ratgeber für das eigene Lernen“. Das freie Schreiben macht den Schülern Spaß und motiviert sie, über Gut und Böse, ihr eigenes Leben, Ihre Ängste und Hoffnungen und über Konflikte nachzudenken und nach Antworten zu suchen. Schulreferent Holm Schüler: “ Die Kompetenzerwartungen  eines im Sinne Leßmanns angelegten Deutschunterricht und die Wertschätzung der Schülerergebnisse sind auch für das Fach Evangelische Religionslehre relevant“. Und das kommt nicht von ungefähr. Die inzwischen in ganz Deutschland geschätzte Pädagogin Beate Leßmann war früher Fachleiterin für Evangelische Religionslehre und hat eng mit dem Schulreferat zusammen gearbeitet. Auch im nächsten Jahr freut sich das Schulreferat auf ein Wiedersehen mit Frau Leßmann.

Text/Bild: hs

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„Konflikte zwischen Kirche und Welt – eine enttäuschte Liebesgeschichte?“ - ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST der kirchlichen Wohlfahrtsverbände

RECKLINGHAUSEN – Zu einem ökumenischen Gottesdienst laden die kirchlichen Wohlfahrtsverbände am Sonntag, den 9. November um 11.15 Uhr in die Gustav-Adolf-Kirche an der Herner Straße ein.

Zum Thema „Konflikte zwischen Kirche und Welt – eine enttäuschte Liebesgeschichte?“ wird Gastprediger Theo Dierkes der Frage nachgehen, was sich die Gesellschaft von der Kirche erhofft und warum sie so scharf auf Vergehen reagiert. Dierkes ist katholischer Theologe und Redakteur für Religion-Theologie- Kirche beim WDR-Hörfunk.

 

Nach dem Gottesdienst besteht bei einem Imbiss die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen im Gemeindehaus.


uka

 

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„Luther und die Folgen für die Politik“

RECKLINGHAUSEN - Vortrag von Prof. Dr. Albrecht Geck am 8. Mai 2014 in der Gustav-Adolf-Kirche, Recklinghausen, zur Reformationsdekade - Ausgangspunkt des Vortrags war ein Zitat von Heinrich Heine, der Luther und die Reformation mitten im „Vormärz“ zum Urheber von „Geistes- und Denkfreiheit“ in Europa erklärt hatte.
„Luther und die Folgen für die Politik“

Prof. Dr. Albrecht Geck in der Gustav-Adolf-Kirche, Recklinghausen (Bild: hh)

Geck erläuterte Luthers reformatorische Entdeckung, und dass in der evangelischen Kirche Glaube und Gewissensfreiheit in der Tat eng miteinander verbunden seien. Luthers „Zwei-Reiche-Lehre“ sei unter anderem der Versuch gewesen, das Gewissen gegen kirchliche und staatliche Überinstitutionalisierung zu schützen. In der Schrift „Von weltlicher Obrigkeit“ (1523) habe Luther nicht nur die Autorität des aus kirchlicher Bevormundung befreiten Staates legitimiert, sondern ihr Grenzen gesetzt. Faktisch habe das landesherrliche Kirchenregiment, das erst mit dem 1. Weltkrieg 1918 endete, aber die Überformung kirchlicher Verkündigung durch den Staat gebracht. Da obrigkeitsstaatliche Auffassungen unterschwellig bis weit in das 20. Jahrhundert lebendig geblieben seien, habe die eindeutige Identifikation der Kirche mit dem demokratischen Rechtsstaat erst in der „Demokratie-Denkschrift“ der EKD von 1985 erfolgen können. Der Staat werde nun als funktionales Gebilde zur Wahrung der Menschenwürde verstanden, dem gegenüber nicht Gehorsam die angemessene Haltung sei, sondern aktive Teilhabe. Heute verstehe sich die Kirche als „zivilgesellschaftlicher Akteur“ mit etwa folgenden Aufgaben:

1. die Verbundenheit aller Menschen in der in Teilinteressen aufgespaltenen Zivilgesellschaft (durch Gottesdienst, regionales und überregionales Engagement für Frieden und Gerechtigkeit, Kooperation mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren) zu vergegenwärtigen,

2. sich regional und überregional in der multikulturell und multireligiös differenzierten Zivilgesellschaft für Toleranz und Respekt im interreligiösen Dialog zu engagieren,

3. die regionale Erinnerungs- und Gedächtniskultur zu pflegen, indem kirchliche Gebäude, Friedhöfe bewahrt, Archive (Kirchenbücher) angelegt sowie bedeutsame Jahrestage beachtet werden.

Beim anschließenden Imbiss mit Live-Musik kam es unter den rund 50 Anwesenden zu anregenden Gesprächen. Der Büchertisch des „Instituts für Kirchliche Zeitgeschichte des Kirchenkreises Recklinghausen“ (IKZG-RE) stieß auf reges Interesse. 

Es handelte sich um eine vom Erwachsenenbildungswerk in Kooperation mit dem Kirchenkreis Recklinghausen, der Ev. Akademie Recklinghausen und dem IKZG-RE im Rahmen der Reformationsdekade (Themenjahr: Reformation und Politik) durchgeführte Veranstaltung.

 Red: hh

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„Meine Freude soll heut laut sein“

OER-ERKENSCHWICK – KONZERT Chor- und Bläserkonzert - Unter dem Titel „Meine Freude soll heut laut sein“ findet am Sonntag, den 3. Februar 2013 um 17 Uhr ein Chor- und Bläserkonzert verschiedener Epochen in der Johanneskirche in Oer-Erkenschwick am Dietrich-Bonhoeffer-Platz statt.
„Meine Freude soll heut laut sein“

Gemeinsamer Auftritt verschiedener Gemeindechöre beim Adventskonzert 2012 in der Johanneskirche.

Mitwirken wird die Ökumenische Chorgemeinschaft Oer-Erkenschwick unter Leitung von Michael Schulze, der auch die Gesamtleitung hat. Weiter dabei sind der Kirchenchor Christus-König unter Leitung von Harald Zake, der Chor „Oerklang“ unter Leitung von Marie-Luise Rossi, die Chorgruppe „Online“ unter Leitung von Monika Engfer. Für die instrumentale Begleitung sorgt der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde unter Leitung von Uwe Schmidt sowie Markus Titzek und Hans Wilhelm Corzillius an der Orgel. Der Eintritt ist frei. 

Text und Foto: uka




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„Mit Geist und Mut“ - ALLIANZ-Gebetswoche in Recklinghausen und Marl

RECKLINGHAUSEN/MARL – Zu Beginn des neuen Jahres lädt die Evangelische Allianz wieder zur Allianz-Gebetswoche ein. In der Zeit vom 13. bis 19. Januar 2014 werden in mehr als 25 Ländern Europas und darüber hinaus Christinnen und Christen sich zum gemeinsamen Gebet treffen, allein in Deutschland an ca. 1.100 Orten. Auch in Recklinghausen und Marl veranstalten die dortige Evangelische Allianz die Gebetswoche. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Mit Mut und Geist“ und wurden von der nationalen Evangelischen Allianz aus Tschechien vorbereitet.
„Mit Geist und Mut“ - ALLIANZ-Gebetswoche in Recklinghausen und Marl

Gestaltet den Donnerstagabend bei der Allianz-Gebetswoche in Recklinghausen: Pfarrer Christian Sieb

In Recklinghausen beginnen die Abende von Montag bis Donnerstag jeweils um 20 Uhr. Den Anfang macht Bodo Laux am Montag, 13. Januar 2014 in den Räumen der Christusgemein-schaft (CVJM) Oer-Erkenschwick an der Beethovenstr. 32 mit dem Thema „Hoffnung wecken“. Den Dienstagabend gestaltet Norbert Seyb in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten), Münsterlandstr. 24 in Recklinghausen, Thema „Gegen den Strom“.
Um „Lähmungen“ geht es am Mittwochabend im Matthäus-Haus in Hochlar, Holthoffstr. 22 mit Ingo Briel. Pfarrer Christian Siebold führt unter dem Thema „Frieden suchen“ durch den Donnerstagabend in den Räumen der Evangelisch-Methodistischen Kirche an der Limperstr. 34.

Zu einem besonderen Jugendabend laden Jakob Lanket und Friedhelm Peters am Freitag, 17. Januar um 19 Uhr in den Jugendraum der Evangeliums-Christen-Gemeinde, Hirtenstr. 6 unter dem Thema „... und einer neuen Generation“ ein. Am Samstag findet um 9.30 Uhr ein Gebetsfrühstück in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Recklinghausen-Süd an der Wupperstr. 21 unter dem Thema „Vielfalt leben“ mit Arno Schmidt statt. Zum Abschluss der Woche hält Reinhold Berg am Sonntag, 19. Januar um 11 Uhr einen Gottesdienst unter dem Thema „Die Verheißung festhalten“ in der Philipp-Nicoali-Kirche. Die musikalische Gestaltung liegt bei „Spirit of Glory“ aus Wanne-Eickel. Parallel dazu findet ein Kindergottesdienst statt.

In Marl ist die Allianz-Gebetswoche in diesem Jahr anders konzipiert. Den Dienstagabend am 14. Januar 2014 um 20 Uhr gestalten Pfarrer Martin Giesler und Dietmar Kranefeld zum Thema „Gegen den Strom“ in der Dreifaltigkeitskirche an der Brassertstraße. Unter dem Titel „Hoffnung wecken“ laden Pastor Gert Höhne und Marco Fischer am Mittwoch um 9.30 Uhr zum Seniorenfrühstück in die Friedenskirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Marl (Baptisten) an der Bergstraße ein. Die Jugendveranstaltung am Freitag ebenfalls in der Friedenskirche gestalten Marco Fischer und Philipp Rokitta zum Thema „Geistvoll Aufgaben anpacken“, Beginn 18 Uhr. Den Abschluss bildet ein Gottesdienst in der Auferstehungskirche an der Westfalenstraße am 19 Januar 2014 um 11 Uhr unter der Überschrift „Vielfalt leben“. Den Gottesdienst halten Pfarrer Ulrich Walter, Pastor Gert Höhne und Horst Pietzsch. Parallel läuft ein Kinderprogramm mit Claus Ehritt und Team.

Die Evangelische Allianz ist eine weltweite Bewegung, in der sich Christinnen und Christen, unabhängig von ihrer Kirchen- und Gemeindezugehörigkeit zusammen finden. Neben missionarischen Aktionen setzt sich die Evangelische Allianz auch für diakonische und gesellschaftspolitische Anliegen ein.

Bild/Text: uka



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„Mittsommer“ feiern - Gemeindefest rund um die Johanneskirche in Oer-Erkenschwick

OER-ERKENSCHWICK – Einen besseren Termin hätten sich die Organisatoren des Ge-meindefestes der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick nicht aussuchen können. Genau zum Sommeranfang feiert die Gemeinde „Mittsommer“, und das gleich an drei Tagen. Vom 21. bis zum 23. Juni steigt das große Gemeindefest rund um die Johanneskirche und das Gemeindezentrum am Dietrich-Bonhoeffer-Platz.
„Mittsommer“ feiern - Gemeindefest rund um die Johanneskirche in Oer-Erkenschwick

Rund um das Evangelische Gemeindezentrum und die Johanneskirche steigt das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde am Wochenende.

„Es ist nach langen Jahren wieder das erste Gemeindefest“, sagt Kirchmeister Jürgen Behrendt, der gemeinsam mit Presbyterin Almut Kamien die Idee dazu hatte. Und das an drei Tagen ein umfangreiches und interessantes Programm angeboten wird, liegt an den vielen Menschen, die sich mit allen Gemeindegruppen am Gelingen des Festes beteiligen. Seit November letzten Jahres treffen sich Vertreter aller Gemeindegruppen einmal im Monat zur Vorbereitung. Dabei sind viele gute Ideen herausgekommen.

Eröffnet wird das Gemeindefest am Freitagabend um 18 Uhr mit einer Andacht mit dem Posaunenchor der Gemeinde. Der Rest des Abends wird musikalisch und findet draußen statt. Auf der Kirchplatzbühne ist zunächst Irish Folk mit „Five Guinness“ zu hören. Danach geht es zurück in die 60er Jahre mit Rock’n Roll von „The Shaggys & Nino“. Bei einsetzender Dämmerung wird auch „BlinkenBible“, das interaktive Multimediaprojekt des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen mit Pfarrer Dr. Hans Hubbertz und IT-Fachmann Oliver Hermanns zu Gast sein. Per SMS an die Nummer 84343 (SMS-Kosten sind vertragsabhängig) oder per Internet unter www.blinkenbible.de besteht die Möglichkeit, eine Bibelstelle mit Name und Ort zu versenden, die dann über einen Hochleistungslaser an die Rückwand der Johanneskirche projiziert wird.

Am Samstag geht es um 14 Uhr weiter. Die kleinen Besucherinnen und Besucher erwartet ein großes Kinderprogramm mit Stadtralley, Mittelalterspiele, Go-Carts, Hüpfkissen und vieles mehr. Die Jungschar schlägt ein Zeltlager auf der Gemeindewiese auf und übernachtet auch dort. An einem Lebendkicker kann man Tischfußball in ganz groß ausprobieren. Die Diakoniestation bietet eine Blutdruckmessaktion an. Zum Zurückziehen gibt es das Angebot eines „Raum der Stille“ im Gemeindezentrum. Ab 15.30 Uhr steht dann wieder viel Musik auf dem Programm, angefangen von der ökumenischen Chorgemeinschaft über die Jugendband „7-Volt“, den Gospelchor „Joyful Voices“ bis zur Band „Crossroad(s)“. Der längste Tag des Jahres schließt mit einer stimmungsvollen Lichtinszenierung der Johanneskirche.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst für jung und alt. Anschließend folgt ein gemeinsames Mittagessen, das von einer Matinee mit verschiedenen Künstlern eingerahmt wird. Unter dem Titel „Kirche könnte so schön sein, wenn ...“ bildet ein Kabarettprogramm mit dem Gemeindereferenten Dieter Fender aus Witten den Abschluss des Gemeindefestes.

Während der drei Tage hat der „Eine Welt-Laden“ geöffnet. Ein Büchertisch lädt zum Stöbern ein. An einer alten Gutenbergpresse kann man die hohe Kunst des Buchdrucks ausprobieren. Auch der Multitouchtable des Kirchenkreises kann ausprobiert werden. Dort können durch Berühren, Verschieben, Vergrößern oder Drehen Inhalte im Detail betrachtet werden. Für das leibliche Wohl ist an allen drei Tagen gesorgt. Nun hoffen die Organisatoren auf ein volles Haus und gutes Wetter.

Text und Foto:  uka

 

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„Mut zum Leben“ - Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz

RECKLINGHAUSEN Einladung zu einer besonderen Veranstaltung - „Mut zum Leben“ - Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz - so lautet der Titel eines beeindruckenden Films und eines dazu gehörenden, vor wenigen Tagen erschienenen Buches. Eine Überlebende von Auschwitz wird Sonntag, den 21. September 2014, um 19.30 Uhr in Recklinghausen im Rathaus von Recklinghausen begrüßt:
„Mut zum Leben“ - Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz

Buchtitel "Mut zum Leben"

Sie ist aus Israel nach Deutschland zu kommen, um Buch und Film „Mut zum Leben“ vorzustellen, vor allem aber, um diese Botschaft weiterzugeben.

Mit dabei sind die Buch- und Filmautoren: Christa Spannbauer aus Berlin und Thomas Gonschior aus München. Sie haben insgesamt vier Überlebende über einige Jahre hinweg begleitet und trafen dabei auf Menschen von beeindruckendem Lebensmut, unzerstörter Hoffnung und tiefer Mitmenschlichkeit. Greta Klingsberg aus Jerusalem ist eine von ihnen. Die Sängerin ist heute eine weltweit gefragte Zeitzeugin und Botschafterin der Kinderoper Brundibar, die im KZ Theresienstadt aufgeführt wurde. Als 13-jährige sang sie dort 50 Mal die Hauptrolle, bevor sie nach Auschwitz deportiert wurde. Greta Klingsberg gehört zu den wenigen, die das Vernichtungslager überlebt haben. Was gab ihr die Kraft zum Weiterleben und aus welcher Quelle speist sich ihr Lebensmut? Was unterstützte sie darin, das Vertrauen in das Leben und die Menschen zu bewahren?

Der Abend geht diesen Fragen im Zeitzeugengespräch mittels Lesungen aus dem Buch und Filmausschnitten nach.

Die erste stellvertretende Bürgermeisterin, Marita Bergmaier, begrüßt die Gäste im Rathaus von Recklinghausen, Leiter und Lehrer der Musikschule Recklinghausen sorgen für den musikalischen Rahmen und spielen u.a. aus der Kinderoper Brundibar. Die Moderation des Gesprächs übernimmt Gerda E.H. Koch.

Die Veranstalter sind:  Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen e.V., Kinderlehrhaus zur Förderung des interreligiösen und interkulturellen Lernens e.V., Schulreferat (Ev. Kirchenkreis Recklinghausen), VHS Recklinghausen.

Die Veranstalter bitten nach der Veranstaltung freundlich um eine Spende zur Deckung der Kosten.

 

Wer mit einer Schülergruppe kommen möchten, sollte sich formlos mit Angabe der Personenzahl anmelden: info@kinderlehrhaus.de oder Fax: 02361-66469 oder Tel.: 02361-655462 

Die DVD des Films und das Buch können am Abend erworben werden.

Näheres zum Film: http://www.mut-zum-leben-filmprojekt.org/das-filmteam/christa-spannbauer/index.html

 
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„Nun danket alle Gott“

RECKLINGHAUSEN/CHORPROJEKT des Gemeindeverbandes feiert 30-jähriges Bestehen – Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Kreuzkirche in Suderwich beim musikalischen Gottesdienst, den der Vorsitzende des Gemeindeverbandes Recklinghausen, Pfarrer Christian Siebold gestaltete. Entscheidender Grund für den Andrang war das Chorprojekt des Gemeindeverbandes. Dabei gab es ein Wiedersehen mit Friedgard Schultner-Nöthe.
„Nun danket alle Gott“

Das Chorprojekt des Gemeindeverbandes Recklinghausen, hier unter der Leitung von Fried-gard Schultner-Nöthe und Beate Gottschlich am Klavier, gestaltete den musikalischen Gottes-dienst in der Suderwicher Kreuzkirche.

Die beliebte Kirchenmusikerin war fast achtzehn Jahre in der Kirchengemeinde Recklinghausen-Süd tätig und hat während dieser Zeit auch das Chorprojekt organisiert und betreut. Im vergangenen Jahr übernahm sie eine neue Aufgabe in Oberhausen in der Rheinischen Landeskirche. 

Sein 30-jähriges Jubiläum feierte in diesem Jahr das Chorprojekt des Gemeindeverbandes Recklinghausen, das diesen Gottesdienst musikalisch gestaltete. Seit 1983 hat der Gemeindeverband im Februar dieses Jahres ein Chorprojekt in „Haus Haard“ durchgeführt. Ca. 80 interessierte Jugendliche und Erwachsene waren dieses Mal dabei und haben an einem Wochenende unterschiedliche Chorliteratur einstudiert. Das Projekt wurde in diesem Jahr  von einem Chorleiterteam mit Friedgard Schultner-Nöthe, Beate Gottschlich, Sebastian Neumann und Tilman Stoye geleitet.

Der Schwerpunkt dieses Gottesdienstes lag auf der Kirchenmusik, die von dem stimmgewaltigen Chor konzertant und klangvoll vorgetragen wurde. Dabei konnten die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher ein breites musikalisches Spektrum erleben: von Klassik bis Gospel war alles dabei. Aufgeführt wurden „Best of“-Stücke der letzten Jahre. Und die Gemeinde dankte es den Sängerinnen und Sängern mit lang anhaltendem Beifall. 

Pfarrer Christian Siebold hob in seiner Predigt die die besondere Atmosphäre und einmalige Stimmung während des Wochenendes in „Haus Haard“ hervor, dass die Sängerinnen und Sänger erlebten. Auf die Bedeutung des Singens und dessen kommunikative und heilende Wirkung machte er am Beispiel Davids aufmerksam. „Er sah gut aus und beherrschte sein Instrument. Er war ein großer Dichter und Sänger und hätte bestimmt gut nach „Haus Haard“ gepasst“, beschrieb ihn Siebold. Er sei ein Vorbild im Glauben und im Vertrauen auf Gott gewesen, auch in schwierigen Zeiten. „An Gottes Liebe hängt alles“, schloss Pfarrer Siebold seine Gedanken und wünschte den Anwesenden gute Erfahrungen mit Gott und dass diese im Leben wirksam werden.

Text/Bild: uka
 

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„OE-kumenischer Tisch“ für alle - Kaffeetafel zwischen den Kirchen

OER-ERKENSCHWICK – Das Wetter spielte mit. Gut besucht war die erste ökumenische Kaffeetafel am Sonntagnachmittag zwischen dem Evangelischen Gemeindezentrum und der katholischen St. Josefs-Kirche. Entlang der für den Autoverkehr gesperrten Christoph-Stöver-Straße und Otto-Hue-Straße standen Bierzeltgarnituren, die zum Verweilen und gemeinsamen Kaffeetrinken einluden. Rund 300 Menschen folgten der Einladung und erlebten im wahrsten Sinne des Wortes einen unterhaltsamen Nachmittag.
„OE-kumenischer Tisch“ für alle - Kaffeetafel zwischen den Kirchen

Gut besucht war der „OE-kumenische Tisch“ vom Evangelischen Gemeindezentrum bis zur katholischen St. Josef-Kirche.

Jede und jeder hatten Kaffee und Kuchen sowie eigenes Geschirr mitgebracht, so viel, dass man getrost anderen davon abgeben konnte. Pfarrer Reinhard Vehring begrüßte die Anwesenden und freute sich über die große Resonanz. Dabei wies er auf das Motto der Veranstaltung „Offen für Miteinander – einig gegen Ausgrenzung“ hin. Für die musikalische Gestaltung des Nachmittags sorgten verschiedene Musikgruppen, vom Evangelischen Posaunenchor über die Jugendband „7 Volt“, dem Gospelchor „Joyful Voices“, der Ökumenischen Chorgemeinschaft bis um Frauenchor „Oer-Klang“.

Nach rund zwei Stunden entließ Pfarrer Bernd Schäfer die Anwesenden mit einem Segenswort und schlug den Bogen in die Zukunft. Denn der „OE-kumenische Tisch“ ist auch Vorbereitung und Wegweiser für den „OE-kumenischen Stadt-Kirchentag“, den im kommenden Jahr evangelische und katholische Gemeinde am Pfingstmontag, den 25. Mai 2015, feiern wollen.

Text und Fotos: uka

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„Over the Rainbow“

JAHR DER KIRCHENMUSIK - OER-ERKENSCHWICK – „Swinging Brass“ mit neuem Programm - Musik fasziniert, berührt und bewegt – zu allen Zeiten. Musik war der Herzschlag der Reformation, denn Martin Luther setzte als Erster theologische Er-kenntnisse in Choräle um, die alle Menschen singen konnten. Der Gemeindegesang und die Kirchenmusik sind bis heute unverzichtbare Elemente des evangelischen Lebens.
„Over the Rainbow“

Die Formation “Swinging Brass” vor der Friedenskirche in Oer-Erkenschwick

Diese Tradition wird 2012 bundesweit mit dem Themenjahr „Reformation und Musik“ gefei-ert – eine Wegmarke der Lutherdekade, die zum Reformationsjubiläum 2017 hinführt. In der Hannoverschen Landeskirche, in Evangelischen Kirchen in Westfalen und Lippe steht das kommende Jahr unter dem Motto Gottesklang. „Es wird eine wunderbare große geistliche Symphonie durch unsere Landeskirchen klingen“, kündigten Landesbischof Ralf Meister, Präses Alfred Buß und Landessuperintendent Martin Dutzmann voller Vorfreude an.

Altes und Neues, Liebgewordenes und Überraschendes wird 2012 zu hören sein. Dazu gehört auch „Over the Rainbow“. Unter diesem Titel präsentiert „Swinging Brass“, die Bigband der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick zum „Jahr der Kirchenmusik“ ihr neues Programm, ein bunter Mix aus verschiedenen Stilen und Themen.

Zum „Jahr der Kirchenmusik“ geht „Swinging Brass“ einen besonderen Weg. Die Jazz-Trompeterin und Musikpädagogin Sinje Schnittker konnte als Dirigentin gewonnen werden. Das Programm wurde mit ihrer Hilfe verfeinert und wird mit ihr präsentiert

Es werden Klassiker des Swings, wie z.B. „Fly me to the moon“, Gospels in Bigband-Arrangements und ruhige Pop-Arrangements zu kirchlich geprägten Liedern geboten. Kräftig und voll durch arrangierte Kirchenmusik sowie ruhige, leise Soloeinlagen geben dem Pro-gramm eine Vielfalt. Gerade diese Mischung macht das Programm abwechslungsreich. Da ist für jede und jeden etwas dabei.

Das erste Konzert findet am Sonntag, den 18. März 2012 in der Friedenskirche in Oer-Erkenschwick statt. Weitere folgen am 3. Juni 2012 in Recklinghausen-Süd (Philipp-Nicolai-Kirche) und am 9. September 2012 in Haltern am See (Erlöserkirche).


Text: Uwe Schmidt, Ev. Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick, „Swinging Brass“
Foto: Ulrich Kamien, Ev. Kirchenkreis Recklinghausen, Öffentlichkeitsarbeit

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„Over the Rainbow“

JAHR DER KIRCHENMUSIK - OER-ERKENSCHWICK –„Swinging Brass“ mit neuem Programm Musik fasziniert, berührt und bewegt – zu allen Zeiten. Musik war der Herzschlag der Reformation, denn Martin Luther setzte als Erster theologische Erkenntnisse in Choräle um, die alle Menschen singen konnten. Der Gemeindegesang und die Kirchenmusik sind bis heute unverzichtbare Elemente des evangelischen Lebens.
„Over the Rainbow“

Die Formation “Swinging Brass” vor der Friedenskirche in Oer-Erkenschwick

Diese Tradition wird 2012 im gesamten Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland mit dem Themenjahr „Reformation und Musik“ gefeiert – eine Wegmarke der Lutherdekade, die zum Reformationsjubiläum 2017 hinführt. In der Hannoverschen Landeskirche, in Evangelischen Kirchen in Westfalen und Lippe steht das kommende Jahr unter dem Motto Gottesklang. „Es wird eine wunderbare große geistliche Symphonie durch unsere Landeskirchen klingen“, kündigten Landesbischof Ralf Meister, Präses Alfred Buß und Landessuperintendent Martin Dutzmann voller Vorfreude an.

Altes und Neues, Liebgewordenes und Überraschendes wird 2012 zu hören sein. Dazu gehört auch „Over the Rainbow“. Unter diesem Titel präsentiert „Swinging Brass“, die Bigband der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick zum „Jahr der Kirchenmusik“ ihr neues Programm, ein bunter Mix aus verschiedenen Stilen und Themen.

Zum „Jahr der Kirchenmusik“ geht „Swinging Brass“ einen besonderen Weg. Die Jazz-Trompeterin und Musikpädagogin Sinje Schnittker konnte als Dirigentin gewonnen werden. Das Programm wurde mit ihrer Hilfe verfeinert und wird mit ihr präsentiert

Es werden Klassiker des Swings, wie z.B. „Fly me to the moon“, Gospels in Bigband-Arrangements und ruhige Pop-Arrangements zu kirchlich geprägten Liedern geboten. Kräftig und voll durch arrangierte Kirchenmusik sowie ruhige, leise Soloeinlagen geben dem Programm eine Vielfalt. Gerade diese Mischung macht das Programm abwechslungsreich. Da ist für jede und jeden etwas dabei.

Das erste Konzert findet am Sonntag, den 18. März 2012 in der Friedenskirche in Oer-Erkenschwick statt. Weitere folgen am 3. Juni 2012 in Recklinghausen-Süd (Philipp-Nicolai-Kirche) und am 9. September 2012 in Haltern am See (Erlöserkirche).

Text: US/Bild: uka


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„REjoice – Das Vest gospelt“

GOSPELPROJEKT des evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen
„REjoice – Das Vest gospelt“

Axel Chr. Schullz, Niclas Floer, KMD Elke Cernysev und Sup. Peter Burkowski (v.l.) laden zum Mitmachen beim kreiskirchlichen Gospelprojekt "REjoice" ein.

KIRCHENKREIS – Geplant war es eigentlich bereits für das vergangene Jahr. Aus Termingründen kommt es allerdings erst jetzt so richtig in Fahrt. Die Rede ist vom Gospelprojekt „REjoice“, das der Evangelische Kirchenkreis Recklinghausen im Sommer 2010 veranstaltet. Zu diesem Chorprojekt sind alle eingeladen, mitzumachen und mitzusingen.

An zwei Probewochenenden (Freitagabend und Samstag) werden unter der Leitung von Axel Chr. Schullz zahlreiche inspirierende und mitreißende Stücke eingeübt und anschließend in vier Konzerten in Kirchen des Kirchenkreises präsentiert. Begleitet wird der Chor von einer professionellen Band unter Leitung von Niclas Floer aus Marl.

Axel Chr. Schullz ist im Kirchenkreis Recklinghausen kein Unbekannter. Das Abschlusskonzert seines „Good News Gospel Project“ füllt regelmäßig die St.-Elisabeth-Kirche in Recklinghausen. Mit zwanzig Jahren Chorleitererfahrung schafft er es immer wieder, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitzureißen und zu motivieren. Der Marler Pianist und Chorleiter Niclas Floer ist ein weit über das Vest hinaus gefragter Pianist und Begleiter von Gospel-Events, den mittlerweile ein langjährige musikalische Zusammenarbeit mit Axel Chr. Schullz verbindet.

Mitmachen können alle, die Spaß an der Gospelmusik haben und zusammen mit anderen Gospelbegeisterten aus dem gesamten Kirchenkreis die Freude an dieser Musik teilen und weitergeben wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühren am Gospelprojekt „REjoice“ betragen 39 Euro, ermäßigt 29 Euro (Schüler. Studenten, Azubis, Hartz IV-Empfänger, Schwerbehinderte) für Familien 59 Euro. Im Teilnehmerbetrag sind die Workshop-Gebühren, das Notenmaterial und die Übungsdateien für die eigene Stimmlage enthalten.

Anmeldungen und weitere Informationen gibt es beim Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen, Telefon 02361 206-245 oder per E-Mail an rejoice@gospelprojekt.de.
Text/Bild: uka




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„Sich einfach mal alles von der Seele reden“ - Telefonseelsorge startet neuen Ausbildungskurs

RECKLINGHAUSEN – „Sich einfach mal alles von der Seele reden“, das ist für die meisten Anrufer ein Grund, die Telefonseelsorge (TS) zu kontaktieren. Aber auch die Klärung bestimmter Probleme, akute Krisen, Partnerschafts- und Familienprobleme spielen eine große Rolle. Zurzeit werden wieder Interessenten für die ehrenamtliche Mitarbeit gesucht, die ab August an einer neuen Ausbildung teilnehmen können. „Wir wollen wieder wachsen“, sagt Pfarrerin Gunhild Vestner, die Leiterin der Telefonseelsorge Recklinghausen.
„Sich einfach mal alles von der Seele reden“ - Telefonseelsorge startet neuen Ausbildungskurs

Suchen Interessenten für die neue Ausbildungsgruppe der Telefonseelsorge: Pfarrerin Gunhild Vestner und Erwachsenenbildner Bernd Neumann, die die Ausbildung gemeinsam leiten.

Telefonisch war die TS im vergangenen Jahr kontinuierlich rund um die Uhr besetzt, das gleichzeitige Chatangebot konnte aber nicht immer aufrecht erhalten werden. „Die telefonische Erreichbarkeit hat bei uns absolute Priorität“, ergänzt Erwachsenenbildner Bernd Neumann, der als psychotherapeutischer Heilpraktiker ebenfalls die Ausbildung begleitet. 

Zwei Ausbildungsgruppen laufen deshalb zurzeit bereits bei der Recklinghäuser Telefonseelsorge, eine dritte soll im August starten, damit die derzeit 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitere Unterstützung bekommen. Eine bestimmte Schul- oder Berufsausbildung setzt die Teilnahme an der Ausbildung nicht voraus, aber Einfühlungsvermögen, eine gute Selbstwahrnehmung, Belastbarkeit und Interesse an psychosozialen Themen.

Die zukünftigen Berater werden in einer Ausbildungsgruppe von ca. 12 Teilnehmern intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet. Die Ausbildung dauert 15 Monate und umfasst 250 Unterrichtsstunden. Selbsterfahrung, Einführung in Gesprächsführung und eine Praxisphase sind die wichtigsten Abschnitte. Die spätere Mitarbeit in der TS besteht aus drei Tagschichten zu jeweils 3,5 Stunden im Monat, einer Nachtschicht mit 8,5 Stunden alle sechs Wochen und der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Geeignet für den Einstieg sind Interessenten im Alter zwischen Mitte 20 und Mitte 60 Jahren.

Über 17.000 Anrufe liefen im vergangenen Jahr bei der Telefonseelsorge in Recklinghausen auf. 4.300 Mal kam das Gespräch allerdings nicht zustande, weil sein Inhalt nicht dem Auftrag der TS entsprach. In den gut 10.000 Beratungsgesprächen setzte sich die Entwicklung fort, dass psychische Erkrankungen bis hin zu Depressionen und Selbsttötungsabsichten einen immer breiteren Raum in den Gesprächen einnehmen (30 Prozent).

Nur erfahrene Mitarbeiter der Telefonseelsorge wechseln dann auch in die 2010 eingeführte Chat-Beratung, die vor allem von jüngeren Menschen und Frauen genutzt wird. Mit 700 durchgeführten Chats sank die Zahl aber 2014 um 30 Prozent. „Um der Chat wieder häufiger besetzen zu können, brauchen wird dringend neue Mitarbeiter, die zunächst in den Telefondienst nachrücken“, sagt Gunhild Vestner. 

Wer sich für die neue Ausbildungsgruppe interessiert, kann sich im Internnet unter www.telefonseelsorge-re.de informieren. Telefonische Auskünfte gibt es im Büro der Telefonseelsorge Recklinghausen unter der Telefonnummer 02361/27898.

Text und Foto:

Jürgen Wolter, Zur Freiheit 30a, 45772 Marl

 

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„Sie müssen dran glauben“ - Kirchenkabarett mit „Duo Camillo“

OER-ERKENSCHWICK – „In Oer ist man dem Himmel ein Stück näher. Das mag am Durchschnittsalter liegen“, begrüßten Fabian Vogt und Michael Schultheiß, alias „Duo Camillo“ beim Kabarettabend in der gut gefüllten St. Josef-Kirche in Oer-Erkenschwick. Das bekannte Kirchenkabarett-Duo aus Hessen war auf Einladung des ökumenischen Arbeitskreises im Vorlauf des Ökumenischen Stadtkirchentages zu Gast in der Stimbergstadt.
„Sie müssen dran glauben“ - Kirchenkabarett mit „Duo Camillo“

Martin Schultheiß (links) und Fabian Vogt als „Duo Camillo“ in der St-Josef-Kirche in Oer-Erkenschwick.

Und sie hatten sich gut vorbereitet, hatten sich über Besonderheiten der Stadt und ihrer Gemeinden informiert. In ihren Szenen und Liedern legten sie die Finger in kleinere und größere Wunden der Kirchen und der Kirchenpolitik, aber auch bei einem selbst.

Das Duo ist seit 25 Jahren im deutschsprachigen Raum unterwegs, unter anderem auch regelmäßiger Gast auf Kirchentagen. Martin Schultheiß ist Diplom-Physiker und war viele Jahre Professor für Messtechnik. Sein Kollege Fabian Vogt ist Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau, war dort lange Jahre Rundfunkpfarrer und seit sieben Jahren in einer Gemeinde tätig. 

Bild/Text: uka

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„Soviel du brauchst“

KIRCHENKREIS – KIRCHENTAG in Hamburg wirft seine Schatten voraus - Der nächste Kirchentag wirft seine Schatten voraus. In der Zeit vom 1. bis 5. Mai 2013 findet der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg statt. Die Mitglieder der kreiskirchlichen Pfarrkonferenz konnten sich Anfang Januar auf ihrer Klausurtagung in Hamburg ein Bild vom Stand der Vorbereitungen machen, die auf Hochtouren laufen.
„Soviel du brauchst“

Die beiden Beauftragten des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen, Erwachsenenbildungsreferent Ralf Dinand (links) und Pfarrer Christian Zimmer (Marl) laden zum 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Hamburg ein.

Bereits zum vierten Mal ist der Kirchentag zu Gast in Hamburg. Mit der Hafencity, der Speicherstadt und der internationalen Gartenschau in Wilhelmsburg hat der Kirchentag städtebau-lich und landschaftlich einiges zu bieten. Aufbauend auf die Kirchentagslosung „Soviel du brauchst“ sind die Podien, Zentren und Foren in drei Themenbereiche unterteilt: einen geistlichen, einen gesellschaftlich-politischen und einen internationalen Bereich. Auch die Bereiche Musik/Theater/Kleinkunst sowie der „Markt der Möglichkeiten“ und viele regionale Veranstaltungen tragen wieder zu diesem besonderen Ereignis bei.

Auch aus dem Kirchenkreis Recklinghausen nehmen wieder zahlreiche Gruppen aktiv oder als Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Kirchentag in Hamburg teil. Durch den frühen Termin des Kirchentages sind die Anmeldefristen entsprechend kurz. Daher laden die beiden Kirchentagsbeauftragten des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen bereits jetzt zur Anmeldung zum Kirchentag in Hamburg ein. Die Unterbringung erfolgt in Gemeinschafts- oder Privatquartieren, die Hin- und Rückfahrt in einem modernen Reisebus. Die Teilnehmerkarte des Kirchentags ermöglicht freie Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Hansestadt. 

Die Anmeldefrist zum Kirchentag in Hamburg endet bereits am 12. Februar 2013. Näheres zur Anmeldung und den Kosten erfahren Sie im Kirchenkreis bei Annegret Maletzki unter der Telefonnummer 02361 206-104 oder per E-Mail Annegret.Maletzki@kk-ekvw.de .

Text und Foto:  uka



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„Soviel du brauchst“

KIRCHENTAG in Hamburg steht vor der Tür - „Soviel du brauchst“ – Unter diesem Motto startet am 1. Mai dieses Jahres der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in der Alster-Metropole. Über 100.000 Dauerteilnehmende aus Deutschland und Europa haben sich bereits angemeldet, die an fünf Tagen bis zum 5. Mai in rund 3.000 Veranstaltungen über die Rolle der Christen in der Welt und in der Gesellschaft nachzudenken und zu diskutieren. Dabei kommen in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops auch aktuelle Fragen aus Politik und Gesellschaft zu sozialen und ethischen Themen zur Sprache.
„Soviel du brauchst“

Ein besonderer musikalischer Leckerbissen beim Abschlussgottesdienst ist der mächtige Posaunenchor mit mehreren tausend Bläserinnen und Bläsern wie hier auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden 2011.

Neben aktuellen und gesellschaftlichen Fragen sind Kirchentage auch immer ein Fest des Glaubens mit Gottesdiensten, Bibelarbeiten und gemeinsamem Singen und Beten. Ein umfangreiches kulturelles Programm mit Konzerten verschiedenster Musikrichtungen, mit Theater, Ausstellungen, Literatur und Kleinkunst wird angeboten. Seit vielen Jahren ist der Evangelische Kirchentag eine wichtige Plattform für Personen öffentlichen Lebens aus Politik und Gesellschaft, die sich auch in Hamburg wieder ihr Stelldichein geben. 

Auch aus dem Kirchenkreis Recklinghausen werden viele Menschen nach Hamburg unterwegs sein. Einige arbeiten sogar aktiv mit. Das Theater-Ensemble des HoT boje in Marl führt auf dem Kirchentag das Stück „Les Misérables –Die Elenden“ nach Victor Hugo auf. Das Stück war bereits vor zwei Jahren auf dem Kirchentag in Dresden ein großer Erfolg. Die Klezmer-Formation „Naschuwa“ um Pfarrer Thomas Damm hat wieder einige musikalische Auftritte, ebenso der Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick.

Hans-Jürgen Hörner vom Umweltreferat der Landeskirche wird mit einem Stand auf die Um-weltarbeit wie „Der Grüne Hahn“ und „Zukunft einkaufen“ aufmerksam machen. Die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft in Marl um Pfarrer i.R. Hartmut Dreier wird mit einem Stand auf dem Kirchentag vertreten sein. Auch den „Dattelner Hanf e.V.“ kann man auf dem „Markt der Möglichkeiten“ besuchen. 

Unter dem Stichwort „Kirchentag vernetzt“ bieten Sozialpfarrer Dr. Hans Hubbertz und IT-Spezialist Oliver Hermanns vom Kirchenkreis im „Zentrum Bibel“ das Mitmachprojekt zur Lutherbibel „BlinkenBible“ an. Per SMS an die Nummer 84343 (SMS-Kosten sind vertragsabhängig) oder per Internet unter www.blinkenbible.de besteht die Möglichkeit, eine Bibelstelle mit Name und Ort zu versenden, die dann über einen Hochleistungslaser im Obergeschoss der Halle B4 auf dem Messegelände projiziert wird. 

Wer sich nicht für die ganze Zeit zum Evangelischen Kirchentag angemeldet hat, aber trotzdem ein Stück Kirchentag erleben möchte, kann auch eine Tagesfahrt nach Hamburg unternehmen. Für die einzelnen Tage sind jeweils Tageskarten erhältlich.
 

Text: uka

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„Soviel du brauchst“ - Kirchentag - Fröhliche Tage in Hamburg

HAMBURG/KIRCHENKREIS – „Soviel du brauchst“ – unter diesem Motto fand Anfang Mai der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg statt. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchentages bekamen an den fünf Tagen mehr als sie brauchten. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein bot die Elbmetropole eine tolle Kulisse. Und das gute Wetter wirkte sich auch auf die Grundstimmung des Kirchentages aus. Die Kirchentagsbesucherinnen und -besucher erlebten eine große Hilfsbereitschaft der Ordner, der Polizei und der Hamburger Bürger. Die Stadt zeigte sich von ihrer besten Seite.
„Soviel du brauchst“ - Kirchentag - Fröhliche Tage in Hamburg

Der Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick bei seinem Auftritt in der Stiftung „Anscharhöhe“. (Norbert Koch, Bochum)

Mit über 100.000 Dauerteilnehmerinnen und -teilnehmern war der Kirchentag sehr gut besucht. Trotz der großen Veranstaltungshallen in der Messe, im Congress-Centrum oder in der Universität war an vielen Veranstaltungsorten das Schild „Halle überfüllt“ zu sehen. Besonders Veranstaltungen mit prominenten Gesichtern aus Kirche und Politik füllten die Hallen. So war die Bibelarbeit von Margot Käßmann schon lange vor ihrem Beginn überfüllt. Wer schafft es sonst, morgens um halb zehn in Deutschland 7.000 Menschen zu einer Bibelarbeit zusammen zu bringen? Aber auch Veranstaltungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Bundespräsident Joachim Gauck sorgten für überfüllte Hallen.
 

weitere Bilder vom Kirchentag in Hamburg

Die Kanzlerin machte bei ihrem Besuch auf dem Kirchentag auch Halt am Stand von „Zukunft einkaufen“ der Evangelischen Kirche von Westfalen. Präses Annette Kurschus, der Theologische Vizepräsident Albert Henz und Pfarrer Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der Landeskirche erläuterten ihr die Aufgaben und Ziele des Projekts. Die Kanzlerin zeigte sich sehr interessiert und nahm als Geschenk einen Präsentkorb mit fair gehandelten Produkten mit.
 


Zur festen Größe des Kirchentags gehören die große Open-Air-Konzerte. Da gaben sich auch in diesem Jahr wieder bekannte Namen die Klinke in die Hand. Allen voran natürlich die Kölner A-capella-Formation „Wise Guys“, die im Stadtpark vor 65.000 Menschen sang. Auch die Schweizerin Stefanie Heinzmann trat mit ihrer Band auf der Bühne am Strandkai auf. Und „Stoppok“ rockte am Samstagabend die Reeperbahn auf St. Pauli.

Auch die Bühnen am Rathaus oder am Fischmarkt füllten die Plätze, nicht nur am ersten Abend mit den Eröffnungsgottesdiensten. Aber auch kleinere Veranstaltungen hatten ihren Reiz. So hatte z.B. das „Rauhe Haus“ zum Feierabendmahl eingeladen. Nach einem Abendmahlsgottesdienst gab es einen Imbiss im Garten, der mit einem Abendsegen endete. 

„Mehr braucht es nicht“ – heiß das Thema einer Veranstaltung in der Messe. Der ehemalige Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, der Pfarrer, Autor und Karikaturist Werner „Tiki“ Küstenmacher sowie der Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger mit seiner Band gestalteten einen gemeinsamen Abend in einer völlig überfüllten Messehalle.

Pfarrer Christian Führer ging noch einmal auf die Entwicklungen vor der Wende und die Leipziger Friedensgebete ein. Es sei eine friedliche Revolution gewesen, die aus der Kirche kam und ein Wunder biblischen Ausmaßes. „Kerzen und Gebete und die Kraft Jesu, die in den Schwachen mächtig ist – mehr braucht es nicht“, sagte er unter dem großen Applaus der Anwesenden.

Voll war es auf dem „Markt der Möglichkeiten“, der dieses Mal wieder in der Messe stattfand. Eine große Anzahl an Organisationen, Einrichtungen und Initiativen stellten ihr Programm und ihre Angebote vor. Die Diakonischen Einrichtungen luden zum Ausruhen und Verweilen ein. Gerade hier gab es vielen Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches. 

Auch der Kirchenkreis Recklinghausen war aktiv auf dem Kirchentag gut vertreten. Neben Hans-Jürgen Hörner bei „Zukunft einkaufen“ warb Pfarrer i.R. Hartmut Dreier mit Mitgliedern der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl für das seit zehn Jahren dort stattfindende Abrahamsfest. Die Klezmer-Formation „Naschuwa“ um den Marler Pfarrer Thomas Damm spielte an verschiedenen Orten. Das Theater-Ensemble des Jugendheims HoT „boje“ aus Marl führte das Theaterstück „Les Miserbales“ auf (siehe Extra-Bericht). Pfarrer Dr. Hans Hubbertz und Oliver Hermanns präsentierten ihr interaktives Multimedia-Projekt „Blinkenbible“. Der speziell für den Kirchentag zusammengestellte Projektchor der Evangelischen Kirchengemeinde Oer-Erkenschwick hatte einen Auftritt in der Stiftung „Anscharhöhe“.

Mit einem Abschluss-Gottesdienst mit 130.000 Menschen im Hamburger Stadtpark endete der Kirchentag in Hamburg. Und es wurde gleich zum 35. Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni 2015 in die Baden-Württembergische Landeshauptstadt Stuttgart eingeladen.
 

Text: uka
 

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„Steht auf für Gerechtigkeit“

WELTGEBETSTAG im KIRCHENKREIS mit umfangreichem Gottesdienstangebot – „Steht auf für Gerechtigkeit!“ – unter diesem Leitmotiv laden Frauen aller Konfessionen zum diesjährigen Weltgebetstag 2. März 2012 zu zahlreichen Gottesdiensten ein. Jeweils am ersten Freitag im März feiern Frauen in ca. 170 Ländern der Erde einen ökumenischen Gottesdienst. Die Liturgie des Gottesdienstes verfassen jeweils Frauen eines Landes. Frauen aus Malaysia haben für dieses Jahr die Gottesdienstordnung erarbeitet und zusammengestellt und dazu Lieder, Texte und Gebete ausgesucht.

Das diesjährige Weltgebetstagsmotto will dazu auffordern, nicht länger die Augen vor Unge-rechtigkeit zu verschließen und sich für Gerechtigkeit einzusetzen. Darauf weisen die Frauen aus Malaysia auch immer wieder in der Gottesdienstordnung hin. 

In den einzelnen Städten des Kirchenkreises haben Frauen aus den evangelischen, katholi-schen und Freikirchen den Gottesdienst gemeinsam vorbereitet und sich dafür kreative Gestaltungselemente überlegt. Eine gemeinsame Vorbereitung wie in den Jahren zuvor konnte in diesem Jahr leider nicht stattfinden. 

Zahlreiche Gottesdienste finden im Kirchenkreis Recklinghausen am 2. März 2012 statt, bis auf Oer-Erkenschwick (18 Uhr) alle am Nachmittag. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken besteht im Anschluss an den Gottesdienst die Möglichkeit der Begegnung und des Austau-sches. In Oer-Erkenschwick gibt es statt eines Kaffeetrinkens einen gemeinsamen Abendimbiss. Die Gottesdienste in Ihrer Stadt finden Sie unter den Gottesdiensthinweisen und in der Tagespresse.


Text: uka

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„Strukturen des Lebens“ - Ausstellung in der Christuskirche während „Recklinghausen leuchtet“

RECKLINGHAUSEN Der mächtige Turm der Christuskirche gehört zum vertrauten Stadtbild Recklinghausens und ist bereits aus der Ferne deutlich erkennbar. Während „Recklinghausen leuchtet“ wird auch er in besonderer Weise beleuchtet zu einer Ausstellung in der Christuskirche (Limperstrasse 13 in 45657 Recklinghausen) einladen. „Strukturen des Lebens“ - so der Titel der Ausstellung mit Werken der Recklinghäuser Künstlerin Emmy Rindtorff, zu der die Evangelische Altstadtgemeinde herzlich einlädt.
„Strukturen des Lebens“  - Ausstellung in der Christuskirche  während „Recklinghausen leuchtet“

Emmy Rindtorff

Begleitprogramm zur Ausstellung

  • 22.10.14, 19.00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung in der Christuskirche durch Superintendentin Katrin Göckenjan

Einführung: Simone Fechner

Musik: Arntraud Knappe (Flöte) und KMD Elke Cernysev (Orgel)

anschl. Empfang im Gemeindehaus


Öffnungszeiten in der Christuskirche 

  • 24.10. - 08.11.2014 

mi, fr, sa, so 18.00-21.00 Uhr


Gottesdienste zur Ausstellung:

  • 26. 10.14, 10.00 Uhr Christuskirche, "Recklinghausen leuchtet"

„Der Ewige zählt die Sterne und nennt sie alle beim Namen." Ps 147,4

Pfr. E. Soika


  • 31.10.14, 19.00 Uhr

„Der Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an." 1. Samuel 16,7

Musikalischer Reformationsgottesdienst

Pfr´in M. Gregory, Pfr. E. Soika, Altstadtkantorei


  • 02.11.14, 10.00 Uhr

"Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,  und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?" Psalm 8,5

Pfr´in S. Palluch


  • 09.11.14, 10.00 Uhr

„ ... und sein Angesicht leuchtete.“ 2. Mose 34,29 + Matthäus 17,2; 

Pfr. E. Soika

mit Abschluss der Ausstellung, anschl. Empfang im Gemeindehaus

 

Interview mit Emmy Rindtorff

Liebe Emmy Rindtorff, das Material, das Du bei den meisten Kunstwerken deiner Ausstellung in der Christuskirche während „Recklinghausen leuchtet“ gebrauchst, ist Licht und es sind Röntgenbilder. Wie bist Du darauf gekommen, ausgerechnet Röntgenbilder zu verwenden?

Als meine Mutter starb, da fand ich in ihrem Nachlass einige ihrer Röntgenaufnahmen. Daraus sind damals erste Arbeiten entstanden; Collagen,  in denen ich versucht habe, Beziehungen in Form von Figuren darzustellen. Natürlich denkt man bei solchen Arbeiten auch an die Beziehung zu seiner Mutter.

Und wie ging es dann weiter?

Ich habe dann angefangen, Leute zu bitten, mir ihre Röntgenaufnahmen zu geben, die sie nicht mehr brauchen. Es war sehr schwer an das Material zu kommen. Schließlich habe ich ganz viele alte und anonymisierte Röntgenaufnahmen bekommen. Ein Glücksfall.

Wie bearbeitest Du die Aufnahmen?

Zunächst einmal habe ich eine Menge ausprobiert, um das Material und die technischen Möglichkeiten näher kennenzulernen. Ich habe die Aufnahmen mit Ammoniak und Lösungsmitteln bearbeitet, sie Regen und Sonne ausgesetzt. Schließlich habe ich die Aufnahmen auch zerschnitten und neu zusammengesetzt und kombiniert. Das ist aber nur die technische Seite. 

Stimmt. Mit welchen Themen hast Du Dich dabei beschäftigt?

„Hand und Fuß“ war ein Thema, zu dem ich arbeiten sollte. Und ich dachte: „Das ist doch wunderbar, ich hab ja Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen“. Ich habe meine eigenen Hände und Füße gescannt, habe das Material mit den Röntgenaufnahmen kombiniert, gemalt, farbig bearbeitet. So sind, wie ich finde, ganz gelungene Collagen entstanden.

„Strukturen des Lebens“ - so nennst Du das Thema der Ausstellung in der Christuskirche.

Ja, mich fasziniert die Vielfalt und Schönheit der Strukturen im Mikro- und Makrokosmos.  Wenn man sich mit dem Thema intensiver beschäftigt, dann entdeckt man in der Vielfalt jedoch viele Ähnlichkeiten. So bringe ich in einigen Arbeiten die Strukturen des Universums, der Makrowelt, zusammen mit den inneren Strukturen unseres menschlichen Körpers, mit unserer menschlichen Existenz.

Und was reizt dich an der Christuskirche als Ausstellungsort?

Ein Kirchraum ist ein besonderer Ausstellungsort. Man muss noch mehr als bei einer Galerie auf den Raum und seine Gegebenheiten eingehen. Das ist schon eine besondere Herausforderung. Aber ich habe ja schon durch frühere Ausstellungen einige Erfahrungen mit der Christuskirche als Ausstellungsraum gewonnen.

Und natürlich reizt mich diese Kirche, weil ich über meine Familien- und Lebensgeschichte mit ihr verbunden bin.

Wenn Du zurückblickst: Was hat dich in den über zwanzig Jahren Jahren deines künstlerischen Schaffens besonders nach vorne gebracht?

Ganz klar und eindeutig: Das war die Einbindung in den Seminarraum bei Edgar Eubel in der Zeche König Ludwig. In dieser Zeit habe ich mitbekommen, was die Künstler machen, wo die sich bewegen, wie sie leben, was es alles gibt. Damals hörte ich mit Aquarellmalerei auf, Acryl war angesagt.

Jedenfalls war das, glaube ich, ein ganz wichtiger Schritt: dass ich rausgegangen bin, dass ich mich unter die anderen Künstlerinnen und Künstler  gemischt habe, dass ich Anregungen bekam, dass ich ermutigt wurde, Neues auszuprobieren...

... Neues ausprobieren - Wenn man Dich in Deinem Atelier besucht, dann kann man sicher sein: Es gibt neue Kunstwerke zu sehen oder Erprobungen eines neuentdeckten Materials oder Ideen und Vorhaben, die auf Umsetzung warten.

Ich bin neugierig und probiere gerne aus. Ich lebe und arbeite in einer großen Freiheit. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich muss in meinem Arbeiten auch nicht wiedererkannt werden. Ich kann immer wieder was anderes versuchen. Ich bleibe auch meinem Hobbystatus treu. Und wenn jemand „Künstlerin“ zu mir sagt, dann bin ich immer ganz erschrocken. Aber irgendwann muss man wohl auch dazu stehen nach dem Motto: Ich werde zu dem, was ich schon bin. 

Danke für das Gespräch, liebe Emmy Rindtorff.

(Das Interview führte Eugen Soika)

Fotos: Eugen Soika

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„Suchet der Stadt Bestes!“ - Ökumenischer Stadtkirchentag in Oer-Erkenschwick

OER-ERKENSCHWICK – Am Pfingstmontag, 25. Mai 2015 laden die evangelische und die katholische Gemeinde in Oer-Erkenschwick zum ersten „OEkumenischen Stadtkirchentag“ ein. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die ökumenische Kaffeetafel die Johanneskirche und St.-Josef-Kirche verband, ist für den Pfingstmontag wieder ein großes ökumenisches Mit-einander auf der Christoph-Stöver-Straße geplant.
„Suchet der Stadt Bestes!“ - Ökumenischer Stadtkirchentag in Oer-Erkenschwick

Nach der ökumenischen Kaffeetafel in 2014 findet in diesem Jahr der erste „OEkumenische Stadtkirchentag“ in Oer-Erkenschwick statt.

Der Tag beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst um 11 Uhr unter freiem Himmel mit viel Musik. Die Predigt hält der katholische Theologe Franz-Josef-Ortkemper, lange Jahre Leiter des Katholischen Bibelwerks und vormals Pfarrer in Recklinghausen-Nord. Anschließend wird auf einem „Markt der Möglichkeiten“ „der Stadt Bestes“ geboten. Die Besucherinnen und Besucher können die Vielfalt des Glaubens entdecken und an zahlreichen Ständen erleben, was im Glauben zusammenführt. Man kann mit Frauengruppen ins Gespräch kommen, erfahren, wie sich das Leben in Kindertageseinrichtungen und Krabbelgruppen abspielt, erkennen, wie sich die Gemeinden in der Flüchtlingshilfe engagieren oder praktizierte Nächstenliebe im Ladenprojekt erleben. Auch der ambulante Hospizdienst des Kirchenkreises wird mit einem Stand vertreten sein. Der Weltladen hat im Evangelischen Gemeindezentrum geöffnet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. 

Ein breites musikalisches Angebot mit Posaunenchor, Ökumenischer Chorgemeinschaft, Jugendband und anderen sorgt für ein abwechslungsreiches Programm. Die Jugendmitarbeiter kümmern sich auch wieder um die Technik an dem Tage. Den Abschluss bildet um 17.30 Uhr ein gemeinsames Singen mit allen Chören und allen Anwesenden.

Der traditionelle Pfingstgottesdienst bei „Mutter Wehner“ fällt aus dem Grunde in diesem Jahr am Pfingstmontag aus. 

Text/Bild: uka

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„Suchet der Stadt Bestes!“ Stadtkirchentag I - Ökumene wird groß geschrieben

OER-ERKENSCHWICK – Auf große Resonanz stieß der erste „OEkumenische Stadtkirchentag“ in Oer-Erkenschwick., der in diesem Jahr im Nachgang der ökumenischen Kaffeetafel in 2014 durchgeführt wurde. Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, der eigentlich als Open-Air-Veranstaltung geplant war, aber aufgrund des schlechten Wetters kurzerhand in die St-Josef-Kirche verlegt wurde. Rund 400 Menschen lauschten den musikalischen Klängen des Posaunenchores und einer ökumenischen Chorgemeinschaft. Pfarrer Bernd Schäfer von der evangelischen Gemeinde und Pfarrer Reinhard Vehring von der Pfarrei St. Josef leiteten den Gottesdienst und freuten sich über die volle Kirche.
„Suchet der Stadt Bestes!“ Stadtkirchentag I - Ökumene wird groß geschrieben

Groß war die Begeisterung beim gemeinsamen Singen zum Abschluss des „OEkumenischen Stadtkirchentages“.

Die Predigt hielt Pfarrer Dr. Franz-Josef Ortkemper, lange Jahre Leiter des katholischen Bibelwerks in Stuttgart und vorher Pfarrer in Recklinghausen-Nord. Seiner Meinung nach ist die religiöse Frage keinesfalls erledigt. Eine Gesellschaft sei ohne Religion nicht überlebensfähig. „Die Frage nach Gott lässt die Menschen auch heute nicht los, auch wenn sie mehr außerhalb unserer Großkirchen gestellt wird.“ Christinnen und Christen hätten mit ihrem Glauben an Gott gar nicht so schlechte Karten. Es sei ihre Aufgabe, ihn öffentlich zu zeigen und ihn in die Mitte ihres Lebens zu stellen. „Gott ist auf unserer Seite. Er begleitet uns und lässt uns nicht los.“

Christinnen und Christen hätten auch immer gesellschaftlich und politisch Stellung bezogen, stellte Ortkemper klar und ging auch auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik ein. „Da könnten wir als Christinnen und Christen in die Bresche springen. Je schneller wir sie integrieren, desto besser.“ 

Superintendentin Katrin Göckenjan überbrachte Grüße aus dem Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen. In ihrem Grußwort hob sie die guten ökumenischen Kontakte hervor, die es in Oer-Erkenschwick seit vielen Jahren gibt. „Heute sind sie zusammen gekommen, um die vielen Gaben sichtbar sichtbar zu machen, um die Gemeinschaft der Verschiedenen zu stärken, um miteinander zu beten.“ Christinnen und Christen glauben, dass der Geist Gottes sie bewegt, anstößt, zusammenführt, so die Superintendentin. „Wir brauchen in unseren Städten und Gemeinden Menschen, die nicht an sich denken, sondern sich begeistern lassen für das Ganze, die sich kümmern, die Gott lieben und die Nächsten.“

Der stellvertretende Bürgermeister Carsten Wewers lobte die gute Zusammenarbeit und das Wirken der Kirchen in der Stadt, was eine Bereicherung für alle darstelle. „In Gemeinschaft kann mehr erreicht werden. Und gemeinsam können wir auch die anstehenden Aufgaben meistern“, so Wewers.

Zwischen der Johanneskirche und der St. Josef-Kirche präsentierten entlang der Christoph-Stöver-Straße viele Einrichtungen und Organisationen ihre Arbeit, von Diakonie und Caritas über KAB, Kolping, Junikum und Amnesty International bis zu verschiedenen Seelsorgeangeboten wie der Notfallseelsorge und des Ambulanten Hospizdienstes. Ebenso waren die Frauenhilfe und der KfD sowie auch die Christusgemeinschaft (CVJM) Oer-Erkenschwick vertreten. „Der Laden“ öffnete seine Pforten und zeigte sein breit gefächertes Angebot. Im Evangelischen Gemeindezentrum hatte der Weltladen geöffnet. Dort lud eine Cafeteria zu Kaffee und Kuchen. Draußen gab es an verschiedenen Ständen Waffeln im Angebot. 

Am Gymnasium hatten die Jugendmitarbeiter um Johannes Mester eine große Bühne aufgebaut und sorgten für die optimale Beschallung des Tages. Dort wechselten sich verschiedene musikalische Angebote ab. Die Jugendband war mehrfach zu hören. Das Canto-Projekt des Bodelschwingh-Familienzentrums stellte sich vor. „Kreativ, bunt und produktiv“ präsentierten sich Frauenhilfe und KfD auf der Bühne. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Singen mit Pastoralreferent Matthias Garsche und seiner Musikgruppe, bevor die Pfarrer Schäfer und Vehring mit dem Abendsegen den Tag ausklingen ließen. 

Die Organisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Stadtkirchentages, der sicherlich seine Fortsetzung finden wird. 

Text und Foto:  uka

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„Unterwegs mit Gott ...“

RECKLINGHAUSEN/MARL - ALLIANZ-GEBETSWOCHE in Recklinghausen und Marl - – Zu Beginn des neuen Jahres lädt die Evangelische Allianz wieder zur Allianz-Gebetswoche ein. In der Zeit vom 14. bis 20. Januar 2013 werden in mehr als 25 Ländern Europas und darüber hinaus Christinnen und Christen sich zum gemeinsamen Gebet treffen, allein in Deutschland an ca. 1.100 Orten. Auch in Recklinghausen und Marl veranstaltet die dortige Evangelische Allianz die Gebetswoche. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Unterwegs mit Gott ...“ und wurde von den nationalen Evangelischen Allianzen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorbereitet.

In Recklinghausen beginnen die Abende von Montag bis Donnerstag jeweils um 20 Uhr. Den Anfang macht Bodo Laux am Montag, 14. Januar 2013 in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) Recklinghausen-Nord in der Münsterlandstr. 24. Den Dienstagabend gestaltet Friedhelm Peters in den Gemeinderäumen der Evangelisch-Methodistischen Kirche an der Limperstr. 34. Udo Nikutta führt durch den Mittwochabend im Matthäus-Haus in Hochlar. In den Räumen der Christusgemeinschaft (CVJM) Oer-Erkenschwick an der Beethovenstraße findet der Donnerstagabend mit Arno Schmidt statt. Zu einem besonderen Jugendabend lädt Jakob Lanket am Freitag, 18. Januar um 19 Uhr in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Recklinghausen-Süd ein. Am Samstagmorgen folgt um 9.30 Uhr ein Gebetsfrühstück im Gemeindezentrum „Arche“ am Quellberg. Zum Abschluss der Woche hält Benjamin Alvarez aus Gelsenkirchen am Sonntag, 20. Januar um 11 Uhr einen Gottesdienst in der Philipp-Nicoali-Kirche.

Die Abende beginnen in Marl jeweils um 20 Uhr, am Freitag um 19 Uhr. Eröffnet wird dort die Gebetswoche am Dienstag, 15. Januar 2013 in der Stadtmission, Gustav-Freytag-Str. 7 mit Pfarrer Martin Giesler. Durch den Mittwochabend in der Gemeinde Gottes in der Kinderheimstr. 7 führt Prediger Martin Dopatka von der Evangelisch-Lutherischen Gebetsgemeinschaft. Der Donnerstagabend findet mit Pastor Gert Höhne von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in den Räumen der Evangelisch-Lutherischen Gebetsgemeinschaft, Am Gänsebrink 7statt. Ein Jugendteam mit Marco Fischer von der Gemeinde Gottes lädt am Freitagabend in die Friedenskirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Bergstr. 138 ein. Den Abschluss bildet am Sonntag, 20. Januar 2013 um 11 Uhr ein gemeinsamer Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Walter in der Auferstehungskirche an der Westfalenstraße.

Die Evangelische Allianz besteht seit über 165 Jahren und ist eine weltweite Bewegung, in der sich Christinnen und Christen, unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit zusammen finden. Neben missionarischen Aktionen setzt sich die Evangelische Allianz auch für diakonische und gesellschaftspolitische Anliegen ein.

Text: uka

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„viel/feel spirit“ geht in die siebte Runde

GOSPEL Konzerte in Recklinghausen, Marl und Haltern
„viel/feel spirit“ geht in die siebte Runde

Das Gospelprojekt „viel/feel spirit 6“ unter Leitung von Andrea Kittel beim Konzert in der Auferstehungskirche im Jahr 2009.

MARL – Das Gospelprojekt „viel/feel spirit“ geht in die siebte Runde. Seit Ende Februar proben donnerstagsabends wieder mehr als 100 Gospelbegeisterte unter der bewährten Leitung von Andrea Kittel in der Auferstehungskirche in Marl. An drei hintereinander folgenden Sonntagen wird der Projektchor in diesem Jahr auftreten. Neben bekannten Gospels werden auch „Ohrwürmer“ und neu Entdecktes erklingen.

Den Auftakt macht ein musikalischer Gottesdienst am Sonntag, den 16. Mai 2010, um 10 Uhr in der Christuskirche in Recklinghausen an der Limperstraße. Am Pfingstsonntag wirkt „viel/feel spirit“ bei der diesjährigen „Nacht der offenen Kirchen“ mit und hat am 23. Mai quasi ein Heimspiel in der Auferstehungskirche an der Westfalenstraße in Marl. Um 20.30 Uhr beginnt das Konzert. Anschließend gibt es „Fingerfood“ und Gestränke beim „Nachtmahl unter’m Kirchturm“. Der letzte Auftritt findet am Sonntag, den 30. Mai um 17 Uhr in der Erlöserkirche in Haltern am See an der Reinhard-Freericks-Straße statt.

In den vergangenen Jahren hat sich „viel/feel spirit“ zu einem Markenzeichen für Gospel im Kirchenkreis Recklinghausen entwickelt. Die Konzerte waren stets ein Garant für volle Gotteshäuser.
Text: uka, Foto: Ulrich Walter

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„Wegen Umbau geöffnet“

HERTEN-SCHERLEBECK – ENTWIDMUNG Abschied vom Gustav-Adolf-Gemeindezentrum - Abschied nehmen hieß es für die Gemeindeglieder in Scherlebeck von ihrem Gustav-Adolf-Gemeindezentrum. Nach einer langen Zeit des Planens – gefüllt mit Hoffen, Bangen, Fragen, Rechnen und Beten – wurde nun der letzte Gottesdienst im Gustav-Adolf-Gemeindezentrum gefeiert. Das Presbyterium als Leitungsorgan der Evangelischen Kirchengemeinde Langenbochum-Scherlebeck hat sich gegen eine teure Renovierung des maroden Gemeindezentrums und für eine hoffentlich tragfähige Lösung an diesem Ort entschieden.
„Wegen Umbau geöffnet“

In einer Prozession zog die Gemeinde mit Superintendentin Katrin Göckenjan (rechts), Pfarrerin Renate Leichsenring und Kirchenmusiker Klaus Sach an der Spitze vom Gustav-Adolf-Zentrum in die „Kirche im Laden“.

Noch einmal versammelten sich viele Menschen in dem vertrauten Kirchraum. Die einen wollten sich vom alten Gebäude verabschieden, mit dem sie ganz eigene Erinnerungen verbinden. Die anderen wollten Anteil nehmen sowie Mut machen, in die Zukunft zu schauen, oder gespannt Neuland betreten. In der Gemeinschaft durften alle spüren, dass sie nicht alleine unterwegs sind. Im Psalm, in den Gebeten und Liedern brachte die Gemeinde ihren Dank vor Gott für alles, was er in den letzten Jahren im Gustav-Adolf-Gemeindezentrum geschenkt hat. Aber auch die eigene Traurigkeit, das Suchen und Fragen hatte seinen Platz. 

In ihrer Predigt erinnerte die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen, Katrin Göckenjan, an die diesjährige Jahreslosung aus dem Hebräerbrief: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ „Wie gehe ich damit um, das sich Dinge ändern“, fragte sie und blickte auf ihren gerade stattgefundenen eigenen Umzug von Gelsenkirchen nach Recklinghausen zurück. Der Mensch sei eben ein Gewohnheitstier. „Wenn alles an seinem Platz ist, gibt uns das Ruhe und Sicherheit.“ Verlassen wir das Vertraute, kann es sein, dass wir eine innere Unruhe spüren. 

„Diese Verunsicherung gehört zum Leben, zum Leben eines Menschen und zum Leben einer Gemeinde.“ Die Jahreslosung sei eine Verheißung auf das Versprechen „auf das Gute, was noch kommt, was uns von Gott her an Gutem entgegenkommt“. Das Volk Gottes war und ist ein wanderndes Volk. „Menschen brechen auf und lassen vieles zurück. Und Gott geht mit ihnen auf ihren Wegen. ‚Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein’: das ist das Wort Gottes für den Weg.“ Jesus ist auch so ein Unterwegs-Mensch. Und seine Gemeinde soll auch so leben. „Sie soll Jesus nachfolgen und unterwegs sein. Mit der Liebe Gottes zu den Menschen im Gepäck. Auf der Suche, aber nicht ohne Ziel. Auf dem Weg, aber nicht ohne Orientierung. Sondern mit Jesus Christus als Leitstern und Kompass.“

Göckenjan ging auch auf die vorübergehende Unterkunft in einem ehemaligen Ladenlokal der Firma Schlecker ein und wies auf die schlechten Arbeitsbedingungen hin. „Die um fast jeden Preis ein Geschäft machen wollten, sind weg gegangen. Aber die Gemeinde Jesu Christi versammelt sich ausgerechnet an diesem Ort.“ Wohl wissend, dass die Liebe zu Gott und zu den Menschen zusammen gehört, setzt sich Kirche im Namen Gottes für Gerechtigkeit überall auf dieser Welt ein. Die Superintendentin wünschte der Gemeinde, „dass Sie Ihren Aufbruch als Gelegenheit erleben, Gottes Wort selbst ganz neu zu hören, Gemeinschaft neu zu entdecken und Menschen zu begegnen“.

Nach dem formalen Entwidmungsakt wurden mit Gebeten, die in den Ruf „Bleib in unserer Mitte, geh mit uns mit!“ mündeten, die Gegenstände aus der Kirche getragen, die die Grundlagen des Glaubens und Lebens als Gemeinde symbolisieren: Die Altarbibel, Gottes Wort als Grundlage, Trost und Weisung im Leben. Die Osterkerze, die an den Auferstandenen erinnert und als Licht des Lebens leuchtet. Das Kreuz, die Taufschale, die Blumen, die Altarkerzen, das Antependium und die Ikone samt Gebetsbuch… Ein letztes Mal erklangen die Orgel und die Glocken. Dann wurde die Kirchentür zugeschlossen und ein Kapitel Scherlebecker Kirchengeschichte abgeschlossen.

Mit den ausgewählten Gegenständen und dem Vertrauen auf Gottes Gegenwart zog die Ge-meinde in einer Prozession durch Scherlebeck in die „Kirche im Laden“ ein, die als vorübergehender Standort dient. Dort fanden alle mitgenommenen Gegenstände ihren neuen Platz. Dort fand der Gottesdienst seine Fortsetzung im gemeinsamen Abendmahl. Sowohl beim Ausklang des Gottesdienstes als auch beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen bestanden die neuen Räumlichkeiten erfolgreich die erste Probe auf ihre Gemeindetauglichkeit.

Mittlerweile ist der komplette Umzug so gut wie abgeschlossen und die neuen Räumlichkeiten nehmen immer mehr Gestalt an. Die Gemeinde schaut gespannt nach vorne und die nächste Etappe für Scherlebeck wird sicherlich eine ganz besondere sein. Ein neues Kapitel Scherlebecker und Hertener Kirchengeschichte hat begonnen. Und die Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen, neue Möglichkeiten zu entdecken.
 

Text: Petra Sach/uka (+Foto)

 

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„Wie viel Hilfe braucht der Tod?“

RECKLINGHAUSEN So lautet das Thema einer Veranstaltungsreihe über Sterbebegleitung und Sterbehilfe, zu der die Evangelische Altstadtgemeinde und das Diakonisches Werk in Recklinghausen e.V. einladen.
„Wie viel Hilfe braucht der Tod?“

Plakat zur Sterbehilfe-Diskussion

Nach einer gut besuchten und informativen Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 2. April 2014 um 19.00 Uhr ein Vortrag mit anschließender Aussprache im Gemeindesaal an der Gustav-Adolf-Kirche, Herner Str. 8, Recklinghausen, statt.
„Beihilfe zur Selbsttötung und Tötung auf Verlangen - ist nur selbstbestimmtes Sterben 'menschenwürdig' ?“ - So lautet das Thema des Vortrags, den Prof. Dr. Ulrich Eibach halten wird.
Dr. Ulrich Eibach ist Professor für Theologie und Ethik an der Universität Bonn und Klinikpfarrer i.R. am Uni-Klinikum Bonn.

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„Wie viel Mantel braucht der Mensch? - Soziale Gerechtigkeit im Friedensnobelpreisland“

RECKLINGHAUSEN Der nächste Gastprediger des ökumenischen Martinsgottesdienst der kirchlichen Wohlfahrtsverbände ist Prof. Dr. Heribert Prantl, Leiter des Innenressorts und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Er wird am Sonntag, 11. November 2012, 11.15 Uhr, Gustav-Adolf-Kirche, Herner Straße 8, 45657 Recklinghausen eine Predigtansprache halten, die unter dem Titel steht „Wie viel Mantel braucht der Mensch? - Soziale Gerechtigkeit im Friedensnobelpreisland“.
„Wie viel Mantel braucht der Mensch? - Soziale Gerechtigkeit im Friedensnobelpreisland“

Dr. Heribert Prantl bei seiner letzten Predigtansprache in der Gustav-Adolf-Kirche

Bisher war der ökumenische Gottesdienst an die Mitarbeiter im Bereich der sozialen Arbeit gerichtet. Inzwischen gilt die Einladung allen, die sich sozial engagieren. Die beiden letzten Gottesdienste mit Prof. Friedhelm Hengsbach (Frankfurt/M.) und Ulrike Hermann (TAZ, Berlin) wurden bereits neue Akzente gesetzt. „Wir zielen stärker auf die Bürgerschaft und in Richtung politischer Verantwortlicher. Wir wollen die Frage stellen, was tut der Gesellschaft insgesamt gut?“, beschreibt Ludger Ernsting vom Gasthaus in Recklinghausen den Anspruch der Veranstaltungsreihe. „Wir holen Leute, die das Thema soziale Gerechtigkeit ausfüllen und wollen Mut machen gegen den Frust, auch, um das Thema nicht den Rechtsradikalen zu überlassen“, berichtet Pfarrerin Silke Niemeyer aus der Altstadtgemeinde Recklinghausen.

Daher wandte sich der Arbeitskreis diesmal an Prof. Dr. Heribert Prantl, der im Rahmen der Reihe „Kunst trotzt Armut“ bereits im letzten Jahr eine Predigtansprache in der Gustav-Adolf-Kirche hielt. Von ihm, der deutlich katholisch geprägt sei, erwartet der Vorbereitungskreis, dass er das Thema soziale Gerechtigkeit, diesmal im Kontext der Sankt-Martins-Feiern, „pointiert, provokant und dennoch integrierend“ vorbringe. Ludger Twachtmann Vorstandsvorsitzender des Caritasverbands Recklinghausen kommt es bei dem Gottesdienst darauf an, „immer wieder den Finger in die Wunde zu legen. Wir werben für Solidarität für die Benachteiligten“.

Der Gottesdienst soll zudem auch die Beschäftigten in der sozialen Arbeit in Recklinghausen stärken, wie Anette Shaw, geschäftsführender Vorstand vom Diakonischen Werk Recklinghausen erklärt: „Der Gottesdienst soll ein Zuspruch für die Kolleginnen und Kollegen in der Sozialarbeit sein, damit diese auch am nächsten Tag wiederkommen und mit neuem Mut anpacken."
 
Nach dem Gottesdienst sind alle Gäste herzlich zu einem Imbiss eingeladen.

Bild/Text: hh

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„Wie viele Brote habt ihr?“ - WELTGEBETSTAG mit umfangreichem Gottesdienstangebot

„Wie viele Brote habt ihr“ – unter diesem Leitmotiv laden Frauen aller Konfessionen zum diesjährigen Weltgebetstag am 4. März 2011 zu zahlreichen Gottesdiensten ein. Jeweils am ersten Freitag im März feiern Frauen in ca. 170 Ländern der Erde einen ökumenischen Gottesdienst. Die Liturgie des Gottesdienstes verfassen jeweils Frauen eines Landes. Frauen aus Chile haben für dieses Jahr die Gottesdienstordnung erarbeitet und zusammengestellt und dazu Lieder, Texte und Gebete ausgesucht.
„Wie viele Brote habt ihr?“ - WELTGEBETSTAG mit umfangreichem Gottesdienstangebot

Frauen aus den Gemeinden der Evangelischen Kirchenkreise Recklinghausen und Gladbeck-Bottrop-Dorsten trafen sich zur Vorbereitung für den diesjährigen Weltgebetstag im Haus des Kirchenkreises in Recklinghausen.

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Vorbereitung des Gottesdienstes. In einem gut besuchten Vorbereitungstreffen unter Leitung von Pfarrerin Renate Leichsenring aus der Evangelischen Kirchengemeinde Langenbochum-Scherlebeck wurden Informationen zu Land und Leuten gegeben, die Gottesdienstordnung vorgestellt, Vertiefungen zur Bibelarbeit angeboten und kreative Gestaltungselemente für den Gottesdienst überlegt.

Auch im Kirchenkreis Recklinghausen finden am 4. März 2011 zahlreiche Gottesdienste statt, bis auf Oer-Erkenschwick (18 Uhr) alle am Nachmittag. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken besteht im Anschluss an den Gottesdienst die Möglichkeit der Begegnung und des Austausches. In Oer-Erkenschwick gibt es statt eines Kaffeetrinkens einen gemeinsamen Abendimbiss. Die Gottesdienste in Ihrer Stadt finden Sie unter den Gottesdiensthinweisen und in der Tagespresse.

 

Bild/Text: uka

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22 Mitarbeitende des Ambulanten Hospizdienstes fuhren zum Erfahrungsaustausch nach Ratzeburg

Sterbebegleitung ist nichts für Angsthasen. Frauen und Männer setzen sich aktiv mit diesem schwierigen Thema auseinander und bieten ihre Hilfe für die Betroffenen an. Die Anforderungen und Erwartungen an diese Form der Hilfe sind von Ort zu Ort verschieden. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch ist deshalb ein wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung der Arbeit.
22 Mitarbeitende des Ambulanten Hospizdienstes fuhren zum Erfahrungsaustausch nach Ratzeburg

Die Mitarbeitenden des Hospizdienstes in Ratzeburg (Foto: privat)


RECKLINGHAUSEN-OER / RATZEBURG - Sterbebegleitung ist nichts für Angsthasen. Frauen und Männer setzen sich aktiv mit diesem schwierigen Thema auseinander und bieten ihre Hilfe für die Betroffenen an. Dass es den Beteiligten gelingt, ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis unabhängig von Konfession und finanziellen Möglichkeiten aufzubauen, ist die Basis für alles weitere. Mit jeder neuen Begegnung ändern sich aber auch die Anforderungen. Um die Wahrnehmung dafür zu schulen und den Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Organisationsstruktur zu verbessern, ist der Erfahrungsaustausch auch mit anderen Hospizgruppen wichtig.

Eine willkommene Gelegenheit dafür boten die viertägigen spirituellen Tage mit 22 Hospizbegleiterinnen und -begleitern des Ambulanten Hospizdienstes Oer-Erkenschwick im Evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen zur Hospizgruppe Ratzeburg-Mölln, südlich von Flensburg.

 

Neben dem Erfahrungsaustausch vor Ort mit der Hospizgruppe standen auch ein Besuch des stationären Hospizes in Lübeck, ein Empfang im Rathaus bei Bürgermeister Rainer Voß und die Teilnahme an einem Gottesdienst im Ratzeburger Dom auf dem abwechslungsreichen Programm. 

 

„Es gab viele neue Impulse für unsere Arbeit“, resümierten Hospizdienst-Koordinator Pfarrer Ulrich Radke und Wichart und Anne Althoff-von Roëll, Schirmherrschaft des Ambulanten Hospizdienstes. Die Hospizgruppe hat bereits 23 Sterbebegleitungen im letzten Jahr durchgeführt und sich mit ihrem Angebot etabliert. Von der Stimberg-Zeitung ist die Hospizgruppe sogar zur "Initiative des Jahres" ernannt worden. GH

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25-Jahre Tschernobyl im Jahr von Fukushima

Die Evangelische Kirche von Westfalen erinnert mit zahlreichen Materialien an das Reaktorunglück vor 25 Jahren. Superintendent Peter Burkowski nahm anläßlich des jüngsten Unglücks in Japan am 19.3.2011 Stellung gegen die Gefahren durch die Atomenergienutzung.

In seiner Rede sagte Sup. Burkowski u.a.:

"Wir stoßen an unsere Grenzen – an die Grenzen des Machbaren

Im Atomkraftwerk Fukushima ist passiert, was nach menschlichem Ermessen nicht hätte passieren dürfen. Die Naturkatastrophe hat eine weitere Katastrophe ausgelöst: die Freisetzung von Radioaktivität in unkontrollierbarer Weise. Bis heute weiß niemand, wie weit es noch gehen wird. Wiederum spüren wir Angst und Ohnmacht.

Radioaktivität ist zerstörerisch. Man sieht sie nicht, man schmeckt sie nicht – und doch ist sie real, wirklich da – und kann auch in Tausenden von Jahren noch Leben gefährden. Radioaktivität ist zerstörerisch. Man kann sie weder lokal noch zeitlich eingrenzen oder beherrschen. Im Gegensatz zu anderen Unfällen, sind radioaktive Katastrophen nicht irgendwann vorbei und kaum zeitlich begrenzt. Sie wirken viel viel weiter: räumlich und zeitlich.

Wir erinnern uns und sehen wieder die Bilder von Tschernobyl vor 25 Jahren. Ich erinnere mich gut an einen schönen – einen der ersten Frühlingstage – im April 1986. Und ich erinnere mich daran, wie sehr wir uns damals um unsere Kinder gesorgt haben.

70.000 Menschen starben unmittelbar oder an den Spätfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Tausende von Menschen sind chronisch erkrankt oder tragen die Erbgutschäden weiter .

Heute sind wir wieder aufgerüttelt. Wieder schauen wir gebannt auf den Bildschirm und warten auf gute Nachrichten.

Und wir merken: Wir sind auf dem falschen Weg. Wir müssen umkehren! Wir müssen umkehren, weil wir die Risiken nicht beherrschen können. Wir müssen umkehren, denn Atomenergie ist keine Energie der Zukunft.

 Und warum? Was sind die Gründe, dieses schon lange zu fordern?

Christinnen und Christen glauben, dass Gott die Welt geschaffen hat und dass er sie erhält.

Wir glauben, dass Gott das Leben will. Gott will, dass Menschen gut leben. Wir glauben, dass er uns diese Schöpfung anvertraut hat, damit wir sie „bebauen und bewahren“ (1. Mose 2,15). Diese Erde ist nicht von uns selbst gemacht. Wir haben sie nicht im Griff und wir haben sie auch nicht selbst entworfen. Sie ist einmalig und unbezahlbar. Diese Erde ist uns geschenkt, uns gegeben: Geschenk und Gabe, uns anvertraut, sie zu bewahren für die Generationen, die uns folgen werden. Wir haben sie nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern (und Enkelkindern) geliehen.

Meine Damen und Herren,

ich glaube, dass jedes Leben auf dieser Welt von Gott gewollt ist. Gott hat mich, er hat Sie, er hat uns in diese Welt gestellt – mitten hinein – so wie wir sind: mit einem freien Willen, zu entscheiden; mit der Möglichkeit zu tun und zu lassen. Und auch mit der Möglichkeit, Fehler zu machen. Ja, auch das macht mein Leben aus. Nur so bin ich Mensch. Nur so bin ich ein menschliches Lebewesen, das auf andere Menschen angewiesen ist. Ich brauche die Verständigung, die Veränderung, die Korrektur. Ich brauche Leitplanken, Regeln und Gebote – ich brauche das, was in meinem Leben gilt und etwas wert ist… Es gehört zum Menschen, dass er Fehler machen darf. Sonst wäre er eine berechenbare Maschine. Aber der Mensch ist nicht so. Und das ist auch gut so.

Und weil der Mensch so ist, darum ist er auch nicht in der Lage, fehlerlos zu sein und für absolute Sicherheit zu sorgen. Und das ist der tiefe Grund dafür, warum wir keiner Technologie zustimmen können, die genau das voraus setzt: Man darf keinen Fehler machen, man darf nichts übersehen. Nein! So sind wir Menschen nicht gemacht.

Eine Technik, die eine 100 %ige Sicherheit braucht, damit Katastrophen von solch unglaublichen Dimensionen (bis in viele Generationen nach uns hinein) nicht stattfinden, eine solche Technik ist aus unserer Sicht als Theologen nicht menschengemäß. So sind wir nicht gemacht.

Wir Menschen müssen unser Maß (wieder) finden: die Grenzen des Wachstums und die Grenzen des Machbaren.

Der Mythos, dass alles besser wird durch grenzenloses Wachstum, steht für uns genau so in Frage wie der Sicherheits-Mythos bei der Kernenergie. Worauf vertrauen Menschen eigentlich, wenn sie sich auf 100prozentige Sicherheitsversprechen verlassen?

Woran glauben Menschen eigentlich, wenn dem grenzenlosen wirtschaftlichen Wachstum alles andere untergeordnet werden muss?"

Material, Hintergründe, Stellungnahmen der EKvW

Aus aktuellem Anlass stellt die Evangelische Kirche von Westfalen Arbeitsmaterial für den Dienst, Hintergründe zum Thema Atomenergie sowie zentrale landeskirchliche Stellungnahmen für Sie zusammen. Zwei Radioandachten, die am Wochenende (12. und 13. März 2011) im WDR gelaufen sind sowie ein "denkmal aktuell"-Beitrag ergänzen das Portfolio.

Stellungnahmen

Infos aus Japan

Material für den Dienst

Kirchliche Beiträge für's Radio und im Internet

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